Ist Geld das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit und seines Daseins, dessen fremdes Wesen ihn beherrscht und er gleichzeitig anbetet?

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6 Antworten

Ja natürlich. In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen. Verschiedene Studien ergaben, dass Reichtum im Widerspruch zu Mitgefühl und Einfühlungsvermögen steht. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 wissen wir alle, dass Reichtum zu einem Gefühl moralischer Überlegenheit führen kann.

LG

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Es ist nicht nur das Geld, dass den Menschen in seiner Arbeit als Lohnabhängiger entfremden läßt, sondern allein die Tatsache, dass die Prodfukte die er in der Produktion erzeugt, ihm nicht gehören. Die Produktionsmittel gehören nicht dem Arbeitenden, daher sthen sie diesen fremd gegenüber. Alle Lohnabhängigen arbeiten unter einem femden Kommando, hinzu kommt die Arbeitsteilung, die das Maß der Entfremdung erhöht. Über das Geld tauschen sich die Menschen aus, treten mithin in ein bloßes Warenverhältnis zueinander, auch dies vertieft die Entfremdung, bzw. läßt sie so entstehen. Die Selbstverwirklichung beschränkt sich im bloßen Konsum, der zudem bei vielen recht bescheiden ausfällt. Da den Lohnabhängigen nichts gehört, verbleibt nur noch der Konsum, der so riesig aufgepustet wird. Das Geld selbst ist hierfür das Tauschmittel.


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Wenn du arbeitest, bekommst du Geld anstelle von Gütern, kannst dieses aber in Güter deiner Wahl umtauschen. Geld ist somit ein Tauschmittel.

Du willst wissen, ob Geld das dem Menschen entfremdete Wesen seiner Arbeit ist. Ich würde sagen, dies ist der Fall, wenn der Mensch einzig und allein für das Geld arbeitet und das Geld nicht mehr als Tauschmittel, sondern als tatsächlichen Wert betrachtet. Dadurch wird die Anhäufung von Geld zum Selbstzweck und die Arbeit zur Obsession.

Ich denke aber, dass dies bei den wenigsten Menschen der Fall ist: die meisten Menschen streben nach einer Arbeit, an der sie Gefallen finden. Das Gehalt ist wichtig, aber nicht einziger Maßstab der Arbeit.

Man kann aber sagen, dass wir von Geld beherrscht werden: Ohne Geld kommt heute niemand mehr aus.

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Nein, Geld ist das Werkzeug zur Befriedigung meiner materiellen Bedürfnisse und ermöglicht mir das Erreichen mancher Ziele. Aber es ist nicht mein Götze, mein Gott.

Betet der Bauer auf dem Feld seinen Pflug an? Aber er hilft ihm doch das seine Felder tragen........

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Geld ist im Prinzip nur Papier und trotzdem finden wir es wertvoll. Also ob wir es anbeten...fraglich

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Kommentar von VeryBestAnswers
20.06.2016, 04:09

Würden die meisten Leute aufhören, Geld als wertvoll zu betrachten, dann würden sie Geld nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren. Dann wäre es auf einmal nur noch so viel wert wie das bedruckte Papier.

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Kommentar von thenewnews
21.06.2016, 00:07

ist es ja auch, oder nicht?

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der meisten Menschen sicherlich. Nicht umsonst genieß Psychopathen und Narzisten häufig das größte ansehen...😄

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