Ist "Gott" eigentlich eine Illusion der Menschheit?

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Hallo. Prinzipiell ist meiner Meinung nach Gott eine Art Erfindung der früheren Menschheit um eine Art Rechtssystem zu schaffe. Gott hatte bestimmte Ansprüche an die Menschen und gab ihnen Verhaltensregeln somit erzwang Gott eine Ordnung und jeder der sich nicht daran hält wird Bestraft (Hölle etc).

Deshalb gibt es auch je nach Region unterschiedliche Gottheiten, da die Verhaltensvorstellungen, Moral und Normen bei den Völkern der Erde Unterschiedlich sind. 

Auch ist Gott eine Gute Lösung für das Nichtwissen und eine Erklärung für Probleme. So beschreiben Gottheiten Naturereignisse und Katastrophen für die Menschen keine Erklärung hatten. Auch für den Tod. Denn der Mensch hat am meisten Angst davor etwas nicht zu Wissen oder keine Erklärung zu haben. 

Wenn man jedoch philisophisch wird und nach Kant geht exestiert Gott, da man nicht das Gegenteil beweisen kann. 

Und Gott gibt es zumindest in unseren bzw. in den Köpfen vieler Menschen auf der ganzen Erde wenn auch in differenzierter Form und Weise.

Man kann die Welt jedoch auch mithilfe der Philosophie egal welcher Art beschreiben.


Ich selbst bin Atheist und hoffe dir bei deiner Frage weitergeholfen zu haben. 

Danke, deine Antwort gefällt mir ausgesprochen gut.....lg blümchen

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@blumenFee47

es gibt aber auch Gründe, um zu glauben, dass es Gott gibt. Falls es dich interessiert, ich habe einige Gründe als Antwort zu dieser Frage gegeben.

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Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, der unserem Leben Sinn und Bedeutung gibt und der einen Plan für uns hat, der weit über die irdische Existenz hinaus in ein wunderbares ewiges Leben in Herrlichkeit reicht.

Für mich gibt es viele Gründe, daran zu glauben, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Einige Gründe dafür werden in dem folgenden sehr interessanten und empfehlenswerten Artikel aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Woher weißt Du, daß Dein Heiliges Buch richtiger ist, als die anderen Heiligen Bücher?

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Und warum sollte ich noch zu Gott stehen... er nutzt mir überhaupt nichts... weder meine Gesundheit, weder Arbeit noch eine Wohnung... bei mir geht es immer mehr den Bach runter....und dsd möchte er für seine Schäfchen.. . lg Blümchen 

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Was ich mir immer denke und worauf KEIN WISSENSCHAFTLER DER WELT eine Antwort nennen kann: Alle sagen es fing mit dem Urknall an, mit Teilchen, die aufeinander stießen. Aber woher kamen denn diese Teilchen? In welchem Raum konnten sie zusammenstoßen, wenn es noch gar keinen Raum gab? Es gab nur das "Nichts". Jetzt stell dir vor, es hätte noch nicht mal das "Nichts" gegeben, also wirklich absolut gar nichts. Wie kann dann überhaupt irgendetwas entstehen?

Und vor allem: Warum gibt es das Leben? Wieso kann jede Person selbstständig Denken, warum gibt es das schlechte Gewissen?

Ich glaube an Gott. Jeder kann seine eigene Meinung haben. Aber nochmal: Stell dir vor, es würde dich nicht geben. Ok, noch vorstellbar wie die Welt dann aussehen würde. Jetzt stell dir vor, es gebe überhaupt kein Leben. Vielleicht etwas schwierig vorzustellen, Aber immer noch möglich. Jetzt stell dir vor, es gebe nicht das Universum, sondern nur noch das "Nichts". Und jetzt stell dir vor, es gibt noch nicht Mal das Nichts. Unendlich lang.

Wie soll daraus einfach so etwas entstehen lönnen?

Ich denke es wird schon immer was gewesen sein....

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@blumenFee47

Ne, das soll ja mit dem Urknall entstanden sein. Ok, du bist gerade somit ein Stück weg von der Urknall-Theorie.

Jetzt behalt mal diesen Gedanken, und stell dir mal vor, dein gerade gennanntes "es wird schon immer was gewesen sein" würde es auch nicht geben. Ich finde diesen Gedanken komisch. Dann würde es ja unendlich lang, auch bis heute, noch immer nichts geben. Vielleicht gab es den Urknall, aber damit ist ja nur das Universum entstanden. Wie entstand das, was laut dir "schon immer da gewesen ist"? Das muss ja auch irgendwo her kommen.

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@dsshb

Wir wissen nicht, was unser Universum entstehen ließ. Wir wissen nicht, worin es entstand. Lies Dir mal meine Analogie mit dem kochenden Wasser durch.
Vielleicht wissen wir es NOCH nicht.

Wir Menschen sind ziemlich neugierig und haben uns eine Menge Tricks einfallen lassen, um Geheimnisse herauszufinden.

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@blumenFee47

Ich hoffe dieses Lied von Materia liefert dir deine persönliche und richtige Antwort. Hinterfrage auch den Text, guck, was mit den Textzeilen gemeint ist. Dann wirst du bald die richtige Antwort haben! Allein das mit den Millionen wie du und dem Feuerball sollte reichen. https://www.youtube.com/watch?v=xBD2ZFDFXto

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" Aber woher kamen denn diese Teilchen? In welchem Raum konnten sie
zusammenstoßen, wenn es noch gar keinen Raum gab? Es gab nur das
"Nichts""

 

darauf kann und will kein Wissenschaftler eine Antwort nennen, da alle Naturwissenschaften sich auf unser Universum beziehen.

Was davor oder "außerhalb ist" - davon kriegen wir nichts mit können also nur spekulieren.

Das das "Nichts" aber nicht zwangsläufig "Nichts" heißt sieht man aber z.B. gut am Vakuum, da hat man auch lange Zeit gedacht, dass da "niichts" ist, aber es ist eben doch etwas


"Wie kann dann überhaupt irgendetwas entstehen?"

Wenn man sich jetzt klar macht, dass die Kausalität, also Ursache-Wirkung auch kein absoluter Mechanismus ist, der "außerhalb "unseres Universums gelten muss wird klar wie schwierig die Situation eigentlich ist.

Woher nehmen wir dann überhaupt die Gewissheit, dass es einen Grund gegeben haben muss?


"Warum gibt es das Leben? "

Das Leben wie wir heute kennen hat sich entwickelt und das recht "zufällig." und nicht zielgerichtet

Warum Leben überhaupt entstanden ist und ob wir da eine Besonderheit oder die Regel sind kann niemand beatnworten.


"Wieso kann jede Person selbstständig Denken, warum gibt es das schlechte Gewissen?"

das schlechte Gewissen steht im Zusammenhang mit unserem Moralempfinden, wobei es nicht "das" schlechte Gewissen gibt - das ist je nach Person durchaus unterschiedlich.

Ob wir einen freien Willen haben odre nicht weiß auch niemand so genau; kann sein, muss es aber nicht.


Die Frage wie das Universum enstanden ist iist letzetndlich etwas, das wir wohl nie beantworten können; daher muss da für sich entscheiden ob und an was er glaubt.

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@kayo1548

Das das "Nichts" aber nicht zwangsläufig "Nichts" heißt sieht man aber
z.B. gut am Vakuum, da hat man auch lange Zeit gedacht, dass da
"niichts" ist, aber es ist eben doch etwas

  Deswegen unterscheide ich ja zwischen dem "Nichts" und gar nichts. Es geht darum, wenn man sich jetzt überlegt das alles Vakuum wäre. Und jetzt überlegt man sich, dass da statt einem Vakuum, also etwas, wo nichts drin ist und wo man auch nichts sieht, noch nicht mal ein Vakuum vorhanden ist: Es gibt nichts, wo dann alles unendlich in alle Richtung geht aber trotzdem nichts drin ist, sondern selbst dieses, wo nichts drin ist, gibt es nicht. Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Aber du hast schon recht, jedem bleibt ja seine Meinung ;)
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@dsshb

"
Deswegen unterscheide ich ja zwischen dem "Nichts" und gar nichts."

die Frage ist nur: kann es "gar nichts" geben?

" Das kann ich mir einfach nicht vorstellen"

ich sag es mal so: ich glaube niemand kann sich die Unendlichkeit vorstellen (sei es im Raum oder in der Tiefe der Materie) und niemand kann sich die Endlichkeit vorstellen, also das danach einfach "nichts" mehr kommt, man keinen Schritt weiter gehen kann, weil gedanklich können wir das ja durchaus tun

Unsere Gedankengänge haben sich für unsere alltägliche Welt herausgebildet, daher ist das nicht verwunderlich, dass uns so etwas verwirrt, wir es aber natürlich auch gleichzeitig sehr spannend finden darüber nachzudenken.

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Prinzipiell ist deine Argumentation stimmig, die Evolutionstheorie kommt mit einer logischen Erklärung nicht näher wie etwa 3 Minuten an den Urknall heran. Allerdings kann dies keineswegs die Schöpfungs-,Startschöpfungs oder die kreationistische Theorien oder sonst irgendein religiöser Ansatz beweisen. Denn zum Einen fehlt der empirische Bezug und vor allem bleibt eine Frage übrig: Wie ist Gott enstanden? 

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@MeineKrim

"die Evolutionstheorie kommt mit einer logischen Erklärung nicht näher wie etwa 3 Minuten an den Urknall heran"

nicht einmal annähernd so weit ;)

Die Evolutionstheorie beschreibt auch nur die Enstehung und Entwicklung von Lebewesen auf unserem Planeten

Mit dem ganzen Rest vom Universum hat sie nichts zu tun, das ist Physik.

"Allerdings kann dies keineswegs die Schöpfungs-,Startschöpfungs oder
die kreationistische Theorien oder sonst irgendein religiöser Ansatz
beweisen"

wird auch kaum möglich sein;
mit Beweisen ist das sowieso eine Sache:
bei jeder Theorie weiß man, dass diese nie 100%ig perfekt sein kann sondern nur eine beliebig genaue Beschreibung der zugrundeliegenden Naturgesetze enthält.

Daher geht man in den Naturiwssenschaften auch nicht hin und bestätigt eine Theorie, sondern widerlegt falsche.

Eine Theorie die vielen Prüfungen standgehalten hat muss natürlich sehr gut sein.

"Wie ist Gott enstanden? "

mit unserem kausalen Verständnis könnten wir diese Frage glaube ich immer weiter stellen und würden vielleicht nie zu einer Antwort kommen.

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@kayo1548
Die Evolutionstheorie beschreibt auch nur die Enstehung und Entwicklung von Lebewesen auf unserem Planeten

Vollkommen richtig. mein Fehler...

mit unserem kausalen Verständnis könnten wir diese Frage glaube ich immer weiter stellen und würden vielleicht nie zu einer Antwort kommen.

Um meinen Kommentar mal passend zur Ausgangsfrage zu geben : Amen!

Tobi

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@MeineKrim

Was soll man jemand schreiben, der Evolution mit Astrophysik verwechselt???

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Alle sagen es fing mit dem Urknall an, mit Teilchen, die aufeinander stießen.

Nein, da stießen keine Teilchen aufeinander.

Es gab nur das "Nichts".

Das stimmt auch nicht. Es gibt kein "Nichts".

https://www.youtube.com/watch?v=wQ7kzCy33IQ

Wir wissen nicht, in was sich unser Universum befindet, weil wir im Universum sind und nicht herauskommen.

Eine (nicht besonders gute) Analogie ist ein Topf mit kochendem Wasser. In dem Wasser bilden sich Dampfblasen. Wenn Du innerhalb einer Dampfblase bist, weißt Du, daß es Wasserdampf gibt, aber Du weißt nicht, daß drumherum Wasser ist und wie der Dampf entstanden ist.

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Wie es zum Urknall kam wird letztendlich egal sein und unabhängig von der Existenz Gottes. Vermutlich gibt es 2-3-4 Möglichkeiten für einen Urknall, aus welcher Möglichkeit unser Universum entstanden ist wird dann zur Nebensache.

Das folgende Video könnte Eine dieser Möglichkeiten erklären.

https://www.youtube.com/watch?v=hrJViSH6Klo

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