Ist für Mädchen der Mann der sie ein Leben lang treu versorgt immer noch das primäre Lebensziel?

14 Antworten

Ich möchte keinen Mann, der mich (finanziell) versorgt, ich kann mich selbst versorgen und Geld verdienen. Aber ich wünsche mir schon einen Partner, mit dem ich auf Augenhöhe zusammen alt werden und eine Familie gründen kann.

Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, meinst du, dass der Mann und die Frau in einer sehr tiefe Bindung sind und sich nichts davor stellen kann. Wenn die Frage so gemeint ist: dann doch, gibt es. Nämlich Kinder. Das haben wir so gesehen alles der Evolution zu verdanken, da jedes Lebewesen auf der Suche der Fortpflanzung (des Überlebens) ist. Daher haben Mütter automatisch eine extrem tiefe Verbundenheit mit dem Kind und denken fast ständig an sie, auch wenn die Geburt Jahre her ist, man mit den Kindern nicht mehr viel zu tun hat, oder auch wenn das Kind gestorben ist. Das hat früher einfach dem Überleben unserer Spezies gedient, deshalb wären die eigenen Kinder die stärkste Bindung, die eine Frau eingehen kann. Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen & wünsche das Beste :)

Woher ich das weiß:Hobby – Ich lese und höre gerne Podcasts über Psychologie :)

Für mich absolut nicht. Auch ist eine Beziehung für mich kein Lebensziel. Dass ich jetzt in einer Beziehung bin ist schön, aber wären wir damals nicht zusammen gekommen und wäre ich immer noch Single wäre das auch absolut kein Problem für mich. Mein Glück hängt nicht von meinem Beziehungsstatus ab.

Ich könnte mir in meiner Beziehung kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als mich von meinem Freund "versorgen" zu lassen und mich finanziell von ihm abhängig zu machen, vorausgesetzt du meinst das alte Rollenbild in dem die Frau zuhause bleibt und sich nur um den Haushalt kümmert.

Nee, bestimmt nicht, bis auf einig wenige Ausnahmen.

Viele Frauen haben es durch ihr Auftreten geschafft das wir und nicht mehr in die wirtschaftliche Abhängigkeit begeben mussen sondern selbstständig und frei über unser Leben entscheiden können.

Zumindest hier in Europa und in nicht von rückschrittlichen Religionen der alten Männer diktierten Gegenden un d Familien.

Zumindest hier in Europa und in nicht von rückschrittlichen Religionen der alten Männer diktierten Gegenden un d Familien.

Wobei es hier in Europa ja alte Männer waren, welche die Gesellschaft so organisiert haben, dass Frauen nun frei und unbehelligt durch die Strassen gehen können und dank Sozialversicherungen mit relativ geringem Aufwand sich und ihre Kinder versorgen können, auch wenn sie sich von ihrem persönlichen Beschützer getrennt haben. Das waren sehr ähnliche alte Männer, wie diejenigen, die die Religionen gründeten. Und sie hatten auch ähnliche Motive. Und manchmal waren die alten Männer gar nicht so alt, wie auch die Religionsgründer manchmal gar nicht so alt waren.

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@diderot2019

Uff, das würde ich gern anfechten :D . Wer hat die "alten Männer", die die "Gesellschaft organisiert" haben, erzogen und mit Werten ausgestattet? :D Richtig, die Frauen/Mütter (weil Väter bis vor wenigen Jahrzehnten quasi gar nicht an der Erziehung beteiligt waren, und wenn, dann eher zum... na ja, Konkurrenzdenken, was für Frieden eher abträglich ist...).
Ich denke, es ist ein beidseitiges Geben und Nehmen. Beide Geschlechter haben diese Gesellschaft dorthin gebracht, wo sie nun ist - im Positiven wie im Negativen...

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@ZionsDaughter

Es gab immer sehr wichtige Frauen, die Grosses geleistet haben. Aber das waren eben nicht diejenigen, die pauschal gegen alte Männer wetterten. Wir sollten hoch achten, was unsere Vorfahren geschaffen haben. Und es noch besser machen. Ich halte nicht viel von Bilderstürmen und Bücherverbrennungen. Wie heute über die 'alten weissen Männer' geschimpft wird, geht das sehr stark in diese Richtung. Besser machen geht auch ohne Lästern.

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@diderot2019

Tja mein lieber, haben sie das freiwillig getan? Nein nur unter Druck. Und Macht der alten weltfremden Männer in den Religionen ist ungebrochen. Gibt es katholische Priesterinnen? Imaminnen?... Im Gegenteil in einem Teil der Welt wird massiv daran gearbeitet das 50% der Bevölkerung verschwinden in dem man(n) ihnen das Gesicht nimmt (Burka)!

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@annabella06zwei

Ich rede nicht von den heutigen Priestern. Ich rede von den Religionsgründern. Das waren Menschen, die die noch älteren Religionen überwunden haben.

Lies mal nach, was gemacht haben. Die haben nicht in erster Linie über die alten und veralteten Priester gewettert. Sondern sie haben eine neue Philosophie gebracht.

Mich stören nicht Frauen, die gute Wissenschaft machen oder gute ethische Regeln, gute Politik oder ein gutes Rechtssystem. Mich stören die, die nur die alten Meister kritisieren, ohne selbst etwas zu schaffen. Die Religionsgründer haben etwas geschaffen, was damals revolutionär und gut war. Mit der Aufklärung wurden deren Ideen durch bessere ersetzt. Wir brauchen weder katholische Priesterinnen noch Imaminnen. Wir brauchen Menschen, die etwas Besseres schaffen, als alle Religionen. Wenn das Frauen sind, ist das gut. Aber wenn es Männer sind, ist das auch gut.

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Ich würde bei der Frage nicht von Versorgung sprechen. Da denkt jeder nur an finanzielle Versorgung. Wenn von finanzieller Versorgung gesprochen wird, könnte die Frage weitgehend verneint werden, wenn man an deutsche Frauen denkt, die in Deutschland aufgewachsen sind und einen Beruf gelernt haben. Die Frage könnte jedoch bejaht werden, wenn man an Frauen denkt, z.B. Migrantinnen, die eben nicht in Deutschland groß wurden und die in Deutschland keinen Beruf gelernt haben.

Aber es gibt ja auch eine Versorgung mit dem Inhalt Geborgenheit und Sicherheit. Und dann würde ich die Frage wieder - für die meisten Frauen - bejahen. Geborgenheit und Sicherheit setzen mehr voraus, als lediglich eine finanziell gesunde Basis.

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