Ist es wirklich so unwahrscheinlich, dass man beim streamen von Filmen&Serien erwischt wird?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Bekannter hat Recht.

Neben dem, was dein Bekannter gesagt hat, kommt noch dazu, das es auch noch problematisch ist, nachzuweisen, ob man überhaupt auf einer Streamingseite einen Stream angeschaut hat. Oder ob man nur mal auf der Seite war.

Die Abmahnanwälte konzentrieren sich auf Tauschbörse und Torrents. Dort ist es einfacher, Leute zu erwischen und die Gesetzeslage einfacher.

Bei Torrents lädt man nämlich grundsätzlich auch die File rauf, die man über Torrents runter lädt, und bei Tauschbörsen gehn die Anwälte und Co davon aus, dass man halt tauscht. Also wenn man NIMMT, dass man auch gibt.

Und abgemahnt wird hier halt meist nicht das Herunter laden, sondern das HOCH laden.

Ach ja, und die Rechtslage ist nach wie vor icht endgültig geklärt. Ist zwar problematischer, aber im Zweifelsfall muss immer noch ein Gericht die Sache prüfen. Bei einer Abmahnung muss der Abmahner also damit rechnen, dass der Abgemahnte Widerspruch einlegt und die Sache vor Gericht landet. Dazu hat kein Anwalt Lust. Das lohnt sich nicht.

Es gibt nach wie vor Anwälte, die sich bei dem Thema widersprechen. Auch und besonders im Internet, auf diverse Portalen

Rein technisch ist der Nachweis schwierig - von außen sehen die Datenpakete alle gleich aus.

Problematisch wird es, wenn a) die Ermittlungsbehörden Zugriff auf den Streaming-Server haben, und somit den Datenverkehr mitprotokollieren können oder b) Dein Provider per DPI nachschaut, was Du für Daten bekommst.

Szenario b ist noch weitaus unwahrscheinlicher als a.

Ein kleines bischen hat er recht. Eben mal so ist es zu Aufwändig Dich über die IP Adresse zu finden und anzuzeigen.

Doch es ist eben nicht unmöglich und wenn Sony oder CBS es macht kann es teuer werden. Ich denke sie machen es, selbst wenn man wenig oder gar nichts davon hört.


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