Ist Gott mit den Naturwissenschaften vereinbar?

39 Antworten

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Es gibt auch Wissenschaftler die behaupten, sie könnten jedes Gottesbild falsifizieren.

https://hpd.de/node/3458

>Der Philosophieprofessor Steven D. Hales stellt die Gottesdebatte auf den Kopf – er sagt, man kann die Nichtexistenz Gottes beweisen.

GOTT ex-ist-iert ja auch nicht (innerhalb des Weltlichen), sondern "er" IST als real-gegenwärtiger Faktor logisch begründet annehmbar (außerhalb des Weltlichen).

Sich erstmal mit der eigentlichen Bedeutung des Wortes Existenz zu befassen, daran hapert es doch schon bei den sogen. Kapazitäten wie diesem Herrn "Professor".

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@AllesLiebe12

GOTTES Wirken verbindet sich "nur" mit dem Innerweltlichen (= die raum-zeitliche Existenz).

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Danke für den Stern.

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@Maarduck

Ich denke auch, dass man wissenschaftlich beweisen kann, dass es keinen Gott gibt. Und das ist eben die Wissenschaft. Ich würde dennoch nicht sagen, sie sei nichts wert, aber ihre Grenzen sind natürlich gigantisch. Denn was nutzt es, zu beweisen, dass man an die Grenzen gekommen ist? Gott existiert in Ewigkeit.

Die Wissenschaft kann den größten Unsinn beweisen, das ist eben das Problem.

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@mauerblum1

Für die Wahrheit und Wiklichkeit sind Beweise nutzlos, für die Annahmen der Wissenschaft und die moderne hochgelobte Forschung ist es das Wichtigste, weil man die Materíe damit einigermaßen im Griff hat. Materiell ist alles Vorhandene und Vonstattengehende beweisbar und das nutzt auch den Menschen. Großartig was Max-Planck.Instutute und Universitäten aller Welt geleistet haben und weiterhin leisten.

Für die geistige Welt ist das Instrumentarium so untauglich wie ein U-Boot für den Weltraum geeignet wäre, eben absolut gar nicht tauglich. Die geistige Welt kann man nur mit vollkommen anderen Mitteln erforschen und die Frage nach Gott übersteigt uns menschlichen undendlich, wirklich unendlich.

Was man nun esoterisch versucht zu erforschen (Astralreisen, übersinnliche Wahrnehmungen, Teleportationen und vieles mehr) ist ja schwer diskreditiert und liegt tatsächlich in den Kinderschuhen, weil man auch damit keinen Gott finden kann, denn der schwebt ja schließlich nicht in Spähren des esoterischen Innenraums, genau so wenig wie er im astronomischen Weltall zu finden ist.

Aber auf geistigem Wege, könnte man sich den höheren Hierarchien nähern. Nur ist das ein noch viel zu nschwieriges Unterfangen für die meisten Menschen, weil man da nicht in ein Flugzeug einsteigen kann, sondern an seiner geisteigen Reinheit und Fähigkeit arbeiten muss. Wer will das wirklich?

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Ich möchte dazu einen etwas längeren Text schreiben, weil man sich diese Frage häufig etwas zu leicht nimmt. Ich denke, dass Harald Lesch da nicht ganz recht hat, weil er vermutlich von einer ganz bestimmten Definition des Göttlichen ausgeht, die er ablehnt. Es gibt nur eine Definition eines Gottes, die ich für möglich halte und die man nicht sofort ausschließen kann.

Wenn wir mal davon ausgehen, dass es einen einzigen Gott gäbe, stellt sich folgende Frage: Was genau ist dieser Gott? Ist er ein Individuum, sozusagen ein übermächtiges Geisterwesen? Ist er eine Einheit? Ein Prinzip? Was hat man überhaupt unter dem Wort "Gott" zu verstehen und wie schränkt man diesen Begriff ein?

Die drei großen monotheistischen Religionen sprechen ihrem Gott zum Beispiel sehr menschenähnliche Charakterzüge zu. Zwar sei er erhaben und unfehlbar, ist aber auch neidisch, zornig, zugleich wiederum barmherzig und bereit, für seine Sache persönlichen Opfern zu bringen, letzteres zumindest im Christentum.

Das Christentum sagt, dass ihr Gott fleischgeworden ist, um für die Erlösung der sündigen Menschen zu leiden. Man kann sich die Gunst Gottes nicht durch Taten und Zahlungen erwerben. Der Eintritt ins Paradies erfolgt durch den Glauben an Jesus Christus und die demütige Anerkennung seines persönlichen Opfers.

Hier spielt auch nur der Glaube eine Rolle und nicht etwa das sammeln von wissenschaftlichen Daten. Wer an Jesus glaubt - also zugleich auch an das Wort Gottes, womit dann auch die älteren frommen Juden gemeint sind, die Jesus als Mensch nicht kennen lernen konnten, aber sich an die Schrift gehalten haben - der ist auf dem richtigen Weg. Das ist natürlich alles nicht beweißbar, weil dieser Gott nur ganz bestimmte Propheten mit dem heiligen Geist inspirierte, sodass sie die Evangelien niederschreiben konnten, und nicht zu jedem Menschen einzeln spricht.

Das Judentum meint, ihr Gott JHWE - ursprünglich eine Verschmischung aus dem kanaanitischen Stammesgott El und dem Vulkangott Jehova - sei der allmächtige Gott, der sie aus dem Land Ägypten befreite und ins gelobte Land führte. Er hat sie zum auserwählten Volke erklärt und einen Bund mit ihnen geschlossen, der hauptsächlich durch die Beschneidung der Jungen und die Einhaltung der zehn Gebote besiegelt wird. Die Schöpfungsgeschichte und der Exodus sind wissenschaftlich nicht nur unbeweisbar, sondern bereits widerlegt worden.

Allah, der muslimische Gott, dessen Namen ebenfalls auf das semitische Wort "El" zurück geht, war vor der Gründung des Islams ein arabischer Göttervater, von dem heute kaum noch etwas bekannt ist. Mohammed nahm sich an Juden und Christen ein Vorbild und predigte in Mecka Frieden und Barmherzigkeit unter der Herrschaft des einzigen wahren Gottes Allah, der im Islam übrigens nicht menschenähnlich, sondern transzendent ist. Als man ihm aber nicht folgen wollte, gründete er eine Armee und predigte immer mehr gewalttätige Verse, hauptsächlich in Medina, und begann einen Eroberungskrieg, den seine Nachfolger über ganz Nordafrika, Arabien, bis hin nach Spanien und das persische Reich trugen. Die zum Islam konvertierten Mongolen der goldenen Horde sind die Vorfahren der muslimischen Zentralasiaten; die Turkmenen sind mit den heutigen Türken verwand, die später Kleinasien islamisierten und das osmanische Reich gründeten und wiederum Teile des Balkans islamisierten, bis sie von Deutschen, Ungarn und Rumänen, später auch Griechen und Briten, aufgehalten wurden.

Heute wird oft gestritten, ob der Islam nun friedlich oder gewalttätig sei. Er ist aber beides, da er eben keine unfehlbare Religion ist, die nur eine wahre Bedeutung hat. Der Islam ist die Lehre eines Menschen. Dieser Mensch, Mohammed, war anfangs ein Visionär von Frieden und Ordnung, vielleicht auch etwas größenwahnsinnig und ignorant, wurde verspottet und dann sind ihm die Sicherungen durchgebrannt, sodass jene Suren entstanden sind, auf die sich heute der IS bezieht. Genauso wie der Marxismus, der dann gewalttätig wurde, als man merkte, dass man sich mit Freundlichkeit nicht durchsetzen konnte.

Wen mann also solcherlei Götter meint, wie oben beschrieben, dann sage ich: Harald Lesch hat vollkommen Recht, die Existenz solcher Götter kann man als wissenschaftlich denkender Mensch nicht akzeptieren.

Aber was ist nun eigentlich ein Gott? Ein Gott hat die Macht über den Planeten und das Schicksal, erschafft Leben und vernichtet es, schenkt dem Menschen Hoffnung auf bessere Zeiten und verlangt zugleich auch große Demut von ihm. Ein Gott führt den Toten in sein eigenes Reich, das für die Lebenden nicht mehr greifbar ist. Gottes Gesetze sind zwar für den Menschen greifbar, aber nicht von Menschenhand veränderlich. Gott kann nur besänftigt, aber nicht getötet oder endgültig bezwungen werden. Obwohl Gott bestimmte Charaktereigenschaft hat, kann niemand vollends sagen, ob dahinter ein Wille oder irgend ein Prinzip steckt.

Und das sind alles Eigenschaften, die voll und ganz auf die Natur zutreffen. Die Natur hat die Macht über den Planeten und das Schicksal, sie erschafft Leben und vernichtet es, schenkt dem Menschen Hoffnung und verlangt zugleich große Demut von ihm. Stirb ein Mensch, nimmt die Natur den Toten in sich auf, sodass man letzten Endes nicht mehr nachvollziehen kann, wohin jene Kraft fließt, die ihn einst am Leben erhalten hat. Die Gesetze der Natur sind für den Menschen verständlich, aber er kann sie nicht verändern. Der Mensch kann die Natur zeitweise besänftigen, sprich: sie in Schach halten, aber sie nicht endgültig bezwingen oder töten. Die Natur scheint zwar mit viel Phantasie einen menschenhaften Charakter zu haben, zum einen einen sehr zornigen(Stürme, Naturkatastrophen), zum anderen einen liebenden (Wachstum, Sonnenschein) aber ob dahinter nur ein Prinzip steckt, in dessen Entfaltung wir diese Charaktereigenschaften hineininterpretieren oder ob die Natur tatsächlich so etwas wie einen Willen hat, kann niemand nachweisen, da es niemals jemanden gelingen wird, die ganze Natur zu entschlüsseln. Insofern ist das göttliche für mich die Natur selbst. Aber ein bärtiger, alter Mann auf einem Thron aus Wolken kann man wissenschaftlich ausschließen.

Ein Gott hat die Macht über den Planeten und das Schicksal, erschafft Leben und vernichtet es, schenkt dem Menschen Hoffnung auf bessere Zeiten und verlangt zugleich auch große Demut von ihm. Ein Gott führt den Toten in sein eigenes Reich, das für die Lebenden nicht mehr greifbar ist. Gottes Gesetze sind zwar für den Menschen greifbar, aber nicht von Menschenhand veränderlich. Gott kann nur besänftigt, aber nicht getötet oder endgültig bezwungen werden. Obwohl Gott bestimmte Charaktereigenschaft hat, kann niemand vollends sagen, ob dahinter ein Wille oder irgend ein Prinzip steckt.

Alles, was du bis hier hin geschrieben hast, war wirklich klasse. Dieser Teil hier spiegelt allerdings nur deine subjektive Meinung und Vorstellung eines Gottes wieder. Wer sagt, dass Gott einen Toten in ein eigenes Reich führt? Das sagst du und vielleicht auch die Bibel und andere heilige Schriften. Aber tut ein Gott das wirklich? Interessiert sich ein Gott überhaupt für das, was wir hier tun? Wenn nein, warum sollte er sich dann darum scheren, was mit uns nach dem Tod passiert?

Die Natur hat die Macht über den Planeten und das Schicksal

Wenn die Natur die Macht hat über das Schicksal zu entscheiden, wäre sie ein denkendes und allmächtiges Wesen. Offensichtlich ist die Natur dies aber nicht, also hat die Natur nicht die Macht über das Schicksal. Desweiteren ist es generell fragwürdig, ob so etwas wie ein Schicksal existiert.

sie erschafft Leben und vernichtet es

Auch hier gilt: Sie tut dies gewiss nicht bewusst.

schenkt dem Menschen Hoffnung und verlangt zugleich große Demut von ihm

Die Natur schenkt Hoffnung? In wie weit das denn?

Und was für eine große Demut?

Stirb ein Mensch, nimmt die Natur den Toten in sich auf, sodass man letzten Endes nicht mehr nachvollziehen kann, wohin jene Kraft fließt, die ihn einst am Leben erhalten hat

Müssten wir Menschen nicht eigentlich ohnehin Teil der Natur sein? Wieso werden wir dann erst nach dem Tod in die Natur aufgenommen. Wir sind auch so wandernde Haufen von Atomen, die auf einer - voraussichtlich - Kugel im Universum herumstolzieren.

Die Gesetze der Natur sind für den Menschen verständlich, aber er kann sie nicht verändern

Das ist tatsächlich irgendwie richtig.

Der Mensch kann die Natur zeitweise besänftigen, sprich: sie in Schach halten, aber sie nicht endgültig bezwingen oder töten.

Ist wieder schwer zu sagen. Was zählst du alles nun mit in die Natur? Bäume, Steine, Flüsse, Vulkane,...? Warum dann nicht auch den Menschen selbst? Warum scheint für dich alles Teil der Natur zu sein, außer der Mensch selbst?

Die Natur zu töten, hieße auch sich selbst zu töten.

Die Natur scheint zwar mit viel Phantasie einen menschenhaften Charakter zu haben, zum einen einen sehr zornigen(Stürme, Naturkatastrophen), zum anderen einen liebenden (Wachstum, Sonnenschein)

Wieder schön aus dem Ärmel gezogen. Viel Fantasie ist noch etwas untertrieben.

kann niemand nachweisen, da es niemals jemanden gelingen wird, die ganze Natur zu entschlüsseln

Wir werden zumindest nie eine universelle Weltformel finden, ja.

Insofern ist das göttliche für mich die Natur selbst.

Wenn man sich alles richtig hinrückt, kann vieles ein Gott sein. Wenn man die richtigen Eigenschaften nimmt natürlich.

Wenn man in die Vorstellung eines Gottes noch die Allwissenheit und die Allgütigkeit mit einbezieht, sieht's da wieder für die Natur schlecht aus.

Gruß Kevidiffel

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@Kevidiffel

Ich muss dazu sagen, dass ich die Natur selbst nicht als denkendes Wesen betrachte. Und dieser Deffintion von mir wollte ich noch schnell einen Satz voran stellen "Eine von vielen gängige Vorstellung des Göttlichen:", dann ist gerade die Bearbeitungszeit abgelaufen.

Und Gott ist kein vorgefertigter Begriff, sondern eine Sache der Deffinition. Wenn ich sage: "Gott ist immer der Vorsitzende der CSU". Dann könnte ich die Existenz Gottes sogar wissenschaftlich beweißen. Das ist natürlich keine Definition, die je jemand verfassen würde, weil durch so einen Blödsinn das Wort "Gott" völlig überflüssig werden würde und eine sehr schwache Bedeutung erhielte. Wir sehen im göttlichen nämlich immer etwas höheres und erhabeneres und deswegen ist der Begriff Gott in gewissen Maße schon vorbelastet. "Das" göttliche KANN man in der Natur sehen, ich selbst tue das auch, sofern man nicht eine vorgefertigte Definition von Gott auf die Natur überträgt, sondern die Definition der Natur auf Gott. Es ist aber ausgeschlossen, dass die Natur als Gott erlösende Propheten schickt oder einen bösen Menschen in die Hölle jagd. Und sie ist auch nicht emotional, wenngleich der Mensch dazu neigt, Emotionen in die Naturerscheinungen hineinzuinteprtieren.

Wissenschaft ist ja gerade das Herausintepretieren und Glaube das Hineininteprtieren.

Wenn wir in Gott einfach jene Macht verstehen, die allmächtig zu scheinen scheint, die uns als ein Teil von ihr erschafft und die nie von ihrem Platz gedrängt werden kann, dann ist die Natur Gott. Ist aber auch nicht unbedingt notwendig der Natur mit Gott einen zweiten Namen zu geben, wenn der erste einen friedlichen Beiklang hat und der zweite einen phanatischen. Der Natur ist es sowieso furz egal, ob wir ihr zu Ehren einen Tempel bauen.

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@ScheinDesMondes
Ich muss dazu sagen, dass ich die Natur selbst nicht als denkendes Wesen betrachte.

Wodurch sich ein paar Probleme ergeben, wenn diese Dinge, die passieren, auf die wir keinen Einfluss nehmen können, nicht bewusst stattfinden.

Und dieser Deffintion von mir wollte ich noch schnell einen Satz voran stellen "Eine von vielen gängige Vorstellung des Göttlichen:", dann ist gerade die Bearbeitungszeit abgelaufen.

Ok, das hätte tatsächlich ein wenig was geändert. Unter diesen Gesichtspunkten kann man der Natur als etwas gottähnliches beschreiben. Aber eben auch nur unter diesen. Nimmt man sich andere Vorstellungen dazu, wird es eben schwieriger.

Und Gott ist kein vorgefertigter Begriff, sondern eine Sache der Deffinition.

Eine nicht feste Definition, denn für den einen bedeutet ein Gott etwas anderes als für einen anderen.

"Gott ist immer der Vorsitzende der CSU". Dann könnte ich die Existenz Gottes sogar wissenschaftlich beweißen. Das ist natürlich keine Definition, die je jemand verfassen würde, weil durch so einen Blödsinn das Wort "Gott" völlig überflüssig werden würde und eine sehr schwache Bedeutung erhielte.

Naja, wenn man sich das so für sich definiert, dass es passt, kann man mutig sagen, dass der Vorsitzende der CSU Gott ist. Man muss es sich eben nur richtig hinbiegen, dann funktioniert es auch.

Wir sehen im göttlichen nämlich immer etwas höheres und erhabeneres und deswegen ist der Begriff Gott in gewissen Maße schon vorbelastet.

Nicht unbedingt immer. Zumindest das mit dem erhabenen. Das kann man wieder nicht verallgemeinern. Etwas höheres vielleicht ja, das passt wahrscheinlich schon eher. Aber auch da kann man sich das zurecht legen. Aufgrund der Stellung als Vorsitzender der CSU ist diese Person ja etwas "höheres" relativ gesehen zu manch anderem.

 "Das" göttliche KANN man in der Natur sehen, ich selbst tue das auch, sofern man nicht eine vorgefertigte Definition von Gott auf die Natur überträgt, sondern die Definition der Natur auf Gott.

Dann klatsche ich die "Definition" von mir auf Gott und schon bin ich ein Gott. Wie gesagt, das kann man alles schnell machen, wenn man es sich zurechtlegt. Dann kann die Natur, die Sonne, der Mond, ein Wesen im Ozean, der Mann im Mond, ein alter Mann auf einem Thron oder selbst eine Ameise Gott sein.

Es ist aber ausgeschlossen, dass die Natur als Gott erlösende Propheten schickt oder einen bösen Menschen in die Hölle jagd.

Wenn man sich die Argumentation aus deiner ursprünglichen Antwort anguckt, konnte man sogar argumentieren, dass die Natur Propheten schicken könnte. Das mit der Hölle ist aber dann tatsächlich quatsch.

Und sie ist auch nicht emotional, wenngleich der Mensch dazu neigt, Emotionen in die Naturerscheinungen hineinzuinteprtieren.

Wenn sie kein denkendes Wesen ist, wird sie wahrscheinlich auch nicht emotional sein, ja.

Wissenschaft ist ja gerade das Herausintepretieren und Glaube das Hineininteprtieren.

Würde ich auf Anhieb erstmal bestätigen. Müsste ich aber später mal etwas mehr drüber nachdenken.

Wenn wir in Gott einfach jene Macht verstehen, die allmächtig zu scheinen scheint, die uns als ein Teil von ihr erschafft und die nie von ihrem Platz gedrängt werden kann, dann ist die Natur Gott.

Auch nicht unbedingt. Wenn es einen anderen Gott über der Natur gibt, ist die Natur selbst nämlich nicht mehr allmächtig, sondern wird von Gott kontrolliert. So einfach kann man es sich wieder nicht machen, wie du es tust.

Der Natur ist es sowieso furz egal, ob wir ihr zu Ehren einen Tempel bauen.

Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass es jedem Gott egal ist, ob wir ihm zu ehren einen Tempel errichten, wenn dieser Gott vielleicht nicht gerade zu den aktuellen Weltreligionen gehört.

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Ich denke schon, dass Wissenschaft und Bibel miteinander vereinbar sind.

Es gibt auch Wissenschaftler, die an die Bibel glauben, z. B. Prof. Dr. Werner Gitt, Prof. Dr. Walter Veit, Dr. Markus Blietz usw.

Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen ist beispielsweise ein wissenschaftlicher gemeinnütziger Verein, in der Wissenschaftler sich austauschen und mitarbeiten. Thematische Schwerpunkte der Arbeit bilden Grundlagenforschung und Bildungsarbeit im Spannungsfeld "Naturwissenschaft und christlicher Glaube": http://www.wort-und-wissen.de

Sehr interessant sind auch die folgenden Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

na, ob sie das heute immer noch sagen würden ?

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Jetzt, wo ich diese Zitate lese, frage ich mich wirklich, warum ich mal zu diesen Menschen aufgesehen habe. Das Zitat von Werner Heisenberg zeigt beispielsweise einfach nur, wie beschränkt sein Denken und sein Vorstellungsvermögen war.

Max Planck setzt den Glauben voraus, um moralisch und ethisch handeln zu können. Auch das ist sehr stark kritisierbar.

für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen

Auch hier gilt selbiges wie für Herrn Heisenberg: Beschränktheit des Denkens und der Vorstellungskraft.

Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler.

Im Gegensatz zu heutigen Weltreligionen, musste der Atheismus gar nicht erfunden werden. Er ist als Gegenpol zum Glauben an einen unerklärlichen Gott entstanden.

Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen

Und er war ein sehr mittelmäßiger Wissenschaftler, wenn er solche Aussagen raushaut.

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