Ist Geschichte sinnlos?

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2 Antworten

Wir als Menschen geben der Geschichte einen Sinn, indem wir sie interpretieren, teilweise auch konstruieren, erst recht, wenn es darum geht, sogenannte "geschichtliche Erfahrungen" für politische Propaganda zu missbrauchen. Das war aber schon immer so. Schon die Pharaonen haben ihnen unliebe Darstellungen von Vorgängern abmeißeln und zerstören lassen. Ob die Bibel oder Cäsars "De Bello Gallico" oder der Bericht von Einhard über das Leben Karls des Großen - alles im Prinzip Propagandaschriften. Historiker tragen Dokumente zusammen. Na ja, die Dokumente, die sie noch finden können, nicht die, die bewusst zerstört wurden. So haben wir von den Epikureern - die von den Christen zu Erzfeinden erklärt waren - von mehr als 400 Büchern gerade mal 3 Briefe erhalten. Geschichte ist weder zyklisch noch teleologisch, sie wird je nach Einstellung so interpretiert. Die einzige Lehre, die man aus der Geschichte ziehen kann, ist, dass der Mensch wohl nie klug wird. Aber welche Verrücktheiten er demnächst anstellen wird, kann niemand auf Basis einer lückenhaft interpretierten Vergangenheit voraussagen.

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Ahzmandius 23.02.2016, 19:50

Geschichte ist nicht nur, was vor tausenden von Jahren geschah, auch was vor zwanzig Jahren geschah, ist Geschichte. Und selbst daraus scheinen die Menschen nicht in der Lage sein zu können daraus zu kernen.

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Dafür musst du nicht ins Ausland gehen siehe dir die Pagrome auf die Flüchtlingsunterkünfte an.

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Helfer23 22.02.2016, 23:07

Erläutere das bitte

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tanztrainer1 23.02.2016, 00:01
@Helfer23

Ganz einfach: Nichts dazugelernt! Denn Pogrome hatten wir schon mal!

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Ahzmandius 23.02.2016, 00:12

ja und nicht nur ein mal und das mit den Flüchtlingsheimen ist auch noch gar nicht so lange her.

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