Ist für dich das Verhältnis der Arbeitleistung zum Einkommen und zu den Preisen durch die Energiekrise in Deutschland empfindlich gestört?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Nein 49%
Ja 38%
Andere Meinung 14%

16 Antworten

Ja

Dinge werden teurer, aber Löhne bleiben gleich. Natürlich ist das gestört. Aber das nicht erst seit der Energiekrise. Das Verhältnis von Arbeitsleistung zu Gehalt war noch nie ordentlich. Und das sowohl in die Richtung, dass Leute zu wenig bekommen für das was sie machen, als auch, dass sie zu viel bekommen für das was sie machen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Kriege monatlich Gehalt von der Antifa GmbH & Co. KG

12 € Mindestlohn für denjenigen, der die Blätter im Hof zusammenkehrt ? Was hat das mit Arbeitsleistung zu tun ?

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@CamelWolf

Habe ich von jemandem der im Hof die Blätter kehrt gesprochen?

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Nein

Verschiebungen gab es immer wieder, manchmal eben zu eigenen Gunsten, hier zu eigenen Lasten - Belastungen werden eben stärker als solche empfunden.

Andere Meinung

Imo ist das Verhältnis von Arbeitsleistung und Einkommen schon lange, lange, lange gestört. Die Schere, die schon von je her zu weit auf war ist über die Jahrzehnte ja nur noch weiter auf. Statt dass wir Menschen durch Fortschritt weniger arbeiten und mehr leben hält sich das eher die Waage, während bei einigen ein paar Zentimeter Yacht dazukommen.

Aber die Frage ist auch, ist das nun "empfindlich gestört"? Es funktioniert auch so Problemlos, toll und richtig ist es trotzdem nicht.

Die Preise aktuell sehe ich als Normalverdiener nicht als Problem. Sicher sind sie das für Geringverdiener oder Leuten, die eben trotzdem immer alles auf den Kopf gehauen haben und das nicht anders kennen und können.

Quasi wieder das Gleiche. Weit ab von toll aber für die meisten wohl trotzdem kein echtes Problem.

Ja

Ja, das hat das ganze jedenfalls noch weiter verstärkt.
An sich sind Arbeiten, Berufe mit tatsächlichen Leistungen oft sehr ungerecht verteilt wie ich finde.
Glücklicherweise fand jedenfalls bei mir selbst mittlerweile ein Umdenken statt.
Denn offiziell in meinem erlernten Beruf, kannst du zwar überleben, aber mit wirklichen Leben hat das dann nicht mehr wirklich etwas zu tun😏.
Abzüge waren hingegen relativ bombenmäßig.

Mittlerweile sagte ich mir, von nun an zähle nur noch ich selbst, das ist das wichtigste, und ich mach mein eigenes Ding wie ich denke das es gut für mich ist.
Und siehe da, mittlerweile habe ich monatlich etwa gut über das dreifache wie all die Jahre davor, und mir geht’s einfach nur blendend.

Binnen 3,5 Monaten habe ich mein altes Jahresgehalt inne, und jährlich fast viermal so viel wie früher. Jetzt kann ich leben 😅.
Auch wenn alles bisschen teurer wurde, ich kann mich nicht beschweren.
Ich muss aber dazu auch sagen, das ich wirklich viel und hart dafür arbeite, und ich manchmal über Wochen nicht einen einzigen freien Tag habe, mir viele Geräte selbst angeschafft habe und ich teilweise immer noch anschaffe.
Habe erst Freitag wieder Maschinen für 2000€ bestellt.
Also von nichts kommt nichts sagt man so schön 🤷‍♂️

Nein

Nein, das Problem ist meines Erachtens eher, dass zu viele Leute nicht regelmäßig einen Teil, sei er auch nur recht kleinen, aber immerhin, ihres Einkommens sparen und unangetastet lassen. Viele haben es sich in den vielen fetten Jahren, die wir bisher hatten, angewöhnt, viel auszugeben. Falls nicht, hilft der Staat schon irgendwie. Das gilt für Firmen wie Privatleuten.

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