Ist für Game Design eine staatliche oder private Universität/Hochschule besser?

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3 Antworten

Den Vorwurf des "Pay To Win"-Abschlusses gibt es tatsächlich. Aber habe noch von keiner Firma gehört, die deswegen Bewerber kategorisch ablehnt. Es wird immer zumindest auf die Projekte geschaut.

Womit wir beim Punkt wären: Projektarbeit ist King. Relevante Projekte, egal wo du sie gemacht hast, sind das was dich in die Branche bringt. 

Studiengänge, ob staatlich oder privat, sind nur so gut, wie ihre Projektarbeit und Dozenten. Private Einrichtungen haben natürlich oft den Vorteil, dass sie Dozenten direkt aus Firmen holen und die Projekte meistens auch von diesen Dozenten leiten/begleiten lassen. 

Vorsicht vor Schulen mit Dozenten, die selber nie Spiele entwickelt haben. Gibt es auch einige und die kannst du dir wirklich sparen. Das sind Medienwissenschaftler, die glauben sie würden sich mit der Entwicklung auskennen, ohne es selber jemals gemacht zu haben.

Wie das alles im Detail aussieht, kannst du entweder in meinen anderen Antworten nachlesen. Oder für deine spezielle Frage habe ich noch zwei Tipps:

Es gibt einen Podcast "GameDevPodcast", der sich in der aktuellen Episode genau mit dem Thema beschäftigt. Zu finden hier: https://gamedevpodcast.de/02/

Oder alternativ folgender Vortrag:

Beides sehr ausführliche Perspektiven aus der Industrie, damit du dir selber ein Bild machen kannst.

Solltest du dennoch noch Fragne haben - immer her damit!

Generell sind besonders im Bereich Gaming private Schulen besser ausgerüstet und du hast die Möglichkeit dich viel besser zu spezialisieren. Allerding kosten die natürlich schnell mal 700€ im Monat. Hinzu kommt das viele dieser Uni's bessere Beziehungen zu Entwicklerstudios haben. Ich habe an einer staatlichen studiert und viele bei uns wollten in die Entwicklerschiene gehen. War natürlich auch möglich, dennoch waren die Projekte meiner Meinung nach nicht unbedingt die Besten. Du willst ja schließlich nicht bei Jamba landen und kleine Billigspiele programmieren.

Wenn ich dir aber noch einen Rat geben kann. Finde zuerst raus WAS du genau machen willst. Sehr viele Entwickler sitzen nicht in Deutschland und diejenigen die hier sind suchen natürlich nur die Besten! Was du aber natürlich werden kannst!!!


Zu Bewertung kann ich nicht viel sagen, aber im Internet findest du genügend ANERKANNTE Bewertungen von Hochschulen. Egal ob staatlich oder nicht. Es kommt immer darauf an was du danach vorzeigen kannst. Nich unbedingt auf deine Noten.

PS: ich habe Interaktive Medien studiert und hier wurde uns auch schon bereits zum Beginn gesagt das wir gute Projekt brauchen und diese unsere Jobchancen im nachhinein bestimmen.

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Regel Nummer eins: Ein Lehrer kann dir wohl sehr schlecht sagen, ob man nach dem Studium als Game Designer bessere Chancen hat, wenn man an einer staatlichen Uni oder an einer privaten FH studiert hat, da er in der Regel selbst nie in der richtigen Welt unterwegs war. Man fragt den Papst ja auch nicht nach Schwangerschaftstipps.

Arbeitgeber denken nicht, dass sich Absolventen einer privaten FH den Abschluss erkauft hätten. Eher das Gegenteil. Weil es an einer privaten FH relativ hohe Studiengebühren gibt und die Professoren deutlich besser vergütet werden als an staatlichen Institutionen, sind die Profs auch motivierter. Zusätzlich haben die viele der Profs in ihrem Leben bereits was erreicht und erwirken können.

Außerdem sind dort die Klassen deutlich kleiner und man bekommt viel bessere Unterstützung seitens der FH.

Je mehr und je bessere Absolventen die FH hat, desto besser für sie. Dementsprechend bemühen die sich dort, die Abbrecherquote niedrig zu halten und gute Abschlüsse hervorzubringen. Eine bessere Werbung als den guten Ruf gibt es kaum.

Geschenkt bekommt man nirgends was. Nicht mal, wenn man dafür fürstlich bezahlt.


In Deutschland sieht es allerdings allgemein relativ Mau aus mit Gamestudios. Daher wird man es als Gamedesigner hier eventuell sowieso schwer haben. Und dann doch lieber zur Elite gehören und überhaupt einen Job bekommen, als mittelmäßig und arbeitslos.

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