Ist Fremdenhass vor allem wegen Egoismus und Neid?

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9 Antworten

Viele haben das Bild von Flüchtlingen dass sie hier herkommen und Sozialhilfe beziehen und weiter nichts. Wenn dem so wäre, würde zumindest einige Kritik gerechtfertigt sein. 

Dass die meisten Menschen es den Flüchtlingen nicht gönnen hier Arbeit zu finden und Geld zu verdienen ist tatsächlich Neid oder Angst. Populisten drohen ja immer damit dass Flüchtlinge uns die Arbeit weg nehmen. Ist natürlich blödsinn. 

Und Leute die auswandern um anderswo Geld zu verdienen kommen ja aus wesentlich besseren Verhältnissen als es Flüchtlinge tun

So kann man das nicht behaupten.

Deutschland war immer ein sehr fremdenfreundliches Land. Wir haben auch seit dem zweiten Weltkrieg schon sehr viele Kulturen hier begrüßen dürfen.

Was ich allerdings nicht mag:

  • Menschen die uns mit ihren abstrusen religösen Vorstellungen belästigen.
  • Menschen die sich ausgrenzen, und uns als Ungläubige beschimpfen.
  • Menschen die nur verlangen, aber selbst keine Leistung bringen.
  • Menschen die sich nicht zu benehmen wissen.
  • Menschen die sich als Sozialschmarotzer zeigen.
  • Menschen die Straftaten verüben.

Solche Personen sind unlautere Personen, und da wir in unserem eigenen Volk schon genug unlautere Personen haben, müssen wir uns nicht noch unlautere Personen anderer Völker antun.

Du musst eine fiese Umgebung haben. Oder redest du über dein Verhältnis zu Verwandten?

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Menschen die uns mit ihren abstrusen religösen Vorstellungen belästigen.

Richtig. Besonders bei den Katholiken, aber auch Evangelen können da ganz schön lästig fallen.

Menschen die sich ausgrenzen, und uns als Ungläubige beschimpfen.

Von Christen und Muslimen gleichermaßen gerne gemacht. Erlebe ich ständig hier auf GF.

Menschen die nur verlangen, aber selbst keine Leistung bringen.

Da haben sich manche in der Hartz IV Nische recht kommod eingerichtet. Aber am schlimmsten sind die Manager z.B. von VW.

Menschen die sich nicht zu benehmen wissen.

Na ja, die gibt es überall. Da kann man nun nicht auf bestimmte Gruppen referenzieren.

Menschen die sich als Sozialschmarotzer zeigen.

Ganz schlimm. Leute wie Alice Schwarzer, Uli Hoeness, Boris Becker und wie sie alle heißen. Widerliches Pack.

Menschen die Straftaten verüben.

Besonders schlimm sind da die Fummelpriester. Unterste Kajüte.

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@realsausi2

.....und da Du ja schon soviele unlautere Personen im eigenen Volk festgestellt hast, bist Du mit mir sicherlich einer Meinung, dass wir die unterste Kajüte anderer Völker nicht auch noch brauchen.

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@1988Ritter

unterste Kajüte anderer Völker

Ach, wenn wir für jeden von Denen einen wie Dich ausweisen, wäre das doch eine win-win Situation.

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Evolutionsbiologisch gilt Xenophobie als überlebensdienliches Erbe. Menschliche Gesellschaften beanspruchen wie bereits ihre Vorläufer, Territorien, um sich die darin enthaltenen überlebensnotwendigen Ressourcen zu sichern. Sie streben bei Ressourcenknappheit danach, diese Territorien auf Kosten anderer Gesellschaften zu erweitern und umgekehrt Vorstöße anderer Gesellschaften abzuwehren. Aus diesem Konkurrenzkampf entwickelt sich das Misstrauen gegenüber anderen Gesellschaften, also die "Fremdenfeindlichkeit". Andere Modelle erklären Xenophobie als Folge des Ekelempfindens, das einst evolutionär zur Abwehr von Krankheitsrisiken entstand.

Dieses Verhalten sieht man auch bei den meisten Tierarten.

Ich verstehe: Hältst die Art, wie Tiere zusammenleben, noch in anderen Fragen für beispielgebend für uns Menschen?

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@Sachsenbruch

Wo habe ich das gesagt? Ich habe nur versucht zu erklären, wie Xenophobie enstanden ist.

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@Nikkom

Und ich hatte schon gedacht, du wolleste dem "Ekelgefühl" Rechnung tragen und "überlebensnotwenige Ressourcen" gegen Eindringlinge verteidigt wissen.

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Nun haben wir aber auch evolutionär Altruismus und Empathie entwickelt.

Zudem einen Verstand, der eine Ethik jenseits elementarer Bedürfnisbefriedigung zulässt.

Dieses Verhalten sieht man auch bei den meisten Tierarten.

Kultur heißt eben auch, sich über archaische Urinstinkte zu erheben und im Menschen an sich sich selbst zu entdecken.

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Ich denke mal, die Menge macht es. Es sind einfach zu viele und leider haben nicht alle ein gutes, sozial angepasstes Benehmen, wie man der Presse entnehmen und durch eigenen Beobachtungen feststellen kann.

Das Klima ist für viele schlichtweg ungemütlich bis unerträglich geworden: Kürzungen überall, besonders im Gesundheitswesen tun ein Übriges - klar, dass weniger für den Einzelnen bleibt, wenn durch zu viele geteilt werden muss ...

Bei einigen mag es ja Egoismus sein. Neid? Worauf sollen sie neidisch sein.

Wenn du nun die Auswanderer mit Flüchtlingen vergleichst, ist es wie Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wenn 1 Millionen Menschen nach Amerika ausgewandert sind, ist das ein Tropfen auf dem heißen Stein. Allein von der Größe des Landes her.

In die Schweiz wandern im Verhältnis sehr wenige aus. Wenn, dann meistens aus Steuergründen.

Wenn nun Menschen aus armen Ländern nach Deutschland kommen, hat niemand etwas dagegen wenn sie hier Geld verdienen.

Nur die Massen an Flüchtlingen sind kaum zu bewältigen.

Deutschlands Arbeitslosenquote ist schon so hoch genug. Wenn dann nur die Hälfte der Flüchtlinge hier Arbeitsplätze (nicht die unbesetzten) bekommen, steigt die Quote weiter. Dadurch werden die Einnahmen des Staates sinken und die Kosten steigen. 

Ist es da ein Wunder das die Menschen hier Angst haben? Keiner möchte gerne von Hartz IV leben.

Zum Fremdenhass: Auch der Fremdenhass wird künstlich aufgebauscht. Wenn der Fremdenhass so groß wäre, wie uns immer erzählt wird, gäbe es nur noch Mord und Totschlag und bald keine Fremden mehr und Deutschland wäre bald isoliert.

Die meisten Menschen in Deutschland helfen so gut wie sie können. Die anderen sind gegen alles und jedes.

Gutes Argument . 

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@tsameem34

Man merkt, dass du nicht so schwer von diesem "guten Argument" zu überzeugen warst. :)

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Fremdenhass hat natürlich etwas mit Egoismus zu tun.

Besitzstände wahren ist schon so alt wie metusalem....

Wir sollten versuchen die Fremden zu verstehen, sollte das nicht möglich sein, bleiben Fremde immer ein Dorn im Fleisch der Leute, die sich unwohl fühlen...

Fremde können nur zu Freunden werden, wenn beide Seiten sich öffnen...

Dazu sollte allerdings unsere Regierung wohlwollende aber konsequente Politik verfolgen, nicht so ein Murks wie Angie es verbockt hat und davor schon alle anderen....

Aus Fehlern kann man lernen, muss man aber nicht..... bis es knallt......

Diejenigen die Auswandern sind nicht dieselben die mit Fremdenhass in Deutschland sitzen.

"Die Deutschen" gibt es in diesem Zusammenhang nicht.

Sinnlose Frage.

Die würden auch auswandern , wenn sie eine gute Chance hätten 

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@tsameem34

Dir fehlt also nur die gute Chance, um auszuwandern. Wozu stellst du hier vorher noch diese Frage?

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Hass ist IMMER Angst

gegen eine gesteuerte einwanderung hätte niemand etwas

wenn wirklich menschen hierhin kämen, die gut ausgebildet wären und arbeiten wollen

aber wenn millionen von menschen unterster schichten einströmen, die nicht mal ihre eigene sprache lesen und schreiben können, deren universitätsabschlüsse mit unserem realschulabschluss vergleichbar sind....

darin sehe ich keinerlei nutzen, ICH muss für diese menschen arbeiten gehen

und darauf habe ich wirklich keine lust

gutes Argument

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"Deren Universitätsabschlüsse mit unseren Realschulabschlüssen vergleichbar sind..."

Also, so einen Quatsch habe ich echt noch nie gehört. Manche Universitäten in Syrien sind extrem gut.

Entweder war dieser Satz blanke Polemik oder du hast wirklich keine Ahnung.

Außerdem wäre es vielleicht auch mal an der Zeit zu unterscheiden worüber wir hier reden.

Deutschland hat ein geregeltes Einwanderungsgesetz für Wirtschaftsmigration.

Wenn wir über die Migration aus arabischen Staaten sprechen, sprechen wir über Asylanwärter. Ob diese einen Grund haben zu bleiben oder nicht wird von unserem Gesetz entschieden. Diejenigen die es nicht haben, haben keine Bleibeperspektive und werden abgeschoben.

Also dieser Mythos von der unkontrollierten Zuwanderung und dass die jetzt alle hier bleiben dürfen für immer und ewig...keine Ahnung vom wem du das hast, aber es stimmt einfach nicht.

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@MaxNoir

dann google mal bissel, dann kannst du das noch mal lesen, was ich hier schreibe

und das ist sonnenklar, dass die nicht auf westlichem standard sind,

da ist nichts auf unserem standard, warum sollten es ausgerechnet unis sein?

und ich weiß nicht, warum du glaubst, dass davon wieder welche gehen

also jetzt mehr als 5 oder so

die erfahrungen der letzten 30 jahre zeigen, dass die eher hier bleiben

weißt du noch, was GASTARBEITER sind?

davon spricht auch n iemand mehr, die durften auch alle bleiben

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du hast keine Lust für diese Menschen arbeiten zu gehen. Schon verständlich. Aber glaubst du, diese Menschen haben Lust in Todesangst zu leben, ihre Geliebten sterben zu sehen, verfolgt zu werden, bombardiert zu werden und all das? Angst um sein Leben haben zu müssen ist um einiges schlimmer, als "nur" anderen Sozialhilfen zu bezahlen... und ganz ehrlich: ich bin mir sicher, dass auch du fliehen würdest, wenn hier Krieg oder bewaffnete Konflikte und eine zerstörte Politik und Wirtschaft herrschen würden.

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@AgoodDay

ja, auffanglager woanders bezahlen, wie australien

die dürfen nicht ins land, sie destabiliseiren es

wer vor tod fliegt, findet eine warme unterkunft und 3 mahlzeiten gut, der braucht nicht mehr

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@KevinvomBND Was hast du denn jetzt gegen Gastarbeiter ? Wir haben hier über Asylanträger geredet und nicht darüber. Mittlerweile habe ich wirklich das Gefühl du bist einfach nur Fremdenhassend. Informier dich erstmal über die Gastarbeiter, die Leute ohne die Deutschland jetzt nicht richtig blühen würde.

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