Ist Gott wirklich gestorben? Hat dieser Nietzsche recht?

...komplette Frage anzeigen

20 Antworten

Die These vom Tode Gottes war selbstverständlich eine provokante Aussage, mit der Nietzsche irritieren, aufrütteln, verunsichern, ins Denken zwingen, aus dem Schlaf reißen, die Selbstzufriedenheit in Frage stellen und den Klerus und alle Gläubigen, die sich allzu behaglich in der Religion eingerichtet hatten, provozieren wollte. 

Selbstverständlich kann ein Gott nicht sterben, da er anderenfalls kein Gott wäre, denn Götter haben keine vergänglichen, dem Alterungsprozess ausgesetzten Leiber. Für Nietzsche sind Götter hochaktive Phantasmata, also Konstrukte des menschlichen Geistes, die vergleichbar einer total verinnerlichten Ideologie überaus wirkmächtig das Leben des Menschen mitbestimmen. Das erfolgt über die zwingende Predigt des Priesters, der seine Botschaften so attributiert, als ob sie der direkte Ausdruck eines transzendenten, mächtigen Gestalters seien, so dass der Gläubige in Angst und Schrecken, aber auch in Hoffnung und Zuversicht gerät, wenn er den Weisungen des Priesters als Sprachrohr Gottes entspricht.

Nietzsche entlarvt also diesen psychologisch überaus wirkmächtigen Vorgang und konstatiert darüber hinaus, dass er als radikaler Aufklärer die Tragweite dieses Prozesses als quasi erster in ihrer ungeheuren Bedeutung erkannt habe. Dazu liefert er den berühmten Aphorismus 125 aus der "Fröhlichen Wissenschaft" vom "Tollen Menschen", der den Tod Gottes verkündet. 

In diesem Aphorismus zeigt er nun nicht, dass der aufgeklärte Mensch sich der Gottesvorstellungen ganz allmählich entledigt habe, sondern er spricht davon, dass die Menschen die Mörder Gottes sind. Das bedeutet, dass die Menschen mit der Abschaffung des Gottesglaubens, ja der Abschaffung der Metaphysik als solcher, das zentrale ungeheuerliche Geschehen in Gang gesetzt haben, bei dem der Mensch ohne Gott als dem zentralen Subjekt der Geschichte, nunmehr in radikale Einsamkeit und Selbstverantwortlichkeit geworfen ist. 

Für viele Menschen bedeutet dies, dass sie sich anschließend in einem schwer erträglichen Nihilismus wiederfinden, in dem ihnen ihr Leben sinnleer und bestimmungslos erscheinen muss. Alle Geborgenheitsgefühle, die Hoffnung auf eine wie auch immer geartete Existenz nach dem Tode und die Zuversicht, hier im Leben einer Bestimmung entsprochen zu haben, sind damit ausgelöscht. Darum ist die Botschaft vom Tode Gottes so radikal und existentiell.

Trotzdem würde man Nietzsche falsch verstehen, wenn man meint, dass er das Ausgeliefertsein an den Nihilismus als das Schicksal des Menschen betrachten würde. Er ist vielmehr der Meinung, dass durch das Abstreifen der Gottesvorstellung und der Metaphysik der Mensch in die Eigenverantwortlichkeit entlassen ist, die seine ganzen kreativen Potentiale erst zur Entfaltung kommen lassen können.

Nietzsches berühmtes Zitat ist eine Metapher für den Wandel, den er in der europäischen Gesellschaft beobachten konnte. Er folgerte, dass neue Denkrichtungen das Christentum unglaubwürdig machten und es als vorherrschende Ideologie zu Fall bringen würden.

Womöglich hatte er damit teilweise recht. Das Christentum zog sich mit der Zeit zurück, Naturalismus wurde populärer. Aber einiges in unserer Kultur ist noch immer christlich geprägt.

Jaja, dieser Nitsche. Wie er da immer steht, in der Eppendorfer Grillstation... Oder von wem ist hier die Rede? Egal. Götter sind eine Erfindung des Menschen. Erfunden zu einer Zeit, als er sich die Welt nicht anders erklären konnte. Heutzutage kann man das.

Nur zur Info, da sonst ja mein erster Satz keinen Sinn mehr ergibt: Zuvor stand da Nitsche.

0

hi,

PodamHa,

"Wohin ist Gott, rief er, ich will es euch sagen:wir haben ihn getötet..." - Das ist ein Ausspruch des oben genannten Nietzsche aus einem seiner Bücher.

Und dieser Ausspruch bringt gut zum Ausdruck, daß es Menschen sind und waren, die Gott aus ihrem Leben verbannt haben und nicht mehr an ihn glauben.

Denn etwas Existentes kann man lediglich aus seinem Leben "verbannen", es somit als lebendigen Einfluß "töten", aber es existiert.

Daher gab und gibt es "Zeugen" für Gott, so daß sich das Christentum bis in unserere heutige Zeit - trotz der heftigsten Verfolgungen und Versuche, es auszulöschen und zu "töten" - weiter verbreitet hat.

Es ist genau das eingetreten, was Jesus seinen Jüngern voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen" (Matth.24:14)

Schon Jesus legte Zeugnis für seinen Vater ab. Jesu tatsächliche Existenz steht außer Frage.

Und Gott selbst sagte in Jes.43:10: "Ihr seid meine Zeugen, ist der Ausspruch Jehovas, ja , mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt, und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner" (Jes.43:10).

Es gibt nicht nur Augen- und Ohrenzeugen, sondern auch "Zeugen vom Hörensagen". Das sind "Zeugen, die berichten, was andere , glaubwürdige Personen  ihm kundgetan haben.

Sogar für die Existenz von z.B. Herrschern, wie - sagen wir A. den Großen - gibt es glaubwürdige Berichte, so daß die Menschen kaum an seiner Existenz zweifeln.

Die Bibel ist das am weitesten verbreitete Buch auf unserer Erde.

Sie wurde und wird auf das Heftigste verfolgt , angefeindet, der Inhalt bestritten.

Selbst das grausige MA konnte nicht bewirken, daß die Bibel ausgelöscht wurde.

Sie ist das Wort Gottes, sein "Brief" an die Menschen.

Somit ist Gott nicht tatsächlich tot.



Ja, in gewisser Weise schon.

Die Kirche singt an Karfreitag im Lied "O Traurigkeit" in einigen Fassungen:

http://www.musicanet.org/robokopp/Lieder/otraurig.html

1. O Traurigkeit,
O Herzeleid!
Ist das nicht zu beklagen?
Gott des Vaters einig Kind
Wird ins Grab getragen.

2. O große Not!
Gott selbst ist tot,
Am Kreuz ist er gestorben,
Hat dadurch das Himmelreich
Uns aus Lieb' erworben.

Da geht es aber nicht darum, dass Gott tatsächlich ein für alle Mal gestorben ist, sondern um Jesus, der stirbt um dann den Tod zu besiegen

0
@AgoodDay

Ich verrate dir mal ein Geheimnis...

... Gott ist Mensch geworden. Er wurde in Bethlehem von Maria geboren, hat dort in einem Stall in einer stinkenden Futterkrippe für Tiere gelegen, musste bald darauf mit seinen Eltern nach Ägypten fliehen.

Den Rest der Geschichte kannst du gerne im Neuen Testament selbst nachlesen.

0

Ne, weil es Gott niemals gegeben hat. Was es nicht gibt, kann auch nicht sterben.

Nein, GOTT ist nicht gestorben.

Und Nietzsche meinte etwas anderes: Die Befreiung der "VErsklavung" durch die Kirche wurde dadurch erreicht, dass man die Existenz Gottes leugnet. Schon braucht man nicht mehr in die Kirche und / oder den Anweisungen Geistlicher folgen.......somit ist GOTT TOT.

GOTT allerdings, wenn er existiert, kann SO sicher nicht "getötet " werden......dat is dem Wurscht, wat so ein Nietzsche da vor sich hin philosophiert........

Also, auf ein Neues.

cheerio

Wenn einer gestorben ist, dann der gute Nietzsche selber. Provozieren ist leider das einzige, was diese selbsternannten Bibel- und Religionskritiker draufhaben. Sieht man ja auch hier und heute. 

Nein, Götter sterben nicht, da sie nicht leben. Sie sind einfach inexistent.

Was Nietzsche meinte, war die Position Gottes in den Köpfen der Menschen.

Aber Totgesagte leben länger, leider. Immernoch spukt dieser Unsinn in vielen Köpfen herum.

Welche Aussage ist mit Sicherheit richtig?

Gott: Nizsche ist tot

Nitzsche: Gott ist tot

Und woher weiß Gott dann, dass Nitzsche tot ist, wenn Gott bereits tot gewesen sein soll, als Nitzsche lebte?

Doch was anderes: 'Gott ist tot' bezog sich vielmehr auf die Unnützigkeit einer Religion bzw. auf die Unbrauchbarkeit Gottes als Lückenfüller in den Zeiten der Aufklärung und des wissenschaftlichen Fortschrittes jener Zeit Nitzsches...

Gruß Fantho

dür nietzsche: ja, deshalb wurde er daran ja auch wahrnsinnig

Ja, Nietzsche hat immer Recht :D

nHallo PodamHa,


Mit Interesse habe ich, durch Dich motiviert, den Wikipedia-Artikel gelesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche#.E2.80.9EGott_ist_tot.E2.80.9C_.E2.80.93_Der_europ.C3.A4ische_Nihilismus

Es folgt ein Zitat  :



„Gott ist tot“ – Der europäische Nihilismus

Mit dem Stichwort „Gott ist tot“ wird oft die Vorstellung verbunden, dass Nietzsche den Tod Gottes beschworen oder herbeigewünscht habe. 


Er war nicht der erste, der die Frage nach dem „Tod Gottes“ stellte. Bereits der junge Hegel äußerte diesen Gedanken und sprach von dem „unendlichen Schmerz“ als einem Gefühl, „worauf die Religion der neuen Zeit beruht – das Gefühl: Gott selbst ist tot“.[27]

Die bedeutendste und meistbeachtete Stelle zu diesem Thema ist der Aphorismus 125 aus der Fröhlichen Wissenschaft mit dem Titel „Der tolle Mensch“. Der stilistisch dichte Aphorismus enthält Anspielungen auf klassische Werke der Philosophie und Tragödie. Dieser Text lässt den Tod Gottes als bedrohliches Ereignis erscheinen. 

Dem Sprecher darin graut vor der Schreckensvision, dass die zivilisierte Welt ihr bisheriges geistiges Fundament weitgehend zerstört habe:

„Wohin ist Gott? rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getödtet, – ihr und ich! Wir Alle sind seine Mörder! Aber wie haben wir diess gemacht? Wie vermochten wir das Meer auszutrinken? Wer gab uns den Schwamm, um den ganzen Horizont wegzuwischen? Was thaten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Giebt es noch ein Oben und ein Unten? Irren wir nicht wie durch ein unendliches Nichts? Haucht uns nicht der leere Raum an? Ist es nicht kälter geworden? Kommt nicht immerfort die Nacht und mehr Nacht? […] Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“[28]

Dieser unfassbare Vorgang werde gerade wegen der großen Dimension lange brauchen, um in seiner Tragweite erkannt zu werden: „Ich komme zu früh, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert, – es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen.“ Und es wird gefragt: „Ist nicht die Grösse dieser That [Gott getötet zu haben] zu gross für uns? Müssen wir nicht selber zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen?“[28] Unter anderem aus diesem Gedanken heraus erscheint später die Idee des „Übermenschen“, wie sie vor allem im Zarathustra dargestellt wird: „Todt sind alle Götter: nun wollen wir, dass der Übermensch lebe.“[29]

Das Wort vom Tod Gottes findet sich auch in den Aphorismen 108 und 343 der Fröhlichen Wissenschaft, und es taucht auch mehrmals in Also sprach Zarathustra auf. Danach verwendete Nietzsche es nicht mehr, befasste sich aber weiter intensiv mit dem Thema. Beachtenswert ist hier etwa das nachgelassene Fragment Der europäische Nihilismus (datiert 10. Juni 1887), in dem es heißt: „,Gott‘ ist eine viel zu extreme Hypothese.“[30]

Nietzsche kommt zu dem Schluss, dass mehrere mächtige Strömungen, vor allem das Aufkommen der Naturwissenschaften und der Geschichtswissenschaft, daran mitgewirkt haben, die christliche Weltanschauung unglaubwürdig zu machen und damit die christliche Zivilisation zu Fall zu bringen. 

Durch die Kritik der bestehenden Moral, wie Nietzsche selbst sie betreibt, werde die Moral hohl und unglaubwürdig und breche schließlich zusammen. Mit dieser radikalisierten Kritik steht Nietzsche einerseits in der Tradition der französischen Moralisten, wie etwa Montaigne oder La Rochefoucauld, die die Moral ihrer Zeit kritisieren, um zu einer besseren zu gelangen; andererseits betont er mehrfach, er bekämpfe nicht nur die Heuchelei von Moral, sondern die herrschenden „Moralen“ selbst – im Wesentlichen immer die christliche. In diesem Sinne bezeichnet er sich selbst als „Immoralisten“.

Es besteht heute weitgehende Übereinstimmung, dass Nietzsche sich nicht als Befürworter des Nihilismus verstand, sondern ihn als Möglichkeit in der [nach]christlichen Moral, vielleicht auch als eine geschichtliche Notwendigkeit sah. Über den Atheismus Nietzsches im Sinne des Nichtglaubens an einen metaphysischen Gott sagen diese Stellen wenig aus. (Siehe hierzu den Abschnitt Kritik an Religion, Metaphysik und Erkenntnistheorie.)

Soweit das Zitat.

Mir erscheint es so, dass Nietzsche oft falsch verstanden und interpretiert wird. Seine Kritik richtete sich mehr  gegen die heuchlerische ""Moral" der "christlichen Gesellschaft":

Zwar ist der lebendige Gott Jehova / Jahwe auf die  Zustimmung von Menschen nicht angewiesen. In der Bibel, in Jesaja, heißt es:

 


Jes 40,15 Denn in seinen (Gottes) Augen sind selbst ganze Völker nur wie Tropfen im Eimer, wie Stäubchen auf der Waage. Die Inseln im Meer hebt er hoch, als wären sie Sandkörner.

Aber vielleicht war Nietzsche doch eher ein Suchender, ein Fragender, nicht ganz unähnlich dem auf Gottes Rettung ausschauenden Israeliten / Juden Habakuk (Kap 1).




2Wie lange schrei ich schon zu dir, Jahwe, / doch du hörst mich nicht!?/ Ich rufe: "Hilfe" und "Gewalt!", / doch du rettest nicht. 
3Warum lässt du mich das Unrecht sehen? / Warum schaust du dem Verderben zu? / Warum sehe ich nur Frevel und Gewalt, / erlebe Zwietracht und Streit? 
4Darum ist die Weisung erschlafft, / und das Recht kommt nicht mehr durch. / Der Böse umstellt den Gerechten, / und so wird das Recht verdreht.

Grüße, kdd












Zitat Jesaja 40,15 aus HFA

Habakuk 1,2-4 aus NEÜ

3

Europa ist zumindest so gottlos wie seit Jahrhunderten nicht mehr. In Deutschland gibt es mehr Atheisten als Protestanten oder Katholiken..

Ich kann Deinen Optimismus da leider nicht ganz teilen, aber wir sind auf einem guten Weg.

0

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Ich glaube, dass Gott lebt. Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Es - was Menschen Gott nennen - ist nicht mit "sterblich" zu bewerten.

Gott ist - logischerweise - außerhalb davon. Ohne Anfang, ohne Ende.

Nitzsche ?  Ein Mensch. Aber ohne ein Recht über Gott absolut zu urteilen.


Gott ist - logischerweise - außerhalb davon.

Das magst Du Dir so zusammenfabulieren. Aber mit Logik hat das ganz gewiss nichts zu tun. Götterglaube ist immer irrational.

2
@realsausi2

"Glauben" bedeutet rational betrachtet "nichts wissen".

Ich bin wissend um logische Erkenntnis, welche Du nicht verstehst.

0
@AllesLiebe12

"Glauben" bedeutet rational betrachtet "nichts wissen".

Zumindest in Bezug auf die mit einer Glaubensposition markierten Sache stimme ich dem zu.

Ich bin wissend um logische Erkenntnis, welche Du nicht verstehst.

Das wiederum ist unlogisch. Da Du nicht weißt, welche cognitive Kapazität mir zur Verfügung steht.

Ich behaupte mal, wenn Du es verstanden hast, gelingt mir das auch.

Also dann mal her mit Deiner logischen Erkenntnis. Trage sie hier vor und ich werde mein Bestes tun, sie zu verstehen.

1
@realsausi2

Meine Erkenntnisse sind nicht anhand ein paar Zeilen zu erklären.

Du hast anhand Deines Profiles deutlich zu verstehen gegeben, welche Position Du beziehst. Dieses gilt es so zu respektieren !     

Ich weiß nicht wie es tief in Dir drin aussieht. Du bist charakterstark.

Du hast beschriebene persönliche Erfahrungen gemacht, welche Dich in Deinem Meinungsbild vermutlich stark beeinflusst haben.       

Ich beziehe im Wesentlichen meine Überzeugungen anhand dem philosophischen Buchbeitrag (Rudi Berner) - siehe mein Profil, spezieller wissenschaftlicher (Michael König) und einiger spiritueller Literatur (Eckhart Tolle), aber auch anhand einigen gemachten persönlichen Lebens-Erfahrungen (positiv/negativ eng verbunden).

Mir geht es eigentlich gar nicht um Religion oder Götterglaube, sondern um fundamentale Erkenntnisse, welche über normales Verstehen und Beweisen eben auch schon mal hinausgehen.

Aber ich vertraue ich in es - man kann es auch Gott nennen - was mir in meiner schlimmsten persönlichen Not eng zur Seite stand !

Es hat mich gewissermaßen beeinflusst, aber auch wissender gemacht, ohne dass ich mir dessen immer genau bewusst bin, woher dieses besondere Wissen denn eigentlich nun kommt !?

Es ist wie ein wissendes Vertrauen in meines Selbst - als ein     wissender Teil seines Selbst. Ich kann es nur so beschreiben.

Alles Liebe !

0
@AllesLiebe12

Erkenntnisse, welche über normales Verstehen und Beweisen eben auch schon mal hinausgehen.

Ohne Belege keine Erkenntisse. Ohne Erkenntnisse kein Verstehen.

"Erkenntnisse" ohne Belege sind immer irrelevant weil es eben keine sein können.

Philosophie ist zur Beantwortung solcher Fragen absolut untauglich.

Es ist wie ein wissendes Vertrauen in meines Selbst - als ein     wissender Teil seines Selbst. Ich kann es nur so beschreiben

Ich kann nicht beurteilen oder bewerten, was Du da in Dir spürst. Aber es ist falsch, es Wissen zu nennen.

Wissen kann es nur sein, wenn es teilbar ist. Wissen ist nicht exklusiv. Fakten sind nicht subjektiv.

Ich habe durch meine Zeit als Christ und als Krebspatient Erfahrungen gemacht, die in mir ein Wissen erzeugt haben. Das ist aber nichts, was nicht vermittelbar wäre.

Durch mein Leben als Christ weiß ich, dass man sich völlig verrennen kann, das Gewissheiten, die man subjektiv empfunden hat, keine objektive Realität abbilden müssen.

Als Krebspatient habe ich gelernt, wie wichtig es ist, ganz in sich selbst zu sein. Ich weiß, dass ich gestorben wäre, wenn ich noch an einen Gott geglaubt hätte, als man meiner Mutter mein baldiges Ableben in Aussicht stellte.

Ich habe andere gesehen mit "harmloserer" Diagnose. Die waren entsetzt über ihre Krankheit "Oh, ich habe Krebs. Warum ich? Ich muss jetzt sterben.". Die haben sich hingelegt und sind gestorben.

Ich weiß heute, dass die innere Einstellung maßgeblich den Ausgang einer solchen Krankheit beeinflussen kann. It´s a mind game.

Aber so individuell und subjektiv diese Erfahrung war, ist sie empirisch nachweisbar, quantifizierbar.

1
@realsausi2

Ich möchte Dir im Groben bzw. im Kern meine Überzeugung(en) einfach mal so "freidenkend" mitteilen:

Mir geht es nicht um Kirche, Religion oder "Götterglaube" !

Der Mensch nimmt diese "unsere" Welt wahr, denkt, lenkt anhand seiner Verstandes, 5 Sinne, Nervensysteme (verschiedener Art).

Des Menschen-SELBST ist "verschmolzenes" Seele-Geistwesen    in einem materiellen Körper, welcher zu ca. 99,9999% aus elektromagnetischer Schwingung zu formenhaft "verfestigtem" Bewusstsein besteht - welches wir als Materie bezeichnen.

Der winzige Rest von 0,00001 % ist Lichtwellen-Energie /-Teilchen welche sich auf jeder Atomhülle kugelförmig visuell abbildet.

Wobei die Essenz der SEELE den einzig realen, nichtsterblichen, hintergründigen "Selbst-Teil" der "Lebens-Einheit" Mensch darstellt.

Der Körper selbst kann nicht heilen, aber z.B. geistig-seelische Misstände durch psychosomatische Störungen zum Ausdruck bringen, welche meiner Erkenntnis nach von der Seele ausgehen.     

Ich weiß genau wovon ich rede, weil ich (leider) ebenfalls große Krankheits-Lebenserfahrung besitze von erheblichem Ausmaß. 

Diese von Dir beschriebenen Selbstheilungskräfte wirken nur ausgehend von einer (noch) soliden seelisch-geistigen Ebene.

Wenn der Mensch durch eine veränderte positive innere (Willens)-Einstellung (wie von Dir erwähnt) diese heilenden Kräfte (mit) entscheidend und damit selbst-aktivierend "zum Laufen" bringt.

Aber was tun wenn diese wichtige innere Einstellung als nötiger Antrieb zur Selbst-Heilung einfach nicht (mehr) vorhanden ist ??

Wenn ein Mensch völlig am Boden liegt, weil er von seinen tiefen Depressionen und teufelskreislaufsartigen psychosomatischen     bzw. psychotischen Störungen förmlich "aufgefressen" wird ?

Dann kommt ES mit "ins Spiel" !

Und ES - Gott - hat mir in meiner schlimmsten Lebensnot wieder   "auf die Beine" geholfen mit einem markanten Zeichen, worum ich   ES am Tag zuvor flehentlich und eindeutig darum gebeten hatte.

Seitdem fühle ich mich - wenn auch wiederkehrend bedingt krank - wie auf sicherem Wege begleitet. ES führt mich und ES lehrt mich !

Auch anhand weiterhin einigen negativen Lebens-Erfahrungen.   Manchmal muss man das Böse / Negative erleben bzw. spüren,     um das Gute / Positive dadurch umso deutlicher zu erkennen !

Ich durchschaue jeden Menschen in seinem Denken und Tun.

Ich erkenne den Sinn des hintergründ realen Seins immer klarer.

Es hat sich mir ("im Kern") eröffnet, warum es so ist wie es ist.

Diese dualitäre "raum-zeitliche" Welt ist nicht die reale Welt !

Wir (er)leben (uns) und Sämtliches "um uns herum" innerhalb dieser endlichen Welt in abfolgender Vergangenheit - im Raum in der Zeit.

Diese Welt ist "nur" eine ex-ist-ierende = scheinbare Welt der Illusion - zu ganz bestimmten höheren Sinn / Zweck ! (SEELE / LIEBE !).

Die reale Welt ist die "raum-zeitlose" GEGENWÄRTIGKEIT.    

= "das zu Hause" GOTT-ES. 

Dort kann kein Anfang / Ende sein sowie auch keine "Raum-Zeit".

= das "zu Hause" unserer von ES abgespaltenen hintergründig wirkenden Seelen-Fragmente, welch-es als einzig-es-Kollektiv gegenwärtig ist.

Ich weiß das es so ist, obwohl ich es Dir auf herkömmlichem Wege nicht beweisen kann. Trotzdem ist es für mich absolut logisch !

Ich erwarte kein Glauben von Dir !  (Glauben ist nicht wissen....).

Übrigens noch:

Du hältst ja nicht viel von Philosophie. 

Philosophie kann sich schlüssig mit Logik zu absoluten Wahrheiten bzw. Erkenntnissen von fundamentalem Wert verbinden !

Philosophische Logik gilt zudem "offiziell" als anerkannt ! 

0
@AllesLiebe12

Ich werde auf Deinen Vortrag nicht im Einzelnen eingehen. Wenn Du das alles brauchst, um mit Deinem Leben klarzukommen, soll es eben so sein.

Aber ich bin beinharter Materialist. Wenn es eine Seele gibt, muss sie sich evolutionär entwickelt haben und im Rahmen physikalischer Parameter beschreibbar sein. Wenn sie das nicht ist, existiert sie nicht.

Darauf folgt auch:

Du hältst ja nicht viel von Philosophie. 

Philosophie ist anthropogen. Die Welt, deren Realität zu begreifen mein Bestreben ist, ist, wie sie ist, ganz ohne unser Zutun oder unsere Erkenntnisse darüber.

Die längste Zeit gab es keinen Menschen, der über das, was die Welt im Innersten zusammenhält, nachsinnen konnte. Und dennoch war sie bis ins Letzte genau die gleiche. Wir Menschen haben ihr nichts Wesentliches hinzugefügt.

Für all das, was Du da so alles beschreibst, finde ich in der wahrnehmbaren Realität keine Entsprechung. Etwas, das nicht mit unserer Realität in Wechselwirkung steht, wird nicht Teil der Realität, ungeachtet seiner vielleicht tatsächlichen Existenz.

Sollte auf einem Planeten in der Galaxie Andromeda ein Planet mit lebenden Wesen existieren, würde diese erst dann ein Teil unserer Realität, wenn wir diese Existenz verifizieren könnten, in dem es eben zu einer Wechselwirkung kommt.

Solange das nicht der Fall ist, ist es vernünftig, nicht von der Existenz solcher Wesen auszugehen.

Dies gilt gleichermaßen für Götter, Seele, Engel, Kobolde, rosa Einhörner und die Zahnfee.

Jeder hat ein Recht auf seine eigene Ansicht. Aber niemand hat ein Recht auf eine eigene Realität. Es gibt derer nur eine und die teilen wir uns alle gleichermaßen.

Mancher ist halt dichter dran, mancher entfernt sich davon.

Den Weg führt Dich davon weg.

0
@realsausi2

Zum "beinharten Materialist" möchte ich gerne was sagen:

Du beachtest nicht, woraus die uns bekannte Materie besteht ! 

Ich habe es doch grob so beschrieben (bin aber kein Physiker):

Jedes Atom besteht nachweislich zu ca. 99,9999 % "leerem Raum".

Der fassbare winzige Rest besteht aus dem Atomkern (Protonen/Neutronen) und der äußeren Atomhülle, welche durch den Elektromagnetismus, schwache / starke Kernkraft, Gravitation zusammengehalten werden.

Da ist aber nichts reales "Festes", sondern im Prinzip (fast) nur elektromagnetische Schwingung, welche als "verfestigtes Bewusstsein" von den Elementarkräften zusammengehalten wird.

Die Quantenphysik ist da schon offener und kommt der Sache schon viel näher !  

Sie beweist u.a. dass reines Bewusstsein die Materie verändert !

Die theoretische Physik-Wissenschaft sucht immer noch verzweifelt nach dem imaginären "Gottesteilchen" welches angeblich Energie in Materie umwandeln soll oder auch nach dem "Gravition", welches es nach deren Vorstellungen aber so nicht und niemals geben wird !

Sie wissen es trotz zig Milliarden an Geldern nicht und können es bis heute nicht erklären ! 

Das ist auch eine Sache von deren Sturheit / falscher Eitelkeit !!?

Es steckt viel mehr dahinter, aber die Wissenschaft fischt weiter nur im Trüben - ziellos, endlos, sinnlos... und dazu sehr kostenintensiv ! (alleine diese teuere Anlage in CERN - viele Arbeitsplätze OK, aber sonst Verhältnis Aufwand zum Nutzen / Wissen - zum Totlachen !)

Oder sie wissen Genaueres, dürfen es gar nicht verkünden !

Werden wir alle evtl. absichtlich für dumm verkauft in unserer teilweise "blinden" Vorstellung von Weltanschauung / Existenz ? 

Es spricht sogar einiges dafür !


0
@AllesLiebe12

Ich bin ebenfalls kein Physiker. Daher hoffe ich, dass vielleicht einer unserer Spezialisten sich hier kurz einklinkt.

Jedes Atom besteht nachweislich zu ca. 99,9999 % "leerem Raum".

Seltsame Sichtweise. Jedes Atom besteht zu 100 % aus den Elementarteilchen, die es bilden.

Natürlich könnten wir jetzt über Welle-Teilchen-Dualität schwadronieren, davon verstehen wir aber beide zu wenig, um überhaupt sinnvolle Argumente vorbringen zu können.

Auch E=mc² ist uns nur ein Bonmot der Wissenschaftsgeschichte.

elektromagnetische Schwingung, welche als "verfestigtes Bewusstsein"

Solche Entgleisungen haben haber keinerlei Wurzel mehr in physikalischen Erkenntnissen.

Sie beweist u.a. dass reines Bewusstsein die Materie verändert !

Das wird von Esoteriker gerne vorgetragen, ist aber Unsinn. Eine völlige Fehlinterpretation des Doppelspaltexperimentes.

Zitat:

Geheimnisvolle Bewusstseinskraft?

Das klingt fast gespenstisch: Der Beobachter hat also Einfluss auf die Beobachtung? Eine bewusste Entscheidung – nämlich die Entscheidung, dass der Weg des Teilchens gemessen werden soll – verändert das Verhalten des Teilchens? Ist unser Denken, unser Bewusstsein am Ende auf geheimnisvolle Weise mit den Quantenteilchen verbunden? – Viele seltsame, oft recht esoterische Gedanken wurden in diesem Zusammenhang niedergeschrieben. In Wirklichkeit hat die Quantenphysik natürlich nichts mit gespenstischen Effekten zu tun, weder unser Wille noch unser Bewusstsein spielt hier eine Rolle. Der Schlüssel zum Verständnis dieses Phänomens ist ein ganz simpler Gedanke: Quantenphysikalische Phänomene sind nur in kleinen Systemen sichtbar – etwa bei einzelnen Teilchen. Eine genauere Beobachtung, eine präzise Messung bringt das Quantensystem ganz zwangsläufig in Kontakt mit etwas Großem – mit einem Messgerät, mit einem Beobachter. Das Teilchen und das Messgerät bilden zusammen ein System, das viel zu groß ist, um quantenphysikalische Eigenschaften sichtbar werden zu lassen. Daher dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn es mit den Quanten-Eigenschaften vorbei ist, sobald wir genau nachsehen. Das liegt nicht an einem mysteriösen bösartigen Willen des Teilchens – es liegt schlicht und einfach daran, dass wir und unsere Messgeräte zu groß sind.

Zitat Ende.

Quelle:http://www.naklar.at/content/features/quantenkollaps/

Du hast nun also zwei Möglichkeiten. Die Fakten, die hier dargestellt sind, zu akzeptieren oder weiter Deiner faktenlosen Phantasie den Vorrang zu geben.

Die theoretische Physik-Wissenschaft sucht immer noch verzweifelt nach dem imaginären "Gottesteilchen"

Falsch. Das unsinniger weise "Gottesteilchen" genannte Higgs-Boson ist längst gefunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Boson

Das ist auch eine Sache von deren Sturheit / falscher Eitelkeit !!?

Das zeigt so eindeutig, auf welch wackeligem Fundament sämtlicher Deiner Annahmen beruhen.

Du weiß nicht, dass das Higgs-Boson gefunden ist und wirfst denen, die danach gesucht haben, Eitelkeit vor.

Als Peter Higgs 1964 dieses Teilchen vorhersagte, begann eine Suche, die mit Engagement und Ausdauer betrieben wurde.

Dann wurde es 2012 tatsächlich nachgewiesen. Hätte man nicht diese "Sturheit" besessen, hätte man es nach Deinem Gusto nach vielleicht 20 Jahren aufgegeben. Aber so funktioniert Wissenschaft nicht.

Diese Geschichte zeigt uns, dass allein die Wissenschaft in der Lage ist, zuverlässige "Prophezeiungen" abzugeben und die Ausdauer hat, diese auch zu belegen.

die Wissenschaft fischt weiter nur im Trüben

Wie ich hier unstrittig dargelegt habe, trifft das auf Dich zu. Mangelndes Wissen, regellose Spekulationen, nicht konsistente Annahmen, beleglose Thesen. Daraus bastelst Du Dir Dein Weltbild zusammen.

Werden wir alle evtl. absichtlich für dumm verkauft

Nein, nicht alle. Nur die, die sich von religiösem oder esoterischem Geschwafel einlullen lassen und dabei das aus Acht lassen, was als Einziges geeignet ist, uns substantielle Einblicke in die Natur und ihren Aufbau zu gewähren:

die Wissenschaft.

0
@realsausi2

Ich verstehe nicht Dein(e) spürbare Aggressivität / Beleidigen !?

Ich kann auch "einen auf Quellenangaben" machen:

Wg. Details zum Atomaufbau siehe unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Atom#Aufbau

oder eher für Anfanger ein anschauliches Video:

https://www.youtube.com/watch?v=BqeSHBgIRWI

Die beiden Hauptbestandteile eines Atoms sind der Atomkern und die Atomhülle. 

Die Hülle besteht aus Elektronen. Sie trägt mit weniger als 0,06 % zur Masse des Atoms bei !

Der Kern besteht aus Protonen und Neutronen, ist im Durchmesser zehn- bis hunderttausendmal kleiner als die Hülle, enthält aber mehr als 99,9 % der Masse des Atoms !


Wg. "angeblichem Fund von Higgs-Bosson" siehe unter:

https://www.welt.de/wissenschaft/article157660081/Fund-im-LHC-war-doch-kein-neues-Elementarteilchen.html


Wg. "Bewusstsein beeinflusst die Materie" siehe unter:

http://www.gedanken-film.at/gespraechspartner3.html

Nur ein sehr bedeutsamer Auszug davon:

WIE UNSER BEWUSSTSEIN "WIRKLICHKEIT SCHALTET"
DR. RER. NAT. ULRICH WARNKE, UNIVERSITÄT SAARLAND:

Sie wissen, alles, was wir sehen, was wir Materie nennen, besteht aus Massen. Massen haben ein Gewicht, sie unterliegen der Schwerkraft; Elektronen haben eine Masse, Atomkerne haben eine Masse, alles besteht aus Atomkernen und Elektronen. 

Aber es gibt einen Raum zwischen Atomkern und Elektron, und der ist riesengroß. Wenn Sie den Atomkern so groß wie einen Fußball annehmen, 20 Zentimeter, dann wäre im Falle des Wasserstoffatoms das nächste Elektron in zehn Kilometer Entfernung. Das ist also ein Riesenraum, und dieser Raum füllt auch uns fast vollständig aus. 

Zu 99 Komma – und jetzt kommen weitere neun Neunen – Prozent unseres Raumvolumens bestehen wir aus diesem masseleeren Raum. Es gibt absolut keine Masse darin !

Oder umgekehrt: 

Nur zu Null komma – und jetzt kommen acht Nullen und dann eine Eins – Prozent bestehen wir aus Massen.

Das ist ein so geringer Prozentsatz, dass man ihn eigentlich "vergessen" könnte. 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: 

Wenn wir schon vollständig aus sogenanntem Vakuum bestehen – so heißt der Leerraum in der Physik – was steckt da eigentlich drin? 

Und hier gibt es ein Modell in der Quantenphysik – es heißt die „Kopenhagener Deutung“ –, das davon ausgeht, daß dieser Raum voll ist von Energie und Information, aber – und das ist jetzt wichtig – als sogenannte Virtualität, als Möglichkeit. Und diese Information, diese Energie, wartet darauf, in die Realität geschaltet zu werden. 


oder noch ein anschauliches Video von Dr. Warnke unter:

https://www.youtube.com/watch?v=aFeOhQ1K6vo


Ich denke, das reicht jetzt erstmal. Und komme mir nicht mit dem Spruch, dass Deine Quellen seriöser sind. Das bringt nichts.

0
@AllesLiebe12

Wg. "angeblichem Fund von Higgs-Bosson" siehe unter:

Hättest Du den Artikel unter Deinem Link sorgsam gelesen, hättest Du feststellen können, dass das hier "nicht gefundene" Teilchen keineswegs das Higgs Boson ist. Man spricht hier von einem "Cousin", das wohl auch "Graviton" genannt wird.

Eine Aussage über das Higgs-Boson wird hier nicht gemacht.

Aber die Geschichte des Higgs-Bosons zeigt, dass es mitunter lange dauert, ehe ein Teilchen tatsächlich als gefunden betrachtet wird.

Es ist dies nachgerade die Stärke von Wissenschaft, zum Einen ausdauernd nach dem zu suchen, was die Prognosen in Aussicht gestellt haben.

Zum anderen, zuzugeben, wenn man sich geirrt hat. Wissenschaft ist nämlich im Gegensatz zu Religion kein Dogma. Das, was man für ein Graviton gehalten hat, ist keines. So what? Die Suche wird wieder aufgenommen. Vielleicht werden wir es noch erleben, dass sie tatsächlich Erfolg hat.

Keine Aufwendung ist zu groß, um dies zu erreichen. Wenn das LHC nicht ausreicht, muss halt ein V(ery)LHC gebaut werden.

Nur zu Null komma – und jetzt kommen acht Nullen und dann eine Eins – Prozent bestehen wir aus Massen.

Was für ein Unsinn. Wir bestehen zu 100% aus Masse. Das ändert sich doch nicht dadurch, dass zwischen den Manifestationen dieser Masse Nichts ist.

Besteht ein Baum nur zu 1% aus Masse, weil zwischen seinen Zweigen 99% Luft ist?

Besteht ein Netz nur zu 0,5% aus Materie, weil in den Maschen nur Luft ist?

Das ist eine dermaßen an den Haaren herbei gezogene Betrachtung, dass es schon wieder peinlich ist.

Der von Dir genannte Dr. Warnke ist ja wohl ein Abzocker und Spinner.

https://www.psiram.com/de/index.php/Ulrich_Warnke

Eine solche zwielichtige Gestalt als Referenz zu benennen, ist ebenfalls peinlich.

Wenn wir schon vollständig aus sogenanntem Vakuum bestehen – so heißt der Leerraum in der Physik – was steckt da eigentlich drin? 

Hmm, lass mich überlegen... hmmm... Nichts. Gar nichts. Denn sonst wäre es ja kein Leerraum.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob es physikalisch zulässig ist, dass als Vakuum zu bezeichnen. Da müsste sich mal ein Fachmann/ frau zu äußern.

Der Warnke ist nicht einmal in der Lage, seine Powerpointpräsentation zu starten.

Dass der nur seine Geräte verkaufen will, ist doch wohl augenfällig.

Sorry, aber so eine "Quelle" taugt in der Wurzel nichts. Wer dem auf den Leim geht, ist selber schuld.

Bei 5.11 bin ich aus dem Video ausgestiegen. Die vier Hypothesen sind vage bis unsinnig. These 3 und damit zwangsläufig auch 4 sind völliger Quatsch. Wir benutzen so ziemlich 100% unseres Gehirns, wenn auch nicht alles gleichzeitig. Aber verschiedene Hirnarrelale haben spezifische Funktionen, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

Dieser Schmarrn von den 5% ist mehr als peinlich.

Also Du solltest mal ernsthaft versuchen, Dich mit Fakten zu befassen, statt solchen Dampfplauderern hinterher zu laufen.

Seriös ist das nicht.

0
@realsausi2

Du bist "staubtrocken" und irgendwie blind-stur-verbissen ! 

Warum eigentlich kein bisschen Offenheit / flexibles Denken ?

Deine Ansichten sind ja "sooo seriös", aber trotzdem unrichtig !

Im erwähnten Text steht "oder ein Verwandter des Gravitons" !

Die Wissenschaft findet weder ein "funktionierendes" Graviton,   noch "funktionierendes" Higgs-Bosson.

Weil es beides im dem von der Wissenschaft erhofften Sinne (!) nämlich nicht und niemals gibt !  

Die ach so tolle Verkündung in CERN ist doch damals nur deshalb abgelaufen, um deren gigantischen Kostenaufwand nach so vielen Jahren vor der Öffentlichkeit irgendwie clever zu rechtfertigen !

Du hast meine einfachen Erklärungen mit dem Atomaufbau und tatsächlichen 99,99... % "leerer Raum" gar nicht verstanden ! 

Du willst das offenbar auch gar nicht !  Warum weiß ich nicht.

Ziehst das meiste in den Dreck und urteilst negativ aufgrund         von irgendwelchen Nebensächlichkeiten wie "der kann seine Powerpoint-Präsentation nicht öffnen".  Na und !??  

Es geht doch wohl immer nur um den Aussage-Inhalt, oder !!?

Dafür ist mir meine Zeit nun wirklich zu schade ! Ich möchte nicht mehr mit Dir.  Eine Rückantwort kannst Du Dir sparen. Tschüß.

0
@AllesLiebe12

Da war ja mit zu rechnen. Der typische Verpisserreflex, derer, die ihr Wolkenkuckucksheim wanken sehen. Fakten ignorieren, Argumente verweigern, unbelegte Behauptungen aufstellen.

So kann man sich natürlich die Welt nach Belieben schönsaufen.

Im erwähnten Text steht "oder ein Verwandter des Gravitons" !

Tatsächlich steht da:

Zitat:

"Doch die verlockende Aussicht auf eine Sensation, der möglichen Entdeckung eines Verwandten des Higgs-Teilchens oder eines sogenannten Gravitons, war so groß, dass man die Weltöffentlichkeit informieren wollte. "

Zitat Ende

Quelle: https://www.welt.de/wissenschaft/article157660081/Fund-im-LHC-war-doch-kein-neues-Elementarteilchen.html

In diesem Satz und auch in keinem anderen des verlinkten Artikels wird das 2012 endeckte Higgs-Boson in Frage gestellt.

Wer so fahrlässig mit Quellen umgeht, kann doch nur vor die Wand laufen.

urteilst negativ aufgrund         von irgendwelchen Nebensächlichkeiten wie "der kann seine Powerpoint-Präsentation nicht öffnen".

Das habe ich wohl erwähnt, stütze aber nicht mein Urteil darauf.

Vielmehr habe ich micht explizit auf den Kern seiner Ausführungen bezogen:

Bei 5.11 bin ich aus dem Video ausgestiegen. Die vier Hypothesen sind vage bis unsinnig. These 3 und damit zwangsläufig auch 4 sind völliger Quatsch. Wir benutzen so ziemlich 100% unseres Gehirns, wenn auch nicht alles gleichzeitig. Aber verschiedene Hirnarrelale haben spezifische Funktionen, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden.

Wenn ich also an den Prämissen schon feststelle, dass es sich um falsche Grundannahmen handelt, erübrigt es sich , den folgenden Ausführungen noch Aufmerksamkeit zu schenken.

Diese Falschbehauptung, wir würden nur 5% unseres Gehirnes nutzen, ist längst schlüssig widerlegt. Nur ignorierst Du auch hier die Fakten.

Du hast meine einfachen Erklärungen mit dem Atomaufbau und tatsächlichen 99,99... % "leerer Raum" gar nicht verstanden ! 

Du hast meine Beispiele nicht verstanden, die auch hier die Falschheit der Grundannahme belegen.

Die Wissenschaft findet weder ein "funktionierendes" Graviton,   noch "funktionierendes" Higgs-Bosson.

Das Higgs-Boson ist gefunden. Ich habe hier noch mal recherchiert und nichts gefunden, das etwas anderes behaupten würde. Auch nicht der von Dir verlinkte Artikel.

Das Graviton hat man noch nicht gefunden. Ja und? Bevor man etwas findet, hat man es noch nicht gefunden. Ist doch normal.

Vielleicht werden wir es auch nie finden. Was mir absolut unklar bleibt, ist, was Du damit überhaupt sagen willst?

Du kannst Dich nun in Deinen Schmollwinkel verkriechen und wieder in Deine widerspruchslose Traumwelt eintauchen.

0
@realsausi2

Ich will Dir sagen, dass es die Gravitation, so wie die Wissenschaft meint diese erklären zu können einfach nicht geben kann. 

Man wird keine Gravitation finden, auch wenn Du anders denkst. 

Dieses ganze Bewirken von angeblicher Gravitation wird vom feinstofflichen Äther her erzeugt  (der "natürlich" von der sturen, holzköpfigen Physik-Wissenschaft offiziell nicht anerkannt wird).      

Da werden von der Wissenschaft riesige teure Anlagen gebaut um irgendwelchen Gravitationswellen nachzujagen, welche bis heute nicht nachgewiesen wurden. Einfach lächerlich und die Kosten !!

Dein super "Higs-Boson" ist angeblich gefunden. Na und jetzt ?

Etwas für Wissenschaftler, welche sich gegenseitig gerne auf die Schulter klopfen für etwas vom Kosten-Nutzenaufwand her geradezu absolut Lächerliches ! 

Dadurch wird kein einziges hungerndes Kind auf der Welt satt !

Zudem ist damit trotzdem nicht der erhoffte Nachweis gefunden, dass man das entscheidende Element - diesen wissenschaftlich nachgewiesenen Faktor gefunden hat, was angeblich Energie zu fester Materie umwandelt. 

Das Entscheidende ist eben somit nicht erbracht worden !

Weil es Erwünschtes so  ganz einfach gar nicht geben kann !

Sämtliche bekannte Energie / Materie besteht aus Bewusstsein !

Natürlich sind sehr große Bereiche des menschlichen Gehirns (noch) nicht aktiv ! 

Unsere sinnbezogene Wahrnehmung, unser ganzes Denken und Verstehen ist nun mal sehr begrenzt. Wir sind noch "Halbwilde" !

Da ist wg. mangelnder Gehirnausnutzung gar nichts schlüssig widerlegt !  Wir verstehen leider nur das, was wir wahrnehmen.

Alles nur Wunschdenken wissenschaftlicher "Spatzenhirne", welche nicht mal annähernd in der Lage sind, über den "Tellerrand auch mal hinauszuschauen" - wie eben Du auch - beinharter Sturkopf !


0
@AllesLiebe12

Sämtliche bekannte Energie / Materie besteht aus Bewusstsein !

Du stellts also in Frage, dass der Mensch sowie der Rest der belebten Natur Folge der Evolution ist?

1
@realsausi2

An "realsausi2".

Nein, ich stelle das im Prinzip nicht in Frage. Warum sollte ich ?

Dass was Menschen Evolution bezeichnen ist meiner Ansicht nach   aber nur ein "kleines Schräubchen" im Bauplan Gottes - innerhalb der holographischen Illusion dieses Universums / Multiversums.

Dazu gehören auch anomale Abweichungen, welche in der Evolution nachweislich erfolgt sind bzw. so auch weiterhin auftreten werden.

Innerhalb der dualitären Existenz kann nichts perfekt sein !

Für Dich esoterisches, philosophisches Geschwafel. Ich weiß....

0
@AllesLiebe12

Du schreibst:

Sämtliche bekannte Energie / Materie besteht aus Bewusstsein !

Wenn wir aber die Evolution als gegeben annehmen, müssen wir unweigerlich feststellen, dass es eine sehr, sehr lange Zeit gab, bevor es den Menschen gab.

Unser Bewußtsein hat sich vor gar nicht allzu langer Zeit erst entwickelt.

Das führt uns zu der Feststellung, dass gemäßt Deiner Definition vor der Existenz des Menschen Nichts existiert hat, da erst mit uns das Bewußtsein entstanden ist.

Natürlich sind sehr große Bereiche des menschlichen Gehirns (noch) nicht aktiv ! 

Das ist schlicht falsch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn-Prozent-Mythos

über den "Tellerrand auch mal hinauszuschauen"

Es ist gerade die Wissenschaft, die dies immer wieder tut.

Higgs hat ein Teilchen vorhergesagt, dessen Nachweis fast 50 Jahre gebraucht hat. Wenn das nicht über den Tellerrand hinausgeschaut war.

Einstein hat Vorhersagen gemacht, die lange nach seinem Tod bestätigt werden konnten.

Aber allein der technologische Wandel der letzten 100 Jahre zeigt, wie sehr Wissenschaft im Sinne von Innovation und Zukunfstorientiertheit weit über den Tellerrand hinausschaut und dabei belastbare Ergebnisse erzielt.

Für Dich esoterisches, philosophisches Geschwafel.

Als was sonst sollte man sowas bezeichnen?

innerhalb der holographischen Illusion dieses Universums-
Innerhalb der dualitären Existenz

Das sind doch nur verschwurbelte Versatzstücke, die aus dem Kontext gerissen für, aus welchen Gründen auch immer, gewünschte Interpretationen herhalten müssen.

0
@realsausi2

Du denkst anders wie ich bzw. verharrst auf Beweis-Ebene.

Diese "raum-zeitliche" Welt der Existenz ist dualitär und existiert "nur" als holographische von Gott bewusst erschaffene Illusion.

Ein "vorher" gibt es darin nicht, sondern einen Anfang und dessen "raum-zeitliche" Abfolge bis hin zum "vorprogrammierten" Ende.

Wir (er)leben (uns) und alles "um uns herum" - vereinfacht gesagt     in Verschiedenheit aller bewusst möglichen Gegensätze.

Meiner Ansicht nach wird Bewusstsein als "bewusstwerdendes Etwas" von einer äußeren in diese innere (illusionäre) Welt formenhaft sich "verfestigend" als solches hineinprojeziert. 

Sämtliche verstandesmäßige und sinnbezogene Wahrnehmung - unser Denken und Handeln - alles spielt sich nur im Gehirn ab !

Jeder Mensch, jede "Seeleneinheit" (also auch Tiere, Pflanzen, Mineralien) ist als wahres (unsterbliches) Selbst als Seelen-Kollektiv mit einer "außer-raum-zeitlichen" gegenwärtigen Welt untrennbar miteinander verbunden = das "zu-Hause" Gottes !

Ist es nicht merkwürdig, dass Dein "vordergründig" denkendes Bewusstsein jeden Tag - Dir so bewusstwerdend" immer nur im gleichen stofflichen Körper erwacht ?  Warum ist das denn so ?

Für mich ist dies der Nachweis, dass jeder Mensch innerhalb seines eigenen Universums existiert (Körper + Verstandes-Bewusstsein) sowie als "hintergründiges" Seelen-Kollektiv gegenwärtig IST.

D.h. das kollektive Seelen-Bewusstsein wird "dort" als EINZIGES von uns wahrgenommen - entgegen in dieser illusionären Welt, wo sich jeder Mensch immer nur in seiner ihm eigenen materiellen Stofflichkeit vordergründig bewusst wahrnimmt, denkt, (re)agiert.

(auf die anderen Ansätze von Dir werde ich später noch eingehen).

0

Gott hat nie gelebt, also kann er auch nicht gestorben sein.

Es sei denn du meinst Karel Gott. Der lebt aber noch.

Oh, lebt Nietzsche noch ?

Unser ewige Schöpfer tut es (Jes.45,22; Offb.22,5).

Gott kann nicht sterben:

„Du bist ohne Anfang und Ende“ (Psalm 90:2, Hoffnung für alle).

Wer gestorben ist, war der Sohn Gottes — Jesus Christus. Er wurde von seinem himmlischen Vater wieder auferweckt:

"Die Liebe besteht in dieser Hinsicht nicht darin, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat." (1. Joh. 4:10)

Genau. Und Gandalf kann auch nicht sterben. Steht ja so da.

4

Was möchtest Du wissen?