Ist Gemüse wirklich Vegan?

23 Antworten

Gärtnerische Betriebe, die ökomisch überleben wollen, achten praktisch NULL darauf, daß irgendwelche Kleintiere geschont werden. Denn dies ist einfach nicht möglich. Die Markt-Konkurrenz ist gewaltig, die Arbeitskräfte kaum bezahlbar, die Zeit, die man zur Ernte hat, sehr knapp.

Naja ein Maulwurf eher nicht, aber es sterben natürlich bei der maschinellen Ernte auch Klein- und Kriechtiere und Insekten. Bei der Getreideernte auch Hasen, Rehkitze und bodenbrütende Vögel.

Das ist so hart wie nahezu unvermeidlich. Freiwillige begehen oft die Felder vor der Ernte, wenn der Bauer welche findet und wenn er überhaupt welche sucht. Ist aber eigentlich gesetzlich vorgeschrieben und liegt, so der Bauer Ihn informiert, in der Verantwortung des Jagdpächters.

https://peta50plus.de/unschuldige-rehe-bei-heuernte-getoetet/

so einfach ist es nicht Gemüse muss ja auch gedüngt werden damit es wächst, es brauch auch Pflanzenschutz, beheizte Gewächshäuser usw. Viel kommt übrigens

aus spanien kannst mal schauen im Internet wie das angebaut wird oder als Import in Dosen aus China.

Lieber auf Bio setzen oder selbst anpflanzen geht auch in Blumenkästen , Eimern auf dem Balkon.

Nein, es wird da nicht drauf geachtet und es wird natürlich auch Lebensraum der Tiere für Anbau zerstört.
Allerdings gibt es auch Gemüse- und Obstsorten, die nach der normalen Definition nicht vegan sind, aber viele nicht bedenken.Beim Anbau von Avocados zB. werden extra Bienenvölker hin- und hertransportiert, um die Pflanzen zu bestäuben und dann wieder eingefangen.

Für den Anbau von Futtermittel für Tiere wird abgeholzt und Lebensräume zerstört, nicht für Gemüse, das Menschen essen.

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@Domimusic629

Wenn du ein neues Feld anlegst, musst du auch abholzen.
Aber ja, ich weiß, dass der größte Teil von zB Sojaplantagen in Südamerika für die Tiere draufgeht.

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Wird bei der Ernte drauf geachtet, das kein Tier dran , drunter usw sitzt..

Ne und das ist auch relativ egal, das ist ein schneller Tod. Problematischer ist hingegen der durch die Landwirtschaft weggenommene Lebensraum. Der Lebensmittelanbau verbraucht aber auch nur 22% der Fläche in Deutschland. 60% hingegen werden für Futtermittel verbraucht. Wobei der Verbraucht sogar noch viel größer ist, weil Futtermittel auch massiv importiert werden (Soja).

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