8 Antworten

Um die CO2 Emission aus dem Flugverkehr zu vermindern, müsste die Anzahl der Flüge halbiert werden.

Hier beginnt das Problem. Wer schafft an, wessen Flugzeuge auf dem Boden bleiben müssen, und welche Flugzeuge noch fliegen dürfen?

Das ist undurchführbar. Wenn sie eine CO2 Steuer auf das Kerosin von 20 % einführen, werden die Flugtickets um 10 % teurer, aber die Reisenden lassen sich vom Flugverkehr nicht abhalten. Wenn ich nach Thailand fliege, zahle ich für das Ticket 700 Euro. Wenn ich dafür 800 Euro zahlen muss, fliege ich trotzdem.

" Wer schafft an, wessen Flugzeuge auf dem Boden bleiben müssen, und welche Flugzeuge noch fliegen dürfen?"

Gleichberechtigung. Niemand fliegt mehr.

Eine CO2-Steuer würde lediglich dazu führen, dass nur noch die Reichen fliegen. Das wäre vielleicht ökologisch halbwegs "sinnvoll", sozial wäre es ... sagen wir ...volatil.

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@KoprosTheGreat

Ich schätze sooo gleichberechtigt soll die Gleichberechtigung nun auch wieder nicht sein. Im Kommunismus hat die Elite stets alle Freiheiten, die sie dem gemeinem Volk nehmen.

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Ich habe keine Flug oder Reisescham.Unlängst fand in Japan der G20 Gipfel statt.Die Deutsche Delegation reiste mit einem Airbus A340-300 der Flugbereitschaft der Bundeswehr an.

Um einer Flugzeugpanne vorzubeugen flog ein zweiter Airbus gleichen Typs leer hinterher.

Lufthansa befördert in einem solchen Flugzeug 279 Passagiere.

Auf einen Umweltkonsens konnte man sich in Japan nicht verständigen.

Flug oder Reisescharm kenne ich nicht. Hab auch niemanden im Freundeskreis oder der Familie. Eine Freundin ist schwer dabei mit Umweltschutz etc. aber fährt selbst Kurzstrecken (max. 5km) mit dem Auto und fliegt bald mit ihrem Freund nach Japan.

Besser sind alternative Energiequellen oder verbesserte, effizientere Versionen aktueller Kohle, Gas und Kernkraftwerke. Besonders die Kernkraft hat sich außerhalb Deutschlands weit enrwickelt und dann hohe Energiemengen liefern und enorm viel CO2 einsparen.

Nein, wir brauchen keine Scham, um die Welt zu retten. Und wir müssen auch nicht beim Reisen anfangen, denn das macht im Vergleich zu unserer fossilen Energiegewinnung fast nichts aus. Fangen wir lieber hier an, fossile Energieträger sind global gesehene für 80% des CO2-Ausstoßes verantwortlich, das Fliegen kommt auf gerade Mal 2%.

Nö.

Was wir brauchen sind mehr investitionen in regenerative Energien und schadstoffneutralere Fortbewegungsmittel im Alltagsverkehr und zwar weltweit.

Macht man daran etwas und da ist, wenn man unsinnige Widerstände aufgibt (Stromtrassen, ist das mit dem Fliegen nur hals so problematisch.

Richtig, unsere Reisen sind prozentuell nichts gegen fossile Energieträger.

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...endlich sagt's jemand.

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