Ist Fleisch essen wirklich unnatürlich, wie von Vegetariern und Veganern oft behauptet wird?

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26 Antworten

Die Natur gibt uns keine moralischen Vorgaben.

Dass etwas unnatürlich sei, kann immer nur ein Totschlagargument sein, egal ob es um Ernährung, Sexualität oder Gentechnik geht. Für die Debatte hat das absolut keine Bedeutung.

Keine Weltanschauung kann etwas daran ändern, dass Menschen sowohl Fleisch und andere tierische Produkte als auch die meisten Pflanzen verdauen können, und in ihrer Millionen Jahre langen Geschichte immer das gegessen haben, was im Angebot war, um nicht zu verhungern. Die Inuit ernährten sich ursprünglich nur durch Jagd, die Hopi nur durch Ackerbau. Will man einer der beiden Ethnien vorwerfen, dass sie unnatürlich leben würde (schon vor der Globalisierung und dem Zeitalter der "Unnatürlichkeit")?

Jagd und die Entdeckung des Feuers beeinflussten die menschliche Evolution, aber warum sollte man althergebrachte Verhaltensweisen nicht hinterfragen dürfen? Hier und heute leben wir geradezu im Überfluss und dürfen selbst entscheiden, wie wir leben wollen und das sollten wir wertschätzen können, anstatt unsere Mitmenschen für ihre persönlichen Entscheidungen zu kritisieren.

Eine gesunde Ernährung ist möglich, auch wenn man einzelne Lebensmittel ausschließt, solange man sich sonst ausgewogen ernährt. Wenn man genug zu essen hat, kann man es sich leisten, auch darüber nachzudenken, was man da eigentlich isst. Ein Produkt zu boykottieren, weil man mit den Umständen seiner Entstehung nicht einverstanden ist, ist doch wohl eine völlig legitime Verhaltensweise und kein soziales Stigma. Zwar bewirkt man damit meistens wenig außer der Besserung des eigenen Gewissens, weil die Mehrheit nicht mitzieht, aber ich finde es durchaus verständlich, wenn jemandem die Zustände in der Massentierhaltung und Schlachterbetrieben den Appetit nehmen.

Ich selber kaufe übrigens für mich fast nie Fleisch, esse es aber manchmal in Gesellschaft. Wesentlich wichtiger als Fleisch aus dem Ernährungsplan zu streichen, ist meiner Meinung nach, sich allgemein bewusst zu ernähren, nicht nur in Bezug auf die eigene Gesundheit. In einer Packung Tomaten kann ebenso viel Ausbeutung stecken wie in einem Steak oder jedem anderen Lebensmittel oder Luxusgut.

Die meisten Marienkäferarten sind übrigens Fleischfresser und manchmal auch Kannibalen.

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Solche die von "Unnatürlichkeit" und "Leichenteilen" sprechen sind nunmal nicht die Hellsten und ich würde diese auch nicht als "Durchschnittsveganer" bezeichnen.

Ja, der Mensch ist von Natur aus für eine Mischkost geeignet und der Verzicht auf tierische Produkte bzw. die freie Wahl ist nur bei einem gewissen Wohlstand möglich. Es wird meist auch nicht die "Jagd" bzw. das Töten der Tiere verurteilt, sonern die (nicht tiergerechte) Haltung allein zum Zwecke der Nahrungsproduktion.

Ganz allgemein ergeben sich, durch technologische Entwicklungen, für den Menschen Möglichkeiten um sich von der "biologischen Realität", wie du es nennst, zu entfernen und damit kommen dann auch neue Fragen der Moral und Ethik zustande.

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Der Mensch ist in vielem sehr variabel. Grade was die Ernährung anbelangt ist er gnadenlos fexibel. Seit Urzeiten schrotet er alles weg, was sich irgendwie runterschlucken und verdauen läßt. Sonst hätte er wohl auch nicht so lange überlebt. Wir standen einige Male kurz vor der Ausrottung. Großartige Ansprüche ans Essen konnten wir uns also nie erlauben.

Die Bandbreite reicht von lebenslänglich fast reiner Fleischkost bei den Innuit, bis zu lebenslänglich fast rein veganer Kost bei der indischen Landbevölkerung.
Die Innuit decken ihren Vitaminbedarf u.a. durch Matak. Das ist die Haut am Schwanz eines Wals, die sehr Vit. C reich ist und durch Pflanzenfresserkot, wie z.B. Kaninchenknödel. Bestimmte Vögel werden mitsamt allen Innereien, auch dem Darm samt Inhalt gegessen.

Wie die Inder ihren Vit. B 12 Bedarf bei veganer Ernährung decken, weiß ich nicht. Ich meine aber, der ganze Hype um Vit. B 12 ist übertrieben. Auf allen Pflanzen sind Mikroorganismen, die Vit.B12 bilden. Wenn man nicht alles wegwäscht reicht das zur Versorgung.

Fest steht, daß der Mensch mit so ziemlich jeder Ernährung, die einigermaßen seinen Energiebedarf deckt und nicht nur aus einer Handvoll unterschiedlicher Nahrungsmittel beseht, leben, arbeiten, sich vermehren und alt werden kann.

Dieser religiös fanatische Streit ums Essen ist echt lachhaft.

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Ich habe mir nicht deine gesamte Frage durchgelesen, aber der Verzehr von Fleisch ist absolut natürlich. Ohne Fleischkonsum hätten wir nicht die nötige Energie gehabt um uns zu dem zu entwickeln was wir heute sind.

Gerade in den Höchstphasen der Eiszeiten war Fleisch das Hauptnahrungsmittel der Menschen.

Zu der Tatsache dass das Vitamin B12 in pflanzlichen Produkten in zu geringen Mengen vorkommt um den Tagesbedarf zu decken, wird gerne übersehen dass unser Körper nicht darauf ausgelegt ist das Vitamin aus pflanzlichen Quellen gewinnen zu können.

Enzyme sind Spezialisten. Sie sind ganz individuell aufgebaut und haben je eine einzige Aufgabe. Enzyme die Vitamin B12 aus Fleisch gewinnen, sind kaum bis gar nicht in der Lage dieses Vitamin aus Pflanzen zu gewinnen.

Auch wenn es in ausreichendem Maße mit Pflanzen zugeführt werden würde, könnte unser Körper nicht darauf zugreifen. Die Zellen von Pflanzen unterscheiden sich gewaltig von denen der Tiere.

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Es gibt nur deshalb Veganer, weil wir Menschen uns heute den Luxus leisten können, nein zu sagen. Nein zum Essen von tierischen Nahrungsbestandteilen.

In Zeiten, in denen es weder künstliches B12, noch Apotheken, dafür aber reichlich Seuchen und sonstige Krankheiten gab, hätten Veganer eine sehr deutlich reduzierte Lebenserwartung gehabt.

Gemischte Ernährung ist absolut natürlich und wir sind von der Natur aus perfekt dazu eingerichtet, nahezu alles verdauen und verwerten zu können.

Ohne diese Fähigkeit wäre der Mensch lange nicht so hoch entwickelt und könnte sich Spinnereien leisten.

Veganismus ist ein modernes Luxusproblem und ersetzt die alten Religionen.


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das ist beides Unfug:

viele Vegetarier und Veganer sprechen von der Ernährung von Fleischessern ja von "Leichenteilen" und benennen sie folglich quasi als Mörder, sehen es also automatisch als unnatürlich und schlecht an Fleisch zu essen.
Aber wenn es unnatürlich ist, wieso leiden dann die meisten Vegetarier / Veganer, die nicht künstliche Präparate einnehmen, an Vitamin B12 Mangel?

B12 gibt es auch aus anderen Quellen.

Generell finde ich dass man unterscheiden muss zwischen denen die alles Fleisch essen (Supermarkt, ramsch.... hauptsache billig) und den Menschen die sich Gedanken zur Herkunft ihrer Lebensmittel machen. 

Das gilt nicht nur für Fleischesser sondern auch für diese ganzen neumodischen pseudovegetarier.

Für mich als Langzeitvegetarier spielt das bewusste auseinandersetzen mit der Herkunft der Nahrung und das achten auf Umwelt + Tierwohl eine größere Rolle als Fleisch oder nicht Fleisch. Es wird nie so sein, dass wir alle freiwillig Vegetarier oder Veganer werden, das ist einfach so.

Liebe Grüße

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Der Mensch ist ein "Alles-Fresser" & Menschen brauchen auch  Gewisse Vitamine & Spurenelemente + Eisen im Fleisch 

Vegan ist möglich wenn dies Stoffe exakt nachgebaut / aus anderer Quelle besorgt , aber viel komplizierter & mit viel Verzicht 

Der Mensch ist natürlich auf eine Kost mit (nicht zu viel) Fleisch ausgelegt

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Ganz natürlich, Menschen sind Omnivore - Allesfresser.

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Hallo,

Ist Fleisch essen wirklich unnatürlich, wie von Vegetariern und Veganern oft behauptet wird?

Nein. Wer das behauptet hat im Biologieunterricht deutlich zu viel geschlafen. Der Mensch ist ein Allesfresser. Und wie für JEDEN Allesfresser (Wildschwein, Huhn, Ratte, Braunbär, einige Vögel (z.B. Laufenten), usw.) besteht die Nahrung aus Pflanzen UND Fleisch.

Es ist also vollkommen natürlich, dass der Mensch Fleisch isst. Das hat er schon immer. Mal mehr, mal weniger, aber nie "nie". Unnatürlich dagegen ist es auf Fleisch zu verzichten. Sowas macht keine Spezies.

viele Vegetarier und Veganer sprechen von der Ernährung von
Fleischessern ja von "Leichenteilen" und benennen sie folglich quasi als
Mörder

Ja logisch, weil sie uns Normalos diskreditieren wollen. Schau dir doch mal solche Hassseiten aus der Veganerlobby an. Purer Hass und haufenweise Propaganda und Verleumdungen.

Aber wenn es unnatürlich ist, wieso leiden dann die meisten Vegetarier /
Veganer, die nicht künstliche Präparate einnehmen, an Vitamin B12
Mangel?

Weil für JEDEN Allesfresser der natürliche Weg an B12 zu kommen nun mal Fleisch ist. Einige essen auch Eier.

Das Problem hätte das Kaninchen übrigends auch. Dieser ist aber koprophag und frisst sein eigenen Kot. So kommt er an das lebenswichtige Vitamin B12.

Natürlich heißt für mich, dass man alle essentiellen Nährstoffe und Mikronährstoffe über die Nahrung aufnimmt

Sehe ich genauso.

aber wenn es unnatürlich ist Fleisch zu essen, wieso ist es dann ein
essentieller Lieferant von Vitamin B12, welches wir dringend für unsere
Gesundheit brauchen? 

Da hat die Veganerlobby einen prima Trick auf Lager gehabt: Sie behaupten einfach, dass B12 im Boden wächst und angeblich an Gemüse haftet, wenn wir es nicht abwaschen würden. Jedoch hinkt diese Theorie, denn Wildschweine und Ratten waschen auch nicht ihre Nahrung und sind trotzdem auf Fleisch angewiesen.

Viele Veganer glauben an dieser esoterischen Behauptung.

Ich weiß, dass konventionelles Fleisch und Milchprodukte aus
konventioneller Produktion viel weniger Vitamin B12 enthalten, als
biologische Fleisch / Milchprodukte und Eier

Nein...wie kommst du zu der Behauptung? Bei Rindern passiert die Bildung natürlich im Pansen. Wichtig dafür ist der Anteil des Raufutters und Kobalt.

Schweinen und Hühnern muss es supplementiert werden, weil man die Tiere 2001 ungerechterweise zwangsveganisiert hat. Daher ist es gesetzlich verboten diese Tiere artgerecht zu füttern.

Und das ist völlig egal ob der Bauer Anhänger des überteuerten Bio-Verbands ist oder nicht!

Das gilt ausnahmslos für ALLE Nutztiere.

tierquälerische Massentierhaltungen

"tierquälerische Massentierhaltungen" nehmen nur Menschen in den Mund, die von Viehzucht nicht den geringsten Schimmer haben. Wer aus einer Anzahl Tiere oder aus dem Umstand, dass jemand nicht diesen überteuerten Bioverband angehört als Tierquäler verleumdet, sojemand hat nun wahrlich echt nicht den geringsten Hauch von einer Ahnung wie Tierzucht funktioniert bzw. was Tierwohl bedeutet und wie man das umsetzt.

Und dabei ist es völlig unerheblich ob ein Stall 20 oder 200 Rinder hat oder 50 oder 5.000 Schweine.

ich spreche generell vom Prozess des Töten eines Tieres während der Jagd

Nun....bei der Jagd kann der Tod sehr wohl mit mehr Tierleid verbunden sein. Der sogenannte Blattschuss zerstört Lunge oder Herz. Jedoch stirbt das Tier nicht sofort: Erst recht nicht, wenn die Lunge getroffen wurde. Die können dann gut und gerne mal noch eine halbe Minute durch die Gegend laufen. Angenehm ist dieser Tod sicher nicht.

Da ist es in der Schlachterei professioneller und auch schmerzlos.

dann distanzieren wir uns doch auch von der biologischen Realität, von der wir als materielles Sein abhängig sind?

Da hast du recht.

Doch bringt es uns was einen Protest gegen die Realität der Natur des Menschen und vieler anderer Vielzeller zu wenden? 

Nein. Veganismus hat keinerlei Vorteile. Im Gegenteil: Es ist pure Futtermittelverschwendung von Zellulose, Futtergetreide und Koppelprodukten und außerdem noch landwirtschaftlicher Raubbau. Wie soll man denn Kartoffeln (Starkzehrer (viel Stickstoff)), wenn man keinen ordentlichen Dünger hat?

Veganismus ist eine ökologische und gesundheitliche Sackgasse.

biologischer Haltung ernähren (nicht Massentierhaltung mit Quälerei)

aha....also ist jeder Bauer ohne diesem komischen Biosiegel ein Tierquäler?

Du findest 10 Biokühe in Bayern in Anbindehaltung nicht quälerisch? Dagen findest du offene Laufställe mit 150 Kühen mit Massagebürsten, Melkroboter und weichen Liegeplätzen als Tierquälerei?

Wie man auf so einen Pfeffer kommt, frag ich mich bis heute noch...

Nur mal für all die Unwissenden hier: Tierquälerei ist an Nutztieren und vor allem an ALLEN Wirbeltieren gesetzlich verboten. Das gilt insbesondere für die Menschen, die die Tiere züchten. Und JEDER (ich wiederhole: JEDER (!!)) Bauer weiß, dass man mit leidenen und gequälten Tieren keine Leistung erzielt.

Kein Schwein würde gequält in 120 Tagen schlachtreif. Keine Milchkuh würde 7.500 Liter im Jahr geben, wenn sie nur gequält wird.

Wie kommen die Leute immer nur darauf so einen Unsinn zu glauben?

Ich weiß, dass in pflanzlichen Produkten auch Vitamin B12 enthalten ist

Nein ist es nicht. Das was man bisher fand waren nur B12-Analoga

Wie seht ihr das Ganze ?

Etwas differnzierter und realistischer. Gebe dir teils Recht, teils kann ich dir nicht zustimmen, da du pauschalisierte Aussagen über Bauern triffst, die sich kein Biosiegel unter die Nase schreiben lassen. Und da reden wir von in etwa 200.000 Viehbetrieben in Deutschland.

Zum biologischen Stand zwecks "Unnatürlichkeit" und B12 gebe ich dir vollkommen recht. Nicht wir Fleischesser leben unnatürlich, sondern die, die auf Fleisch verzichten.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß
Omni

(BG)

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Man muß es da mit Brecht halten - erst kommt das Fressen und dann die Moral *g*

Der Mensch und seine Vorfahren ernähren sich schon immer ausgewogen, also sowohl fleischlich als auch pflanzlich - "unnatürlich" ist allenfalls die Argumentation militanter Veganer

Ob ich nun Pflanzen ihre Kinder (also den Samen) raube oder Tiere - da gibt es nicht wirklich einen moralischen Unterschied 

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Zu deiner Hauptfrage (ohne den langen Text): NEIN.

Der Mensch ist - egal welche Argumente ins Feld geführt werden - immernoch ein Omnivore, also ein Wesen, welches pflanzliche und tierische Nahrung zum Leben braucht.

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Kommentar von Richard30
03.09.2016, 18:02

Aber könnte man die nötigen Dinge nicht anders bekommen? Es scheint ja Menschen zu geben, die auf Fleisch verzichten, aber dennoch gesund und lange leben.

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Viele User haben hier schon tolle Beiträge abgegeben.

Wenn ich meinen Senf auch noch dazu geben dürfte:

Ja, der Verzehr von Fleisch ist natürlich. Er ist aber auch nicht nur natürlich, sondern war auch für uns Menschen ÜBERLEBENSNOTWENDIG.

An die Veganer die das nicht tolerieren können, Ihr solltet erstmal dankbar sein. Der Fleischverzehr hat uns überhaupt ein großes Gehirn geboten.

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Kommentar von RicVirchow
04.09.2016, 07:28

Wenn Vitamin B12 verantwortlich für maßgebliche Körperfunktionen ist, dann ist Fleisch für uns doch auch heute noch in einem gewissen Maß überlebenswichtig.

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Kommentar von sgn18blk
04.09.2016, 07:40

Ist es auch.

2
Kommentar von sgn18blk
04.09.2016, 07:40

;D

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Zu behaupten Mord sei für das Fleischessen nötig (was war ist)

Und die Behauptung das Ganze sei unnatürlich haben rein Garnichts miteinander miteinander zu tuen. Die von dir geschlagene Überleitung erschließt sich mir daher nicht ganz

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Kommentar von RicVirchow
02.09.2016, 22:19

Jagd = unverzichtbare Tötung, um an für die eigene Gesundheit essentielles Lebensmittel zu gelangen 

Mord = überflüssige und unnötige Tötung zur Erfüllung eigener Bedürfnisse

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Meine Meinung: Menschen können Fleisch nicht in seinem natürlichen Zustand essen. Wir müssen es uns erst zubereiten. Tiere müssen das nixht. Außerdem sind wir auf Werkzeuge angewiesen um die Tiere zu töten. Tiere nicht.
Deshalb wird es von vielen Veganern und Vegetariern als unnatürlich bezeichnet.

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Kommentar von kayo1548
03.09.2016, 18:02

": Menschen können Fleisch nicht in seinem natürlichen Zustand essen. Wir müssen es uns erst zubereiten. "

wir können es auch so essen, das wurde früher gemacht und wird auch heute z.T. noch gemacht (wenn man rohes Fleisch als Beispiel nimmt).

Das Erhitzen macht Fleisch natürlich besser verwertbar und sicherer.

"Tiere müssen das nixht."

Wir sind Tiere

"Außerdem sind wir auf Werkzeuge angewiesen"

und?

Tiere nicht."

Viele Tiere benutzen ebenfalls Werkzeuge; bei artverwandten Primaten sind sogar kulturelle Weitergaben belegt.

Das andere Tiere also auch Werkzeuge benutzen ist nicht so außergewöhnlich.

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Es ist eigentlich ziemlich klar das der Mensch ein Allesfresser ist und wir sind sowohl auf den Verzehr vom pflanzlichen als auch vom Organischen abhängig. Der Punkt der Vegetarier/Veganer ist halt das wir in unserer heutigen Zeit komplett auf den ''Mord'' von Tieren verzichten könnten und uns stattdessen von anderen Dingen ernähren könnten. Damit haben sie ja Theoretisch recht aber es ist halt eben unnatürlich für den Menschen komplett auf Fleisch zu verzichten was man ja auch an den Mangelerscheinungen manchen Menschen mit besonderer Ernährungen bemerkt, besonders bei Kindern ist so etwas äusserst verherrend da für ihre Entwicklung eine ausgewogene Ernährung die auch Fleisch beinhaltet sehr wichtig ist. Daher finde ich dass das einzig richtige Verhalten in dieser Sache einach ein vernünftiger Umgang mit Fleisch wäre. Die Menschen essen viel zu viel Fleisch das ist klar, das ist auch der Grund warum die Massentierhaltung so weit verbreitet ist. Eigentlich sollte es ja auch klar sein das man von nem Steak für 'n Euro nicht viel erwarten kann darum sollte Fleisch einfach viel Teurer sein wie zu der Zeit unserer Großeltern, da gab es Fleisch nur sehr selten da es so teuer war und es gab dann so alle 3 Wochen Fleisch was A: Gesünder ist und B: Ist Massentierhaltung dann nicht mehr on nöten und die Tiere könnten Tiergerecht behandelt werden. Klar einerseits ist Fleisch Mord aber mit der richtigen Behandlung der Tiere und einer schmerzlosen Schlachtung im höheren Alter sind sie sehr wahrscheinlich glücklicher als wenn man sie einfach frei leben lässt und sie nach ein paar Jahren in einem Unfall sterben

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Ich halte Tiere essen für natürlich, wir sind Allesesser wie viele Tiere eben auch und die sind deswegen ja sicher nicht unnatürlich. Wäre Tiere zu essen total unnatürlich, gäbe es so was ja gar nicht. 

Aber ich denke, dass wir meist zu viel Fleisch essen, was Krankheiten bedingen kann und ebenso ist unser Fleisch oft mit Antibiotika vollgestopft und die Haltung der Tiere ist nicht natürlich, was ebenso nicht gesund für uns ist. 

Ideal wäre sicher 1 - 2 mal die Woche ein gesundes Stück Fleisch von gesunden, artgerecht gehaltenen Tieren. 

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Hallo RicVirchow :-)

Ist Fleisch essen wirklich unnatürlich

Aber nein.....

Wie seht ihr das Ganze ?

Schon bewusst, aber auch locker....  ;-)))

Also jeder sollte das machen, wie er will und meint.
Was sicherlich schön und gut wäre, dabei kein Extrem zu leben.

Wir essen schon viel Fleisch heutzutage und die Haltung von Tieren und der Umgang damit ist wirklich nicht gerade immer artgerecht bzw. zu grausam.

Wie wäre es, einfach kein Extrem bei allem einzunehmen:

Weder auf Fleisch komplett zu verzichten,
noch Tierquälerei zu unterstützen.

Der Mensch befindet sich im Leben wohl auch in einem ständigen Lernprozess.....
Aber ich finde schon auch, dass es viele Menschen gibt, denen Extreme wie z.B. die Massentierhaltung auffallen und die dann mit ihrem Handeln entgegenwirken.
Die kann man dann ja unterstützen....., dann ist doch alles gut....

Andere können behaupten, was sie wollen, solange du sattelfest bist.... ;-))))
Steh einfach zu dir und deinen Ansichten, dann ist alles gut.

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Naja, wir sind so gesehen Allesfresser, d.H wir können sowohl Fleisch, aber auch Vegetarisch/Vegan essen. Allerdings sollte unsere Haubternährung Fleischfrei sein.

Fleisch essen ansich ist sehrwohl natürlich, es kommt in der Natur ja vor, allerdings ist nicht alles was in der Natur vorkommt, gut. Es wird in der Natur auch Vergewaltigt und sowas, das berechtigt uns ja nicht das gleiche zu tuhen.

Ich selbt halte es so, dass über die Hälfte der Mahlzeiten die ich esse, Fleischfrei sind, aber durchaus auch gerne Käse und sowas ess. Fleisch gibts aber dennoch. Ich versuche gutes zu kaufen, aber wie es halt so ist, ists dann meistens doch anders und ich kauf mir irgendwo etwas, wo schon Fleisch drinn ist.

Früher hab ich mehr Fleisch gegessen, aber langsam Reduzieren hilft zumindestens bei mir. Mein Ziehl wäre irgendwann maximal 2 mal die Woche was mit Fleisch zu essen. Es ist ja irgendwie auch so empfohlen.

Allerdings! Hat Fleisch einen riesigen Vorteil: Es bietet von allem etwas, was man benötigt. Es gibt Völker sie extrem viel Fleisch essen, einfach wegen Mangel an anderem (oder die essen halt sehr sehr viel Fisch, das ist dann deren Haubtbestantteil der Nahrung. Die Tiere essen halt alles mögliche, dadurch sammeln sie die Nährstoffe an.

Der Nachteil: Sie sammeln auch die ganzen Giftstoffe an.

Das genaue Gegeneil wäre Rohkost. Rohkost ist sicherlich interessant, ich würd es mal gerne Ausprobieren, allerdings kostet das mehr, da man viele unterschiedliche Zutaten braucht. Man muss sich sehr sehr ausgewogen ernähren. Irgendwann lernt der Körper dann auch wieder, das haben zu wollen, was er wirklich braucht (Das haben wir verlernt). Eigentlich wäre also Rohkost, hätten wir ein reichhaltiges Angebot an hochwertigem Essen, das beste für uns. Rohkost kann auch Fleisch und Milchprodukte beinhalten.

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Kommentar von Omnivore13
03.09.2016, 00:02

Naja, wir sind so gesehen Allesfresser, d.H wir können sowohl Fleisch, aber auch Vegetarisch/Vegan essen.

Falsch. Allesfresser zeichnen sich dadurch aus, dass sie beides essen MÜSSEN. Denn ohne Fleisch kein B12. Das gilt für alle Allesfresser!

Allerdings sollte unsere Haubternährung Fleischfrei sein.

Auch das ist falsch! Der Mensch hat ein breites Spektrum. Er kann mit 10% Fleisch als auch mit 90% Fleisch gesund überleben. Nur 0% in jeder Richtung ist suboptimal!

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Ich bin Vegetarier und finde Fleisch essen sogar sehr natürlich! Es ist schlecht wieviel Fleisch gegessen wird, aber ein bisschen Fleisch hat der Mensch immer schon gegessen. Ich kann es mir allerdings leisten kein Fleisch zu essen und tu es daher auch nicht. Ich habe es nicht nötig. Es schmeckt mir nichtmal. Aber was unnatürlich ist, ist dass manche mehrmals am Tag Fleisch essen. Wenigstens ein- oder zwei Tage kein Fleisch wären doch wirklich kein Weltuntergang.

Wir Menschen sind allesfresser. Nicht so wie Hunde die hauptsächlich Fleisch essen und selten Pflanzen, eher so wie Ratten oder Nesträuber-Nager die wirklich immer alles fressen aber Fleisch/Insekten eher selten erbeuten.

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Und wie ernährten sich die Steinzeitmenschen? Warum war die Menscheheit mal Jäger? Das IST doch Natur!

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