Ist Geld für Verhinderungspflege pfändbar?

2 Antworten


Empfangenes Pflegegeld gehört nicht zum Einkommen im steuerlichen Sinne. Für Pflegebedürftige kommt ein Behindertenpauschbetrag in Betracht, der unabhängig von Leistungen der Pflegeversicherung gewährt wird und das steuerliche Einkommen mindert.

da besteht also klärungsbedarf bei der bank.

Das Geld für Verhinderungspflege, wird nicht einfach so an den Pflegebedürftigen ausgezahlt.

Da kann was nicht stimmen. denn Verwandte bis zum 2. Grad, auch verschwägert, erhalten keine Bezahlung und Entlohnung aus der verhinderungspflege. Und dann muss der Pflegekasse durch Belege nachgewiesen werden, dass die Verhinderungspflege erbracht wurde und der erbringer der Verhinderungspflege auch entsprechend entlohnt wurde. Erst danach zahlt die Pflegekasse die Gelder als Rückerstattung an den Pflegebedürftigen aus.

Zum anderen sind Gelder aus der Pflegeversixcherung kein Einkommen und kein Lohn, da diese ausschließlich zur Sicherstellung der Pflege vorgesehen sind.

Das müsst ihr mit der Bank unbedingt klären.

Das Geld für die Verhinderungspflege kann auf ein fremdes Konto direkt oder auf das Konto des Pflegebedürftigen ausgezahlt werden,so kann man es auf dem Antrag ausfüllen.

Und das wollten wir jetzt an die Person,die meine "Vertretung" gemacht hat,weitergeben. Dafür ist es ja vorgesehen,das läuft also richtig.

Jedoch geht's mir um die Frage,weil die Auszahlung die Pfändungsfreigrenze des P- Kontos überschritten hat,und die Bank das Geld blockiert und es an Gläubiger weiterleiten will,ob sie das bei dieser Geldart,weil es sich ja um Pflegegeld handelt,pfänden kann.

Was ich bisher gefunden habe, verstehe ich so,dass es nicht pfändbar wäre.

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@kitticatnessi

Richtig: Alle Gelder aus der Pflegekasse, die zur Sicherstellung der Pflege vorgesehen sind, sind NICHT Pfändbar. Deshalb schrieb ich im letzen Satz: Das müsst ihr mit der Bank unbedingt klären.

Legt denen die entsprechenden Gesetzestexte vor.

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@Griesuh

Weißt du,wo ich diese Gesetzestexte  finde,die dazu passen?

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Vielen Dank und einen schönen Sonntag noch.

Liebe Grüße

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Diese wirft jedoch erstmal mehr Fragen auf als hilfreich zu sein.

Es ließt sich alles so, als würde diese nur greifen, wenn die pflegende Person auf "Urlaub" geht oder durch andere Sachen ganztägig oder mehrere Tage "verhindert" ist.

Dies trifft in unserem Fall ja nicht wirklich zu, da die pflegende Person ja ständig vor Ort ist um zu pflegen, jedoch für Botengänge ein Dritter (ich) hinzugezogen werden muss.

Gibt es da nun ein anderen Antrag? Oder füllt man da nun für jeden Tag wo man hilft son Formular aus für 30 Minuten?

Ich wäre euch für eure Hilfe sehr dankbar.

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