Ist es wirklich wichtig dass Rennmäuse Auslauf bekommen?

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4 Antworten

Wenn die Rennmäuse in einem tiergerecht eingerichtetem großem Becken/Käfig leben, ist es nicht unbedingt notwendig Ihnen Auslauf zu gewähren. Die kleinen Racker sind schnell verschwunden und lassen sich nur schwer wieder einfangen.

Auslauf sollten Sie den Tieren nur dann geben, wenn sie zuverlässig zu Ihnen kommen, z. B. wenn Sie ein Leckerbissen hinhalten. Üben Sie das längere Zeit mit den Tieren. Halten Sie mit der offenen Hand Leckerchen hin und üben Sie dann das hochnehmen mit den Tieren und lassen Sie die Rennmäusen auf ihren Armen laufen.

Damit die Rennmäuse von selbst in den Auslauf gehen können, ist es auch wichtig, das Gehege nicht zu hoch zu stellen. So wird es für Sie auch leichter die Tiere heraus zu nehmen. Etwa 70 cm über den Boden ist eine gute Höhe. Rampen (Holzbrettern) oder Röhren (Frettchenröhren oder auch Drainagerohre aus dem Baumarkt) ermöglichen dann den Rennmäusen einen problemlosen Übergang in ihren Auslauf.

Die Rennmaus sollte beim Auslauf alleine aus dem Becken kommen. Hierbei prägt sie sich die neue Umgebung punktgenau ein und wird sich Stück für Stück vorwagen und immer mal wieder schnell in ihren Käfig zurück flitzen. So gibt es vor allem keine großen Probleme beim Einfangen, da die Tiere nach einiger Zeit alleine wieder zurückfinden werden und Ihnen und den Rennmäusen so eine wilde Jagd verschont bleibt.

Gefahren beim Auslauf:

  • Giftige Zimmerpflanzen - Renner zerwühlen nicht nur gerne die Erde in ihren Blumentöpfen, sondern sie naschen auch leider gerne an Pflanzen, die ihnen nicht so gut bekommen.
  • Kabel - die weichen Ummantelungen der Kabel werden gerne angenagt. Um der Gefahr eines Stromschlags vorzubeugen, können Sie die Kabel in Kabelkanäle einziehen, oder Sie verlegen die Kabel gleich unter dem Teppich oder hoch oben, wo die Renner nicht drankommen.
  • Steckdosen - Kindersicherung einstecken.
  • Käfiggitter - Renner springen gern auf ihre Käfige, dabei kann es passieren, dass sie darin hängen bleiben und in Panik versuchen herunter zu springen, dabei können sie sich die Beine brechen oder ausrenken - decken Sie das Käfiggitter während des Auslaufs ab.
  • Plötzliches Tür öffnen einer anderen Person (Einklemmen in der Tür), offene Fenster auf Kipp (Einklemmen, Entwischen)
  • Menschenfuß und Gesäß - ja es kommt vor, dass Halter auf die Tiere treten oder sich sogar darauf setzen.
  • Voller Aschenbecher - Da Rennmäuse Nichtraucher sind, sollte ohnehin in den Räumen, wo die Rennmäuse wohnen nicht geraucht werden. Grundsätzlich sollten die Rennmäuse keinen Zugang zu Tabakwaren haben, da diese auch bei Verzehr giftig sind.

Gefährdet beim Auslauf: Ihre Tapeten, Ihre Teppiche, Ihre Gardinen, Ihre Möbel, Ihre Bücher, etc.. Kurzum, lassen Sie Ihre Renner niemals unbeaufsichtigt frei laufen, Sie gefährden damit nicht nur die Tiere, sondern auch Ihr Wohnungsinventar.

Quelle: http://www.diebrain.de/re-neu.html#aus

Was für eine tolle und ausführliche Antwort.

Bei mir gäbe es einen gaaaaanz dicken Stern.

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@Treueste

einen stern nur alleine dafür, dass er einen kompletten text kopiert und nix selber schreibt?

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Danke für den Stern.

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Wenn du einen artgerecht großen Käfig hast und genug Beschäftigung würde ihnen ein laufrad reichen aber Auslauf ist super Bewegung und wenn du das regelmäßig machst ist es auch kein Stress mehr :)

in einem ordentlichen gehege gehalten brauchen renner keinen auslauf. für die meisten ist es einfach viel zu viel stress. zudem kann es streitigkeiten fördern, da es nicht nach der gruppe riecht. grade großgruppen sollten gar keinen auslauf bekommen. bei paaren nur wirklich stabile

Also, wenn ich eine Rennmaus wäre, würde mir in dem Laufrad nach 3 Runden schlecht.

ALLE Nager brauchen in erster Linie viel zum Beschäftigen. Z.B. Röhren aus Pappe zum Versteckenund natürlich Auslauf.....

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