Ist Frankreich ueberhaupt ein sehr hoch entwickeltes Land?

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6 Antworten

Ganz sicher gehört F zu den hoch entwickelten Wirtschaftsnationen, aber die Probleme sind ziemlich gross, dagegen haben wir in D noch paradiesische Verhältnisse .. das Sozialsystem gut aber unbezahlbar (keine Agenda 2010 die bei uns zwar viel Kritik bekommen, aber Arbeitsplätze erhalten hat), die Gesellschaft gespalten .. die Obereen Schichten denen es immer noch gut geht, uns die untereren die zunehmend in slum ähnlichen Vorstädten leben müssen, nicht wie bei uns wo die Übergänge fliessend sind, Dusiburg Marxlohe und Berlin Neukölln Nord die Ausnahmen sind ... Und natürlich kann man in F gut Urlaub machen, nur die Preise sind fast so hoch wie in Der Schweiz oder in Österreich, was mir nur zeigt, dass z.B Spanien viel wettbewerbsfähiger ist und den Höhepunkt der Krise hinter sich hat, F könnte da noch ein harter Weg bevorstehen,

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Geht's dir noch gut? Ja, Frankreich hat vielfältige Probleme, wie die meisten anderen mitteleuropäischen Länder auch. Wann hast du zuletzt für längere Zeit in Frankreich gelebt, um dermaßen ungeheuerliche Behauptungen aufstellen zu können? Oder plapperst du nur nach, was du irgendwo gelesen hast, oder was Leute, die gerne hätten, dass es so ist, am Stammtisch von sich geben?

Frankreich hat immer noch mehr Stil und Kultur im kleinen Finger, als andere Länder (...) je gehabt haben und je haben werden. Und weil du die angeblich "verschmutzte" Sprache ansprichst: Französisch und Spanisch sind nach wie vor die reinsten Sprachen überhaupt. Sie strotzen nicht vor Anglizismen und lassen Wortkreationen wie das berühmte "Handy" gar nicht erst zu. 

Als Reiseland ist Frankreich wunderschön und nicht mehr oder weniger sicher, als andere Länder auch! Und es lässt sich auch sehr gut leben in Frankreich! Es gibt natürlich keine Kinderarbeit oder ähnliches. Und die "Verwahrlosung" ist sicher nicht größer, als in Deutschland oder anderswo. Im Gegenteil, das französische Schulsystem ist sehr gut und das Phänomen des funktionellen Analphabetismus ist sogar in den ärmsten Bezirken der Großstädte so gut wie unbekannt, was man von den deutschsprachigen Ländern ja nicht gerade behaupten kann.

Informiere dich bitte das nächste Mal etwas weniger einseitig und einfältig, bevor du solche Fragen stellst. Oder noch besser: fahr hin, schau dir das Land selbst an und rede dann erst wieder. Aber am besten lernst du vorher Französisch, um Land und Leute wirklich verstehen und dir ein Urteil bilden zu können.

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digitalman 18.11.2016, 07:55

selten so gelacht :D .. frankreich ist ein einziges drecksloch. .die franzosen sind bekannt dafür, dass sie feige sind. .genauso sieht das land mittlerweile aus.. ghettos und slums wo man nur hinschaut.. um paris gibt es slums und ghettos wo sich nichteinmal mehr sonderkommandos der polizei hintrauen,.. paris selbst ist dreckig wie st.petersburg.. überall nur prostetuierte und irgendwelche neger, die wie am strand irgendwelche billigen duplikate verramschen..

aber die hochnäsigkeit der franzosen, die ist geblieben :)

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Tanzistleben 19.11.2016, 07:49
@digitalman

Du armer Wicht.........wer so viel Unsinn schreibt, muss ja arge Komplexe haben! Hat dich ein Franzose beleidigt, als du mit kurzer Hose, weißen Socken in Sandalen und Hawaii-Hemd in einem Lokal "Warum ist es am Rhein so schön" gegrölt hast? Damit hätten wir ja dann alle Klischees bedient und gut ist es!

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Definiere hoch entwickelt!!!

Bei den Hottentotten wären deren Politiker wie alle sogenannter zivilisierter Nationen zum Deibel gejagt worden .Und zwar schon lange. 

Denn bei den Hottentotten ist sogenannte Kolonisation unvorstellbar. 

Was Frankreich erlebt, sind die Folgen der Kolonialzeit und einer schon in der Planung sehr heftig kritisierten Baupolitik sowie Sozial- und Bildungspolitik. Hinzu kommt der immer noch in der Führungsebene verteidigte Traum von einer Großmacht. 

Hier zeigt sich mal wieder 

Gier ist lebensfeindlich und hirnfrei. 

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"Frueher war Frankreich das Vorzeige Land des Kapitalismus..."

Hein?

Wo hast du das denn aufgeschnappt?

Gerade in der Epoche des sich entfaltenden Kapitalismus (2. Hälfte 19.Jh.)
konnte Frankreich mit England, Deutschland und den USA überhaupt nicht Schritt halten.

Zwei Gründe dafür:

1. Die Frz. Revolution hat durch die Agrarrevolution für eine große Streuung des landwirtschaftlichen Besitzes gesorgt. Kleinbäuerliche Betriebe  waren bis weit ins 20. Jh. hinein lebensfähig, so dass auch der Exodus vom Land in die Stadt nicht so ausgeprägt war wie in den dynamischeren Industrieländern.

2. Der aristokratisch geprägte, genießerische Lebensstil hat im ökonomischen Bereich für eine gewisse Bequemlichkeit und Wagnisaversion der reicheren Schichten gesorgt, die ihr Kapital lieber zinstragend als in Hoffnung auf unternehmerischen Gewinn angelegt haben.

Dennoch gebe ich dir in dem zentralen Punkt recht:

Das alte Frankreich gibt es fast nicht mehr. Es ist - vor allem durch die Zuwanderung - ein viel ungemütlicheres Land geworden, das natürlich gerade die lange Einheimischen mehr und mehr vermissen.


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Aus deiner Frage könnte man herauslesen dass du eigentlich über Frankreich ein allumfassendes Wissen hast, nur weißt du (noch) nicht ob es ein hochentwickeltes Land ist. Bei mir ist es umgekehrt, ich weiß nur dass ein Teil von meiner Heimat BW französische Besatzungszone war,  Frankreich zu den führenden Industrienationen gehört und dass das Land wunderschön ist. Ich war vor langer Zeit mal mit Franzosen als Bundeswehr Wehrpflichtiger in einer Kaserne friedlich gemeinsam untergebracht, sonst habe ich von Frankreich keinerlei Spezialwissen. 

   

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Noch. Es wird immer mehr zu einem sozial instabilen Land.

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