Ist Gürtelrose ansteckend und wie lange?

5 Antworten

Als ich es vor vielen Jahren hatte, sagte mein Hausarzt, es ist nicht ansteckend. Es handelt sich um den Herpes Zoster Virus. Den Herpes Virus trägt fast jeder in sich. Auslösend kann eine Grippe bzw. nervliche Belastung bzw. schwächung des Immunsystems durch eine Krankheit sein.

Übertragung [Bearbeiten] Die Erstinfektion eines gesunden Menschen äußert sich üblicherweise in der bekannten „Kinderkrankheit“ Windpocken. Die hochansteckenden Erregerviren werden per Tröpfcheninfektion, also direktes Einatmen von Ausatmungströpfchen (Exspirationströpfchen) infizierter Personen, oder über Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion mit den Viren der auf Gegenständen oder Körperoberflächen niedergegangenen infektiösen Exspirationströpfchen übertragen, wenn sie anschließend sofort über die Schleimhäute beispielsweise in Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen. Da die Erreger an der Luft nur für etwa zehn Minuten überlebensfähig sind, ist eine Übertragung durch herumliegende Kleidung oder Spielzeug in der Regel nicht zu befürchten.

Auch wenn die Betroffenen normalerweise nach einer Windpocken-Erkrankung ein Leben lang immun gegen die Krankheit sind, verbleibt das Virus nach Abklingen der Windpocken im Körper und kann später, beispielsweise ausgelöst durch Stress oder ein geschwächtes Immunsystem, in seltenen Fällen auch durch Sonneneinwirkung (UV-Licht!), wieder reaktiviert werden. Die Viren verbleiben latent in den Nervenwurzeln des Rückenmarks, den so genannten Spinal-Ganglien, sowie in den Ganglien der Hirnnerven. Die Gürtelrose ist demnach keine Infektion im eigentlichen Sinne, sondern die erneute Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer mehr oder weniger langen Latenzzeit. Für Menschen, die in der Kindheit an Windpocken erkrankt waren und die immunkompetent (voll aktives Immunsystem) sind (d. h., die nicht immunsupprimiert sind), besteht in der Regel keine Gefahr, sich an einem Herpes Zoster-Erkrankten anzustecken, da eine Übertragung der Viren nur durch den Virus-haltigen Bläscheninhalt, nicht aber wie bei einem an Windpocken Erkrankten über die Atemwege als Tröpfcheninfektion erfolgt. Der Herpes Zoster kann als solcher nicht direkt übertragen werden; es erfolgt immer nur eine Reaktivierung einer bereits stattgehabten Infektion. („Kein Zoster ohne vorherige Windpocken“) Auf Grund der Definition von Inkubationszeit kann bei dieser Erkrankung nicht von einer solchen gesprochen werden.

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Übertragung [Bearbeiten] Die Erstinfektion eines gesunden Menschen äußert sich üblicherweise in der bekannten „Kinderkrankheit“ Windpocken. Die hochansteckenden Erregerviren werden per Tröpfcheninfektion, also direktes Einatmen von Ausatmungströpfchen (Exspirationströpfchen) infizierter Personen, oder über Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion mit den Viren der auf Gegenständen oder Körperoberflächen niedergegangenen infektiösen Exspirationströpfchen übertragen, wenn sie anschließend sofort über die Schleimhäute beispielsweise in Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen. Da die Erreger an der Luft nur für etwa zehn Minuten überlebensfähig sind, ist eine Übertragung durch herumliegende Kleidung oder Spielzeug in der Regel nicht zu befürchten.

Auch wenn die Betroffenen normalerweise nach einer Windpocken-Erkrankung ein Leben lang immun gegen die Krankheit sind, verbleibt das Virus nach Abklingen der Windpocken im Körper und kann später, beispielsweise ausgelöst durch Stress oder ein geschwächtes Immunsystem, in seltenen Fällen auch durch Sonneneinwirkung (UV-Licht!), wieder reaktiviert werden. Die Viren verbleiben latent in den Nervenwurzeln des Rückenmarks, den so genannten Spinal-Ganglien, sowie in den Ganglien der Hirnnerven. Die Gürtelrose ist demnach keine Infektion im eigentlichen Sinne, sondern die erneute Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer mehr oder weniger langen Latenzzeit. Für Menschen, die in der Kindheit an Windpocken erkrankt waren und die immunkompetent (voll aktives Immunsystem) sind (d. h., die nicht immunsupprimiert sind), besteht in der Regel keine Gefahr, sich an einem Herpes Zoster-Erkrankten anzustecken, da eine Übertragung der Viren nur durch den Virus-haltigen Bläscheninhalt, nicht aber wie bei einem an Windpocken Erkrankten über die Atemwege als Tröpfcheninfektion erfolgt. Der Herpes Zoster kann als solcher nicht direkt übertragen werden; es erfolgt immer nur eine Reaktivierung einer bereits stattgehabten Infektion. („Kein Zoster ohne vorherige Windpocken“) Auf Grund der Definition von Inkubationszeit kann bei dieser Erkrankung nicht von einer solchen gesprochen werden.

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Der Herpes Zoster kann als solcher nicht direkt übertragen werden

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Der Herpes Zoster kann als solcher nicht direkt übertragen werden

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Hallo !! Hatte selber noch keine Windpocken, aber ein Kunde von mir hat Gürtelrose da soll ich morgen zum Haare schneiden heim hommen, was mach ich da, sollte ich lieber in 1 bis 2 Wochen gehen, oder ist das nicht so schlimm, da seine Frau die Haare geschnitten bekommt. Wie lange ist eine Ansteckungsgefahr überhaupt möglich? Bin doch etwas irritiert ,das ich mich mit Windpocken anstecken könnte.

Wie schon oben gesagt, ein noch nicht an Windpocken Erkrankter kann nach Kontakt mit den Zoster Viren Windpocken entwickeln. Hingegen kann der Kontakt mit dem Bläscheninhalt nicht direkt zum Zoster beim Anderen führen. Denn die Bläschen entstehen durch das Wandern der Viren durch die Nervenbahnen richtung Haut und kommen nicht von Außen.

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