Ist Großbritannien der Vater der USA?

13 Antworten

Zum Großteil, ja.

Jedoch spielten auch Frankreich und Spanien eine wichtige Rolle bei der Besiedlung und Ökonomisierung Nordamerikas und somit den USA.

Naja ich denke der Vergleich rührt eher vom Ursprung der USA und nicht von dem was heute ist. Die USA die wir heute kennen hatte ihre Anfänge eben als Kolonie von GB und waren davon abhängig.

Da die USA aber schon lange ihre Unabhängigkeit erreicht hat und mittlerweile auch mächtiger ist und weltpolitisch mehr zu sagen hat, würde der Vergleich heutzutage nichtmehr wirklich zutreffen.

Das kann man so nicht einfach behaupten. Dass sich die englisch-sprechenden Einwanderer als dominant durchgesetzt haben war eher zufällig. Zuerst waren die Spanier dort und waren auch lange im Süden dominierend (Florida bis nach Kalifornien.) Der mittlere Westen war zuerst francophon. Und es stand sogar einmal zur Debatte, dass Deutsch zur Landessprache gewählt werden könnte.

Nein, das stand nie zur Debatte. Du bist der Muhlenberg-Legende aufgesessen.

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Ist Großbritannien der Vater der USA?

Nein, die Mutter. Daher bezeichnet man Großbritannien auch als "Mutterland" der USA.

Jemand hat mir vorhin gesagt, dass er Großbritannien als den Vater und die USA als den Sohn ansehe.

Wenn überhaupt, dann sind die USA das "Kind" von Großbritannien, das sich der Vormundschaft seiner "Mutter" entwunden und selbständig und unabhängig gemacht hat.

Damit meint er wohl, dass die USA als so eine Art Vasall für GB sei.

Die USA sind seit ihrer Unabhängigkeit ein souveräner Staat. War Großbritannien im 19. Jahrhundert noch die bedeutendste und einzige Weltmacht, geriet diese Stellung durch den Ersten Weltkrieg ins Wanken. Die USA zogen mindestens gleich und haben, nachdem Großbritannien seine Weltmachtstellung durch den Zweiten Weltkrieg endgültig verloren hatte, das ehem. Mutterland weit überflügelt. Die USA sind heute immer noch eine Weltmacht, während Großbritannien auf den Status einer Mittelmacht - allenfalls - geschrumpft ist, die nach dem Brexit noch mehr von den USA abhängig geworden ist. Es besteht sogar die Gefahr, dass es nach dem Ausscheiden der Schotten und ggf. Nordirlands in absehbarer Zeit kein Königreich Großbritannien mehr geben wird. Dann werden die USA noch mehr als heute schon über "Kleinbritannien" eine Vormundschaft ausüben - so ist das eben, wenn die Eltern physisch und psychisch altersbedingt abbauen. 😊

Das die USA und GB in sehr sehr vielen Bereichen gemeinsame Sache betreiben ist klar, aber Vasall?

Was auch immer dieser "Jemand" von sich gegeben hat, es ist Unsinn. Mein Rat: vergiss es!

Bleibt gesund und geduldig!

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Die USA begannen mal als britische Kolonien, die sich im Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien losgesagt haben. Daher der Elternteil-Kind-Vergleich.

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