Ist "gequetschter" Knoblauch tatsächlich am gesündesten?

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3 Antworten

Das stimmt tatsächlich. Durch das Zehen-Quetschen wird das Enzym Alliinase freigesetzt. Das ist verantwortlich für die gesundheitsförderliche Wirkung des Knoblauchs (Allicin). Allicin verhindert übrigens das Ablagern von Blutfetten in den Venen. Also ist es auch gut gegen Arterienverkalkung und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ab sofort heißt es also: gut quetsch! :-)

Wüsste nicht jemals sowas gehört zu haben. Fakt ist, dass es da keine einheitliche "Richtlinie" gibt. Ob gehackt oder gepresst ist jedem selbst überlassen. Knoblauch selbst ist in jedem Fall gesund. Die Verfechter der Press-Variante meinen, dass dadurch mehr Öle (=> Geschmackstoffe und Vitamine) aus dem Knoblauch gelangen, wohingegen die andere Partei moniert, dass der größte Teil (soz. das Filet vom Knoblauch) in der Presse bleibt.

Ich persönlich gehe den Mittelweg: Jede Menge Knoblauchzehen schälen, in eine Schale tun, Olivenöl (oder Rapsöl) drauf, und dann mit dem Stabmixer sehr fein zerkleinern. Im Kühlschrank hält sich die Paste seeeeehr lange (durch das Öl und die Kühlung) und bringt (bescheiden Dosiert) wunderbar den Geschmack ins Essen.

LG Benjamin

Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, vielen Dank für den Tip, werde ich gleich Morgen ansetzen.

Gruß engelhaar!

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Knoblauch wird immer geschnitten und nie gepresst!!! Pressen macht den Knoblauch bitter. Warum sollte ich durch Pressen Enzyme freisetzen wollen? Je nach Bedarf fein oder grob geschnitten esse ich die doch auch so mit - oder nicht?

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