Ist es wirklich so schwierig, als Nachwuchsingenieur einen Job zu finden?

6 Antworten

der statistik kann man trauen! mit einem Dipl-Ing, BEng oder MEng kannst du dich überall sehen lassen! sicher sind immer einige dabei, die überhaupt keine ausstrahlung bei bewerbungsgesprächen haben und sich schwerer tun genommen zu werden, aber du bist auf jeden fall gut qualifiziert und es wird jemanden geben, der dich mit kusshand nimmt!

in der ingenieursbranche wird die kommenden jahrzehnte ein wandel passieren, denn die produktionskapazitäten werden ausgebaut und ausgebaut, aber es gehen immer mehr leute in rente! in den nächsten 20 jahren ist es sehr wahrscheinlich, dass mehr leute die unternehmen altersbedingt verlassen, als dass es uniabsolventen gibt! die unternehmen werden sicherlich versuchen, das durch teilzeitarbeit trotz rente auszugleichen, aber ganz werden sie das nicht schaffen und ein ingenieur ist nach wie vor nicht durch einen computer ersetzbar! daher denke ich, dass deine chancen excaelent sind!

zum komilitonen-schwund, ich studiere Wirtschafts-Ingenieurswesen und bei uns haben nach dem grundstudium ähnlich viele abgebrochen... wohl aber auch deswegen, weil der technikanteil deutlich überwiegt und man vielen angemerkt hat, dass sies mit technischen fächern nicht so haben (betriebswirtschafter eben... müssen wir garnicht vertiefen...)

Es mag sein, dass der Fachkräftemangel nicht so üppig ist, wie die Statistik sagt, aber Elektrotechnik ist nach wie vor einer der Studiengänge mit den besten Perspektiven in Deutschland, was Stellenangebot und Bezahlung betrifft. Du hast damit keine Jobgarantie, aber mit Germanistik sähs halt noch wesentlich schlechter aus.

Außerdem ist Fachkräftemangel eine Tatsache. Nur: Nicht in jeder Region werden nicht in jedem Job Leute gesucht. Hier in Süddeutschland boomt zum Beispiel die Baubranche. Sogar Arbeiter aus dem Ausland werden mit Kusshand genommen und gut bezahlt. Frag hingegen mal einen Architekten in Berlin oder Hamburg, wie die Auftragslage so aussieht. Der wird dir was ganz anderes erzählen. Finde also über Jobbörsen heraus, wo deine Qualifikationen am meisten gebraucht werden oder bewirb dich gleich in ganz Deutschland, wenn du flexibel bist. Ein guter Tipp ist natürlich auch immer, schon während des Studiums durch ein Praktikum, eine Werksstudententätigkeit oder die Bachelorarbeit im Betrieb einen Fuß in die Tür zu kriegen und auf eine Übernahme am Ende zu hoffen.

Es erscheint mir pers. etwas hoch. Wir haben damals - meine ich - mit 200 Leuten begonnen, am Ende waren wir etwa 35-40. Informatik
Die meisten sind bei höherer Mathematik und Programmieren ausgestiegen bzw. Stochastik/Statistik usw.
Ich würde mal sagen ca. 70-80% finden einen guten Job. 10% orientieren sich leicht um, weil es nicht genau das war, was sie gesucht haben.
Die anderen 10-20% .. arbeiten etwas total fremdes oder hängen nochmal ein Studium ran.
Wenn du mal bei großen Konzernen guckst - bei dir z. B. Tennet, E.ON, RWE, ..  wirst du sicher etwas finden. Du musst eben relativ viel leisten, es werden gerade auch wieder viele Leute entlassen. Die Zeit des Ausruhens ist vorbei, Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit und ein Expertenwissen sind gesucht. Du etablierst ggf. ganze Prozesse, steuerst mehrere Teams usw.
Das hat mit einem Ingenieur wie früher nicht mehr ganz soviel zutun. Hinzu kommen eben Reisen, evtl. sitzt du oft auf einer Baustelle oder irgendwo im Nirvana :-)
Ich weiß nicht genau was du machen möchtest.

Nicht erfüllter NC beim Studiengang Internationale Beziehungen (IB) in Dresden!?

Hey,

ich war neulich bei einem Beratungsgespräch, da ich demnächst mein Abitur erreichen werde (hoffentlich...^^) und mich über einige Studiengänge informiert habe.

Jedenfalls stieß ich dabei auf den Studiengang Internationale Beziehungen in Dresden. Anscheinend die einzige Uni in Good Old Germany, an der man seinen Bachelor im IB Studiengang machen kann.

Leider hab ich schockierendes gelesen...

NC 1,0

700 Bewerber / Semster ... 36 davon werden genommen.

Ich werd zwar ein gutes Abi absolvieren, aber 1,0 werd ich nicht schaffen.

Hat man dadurch überhaupt eine Chance, trotzdem in das Studium reinzukommen? Oder kann ich mich getrost mit der Tatsache abfinden, dass ich weiter auf der Suche nach meinem späteren Studiengang bin.!?

Danke für Fakten und Erfahrungen!

Lg :)

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Elektrostudium - Wie erklärt sich die Durchfallrate?

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Ich möchte nach meiner Ausbildung zum Elektroniker Elektrotechnik studieren und hab mich über den Studiengang gut informiert. Doch wie erklärt sich die hohe Durchfallrate? Diese ist laut Statistiken in keinem anderen Ingenieursstudium höher. Liegt es daran, dass es keinen NC gibt? Ist der Stoff einfach zu schwer für viele Leute? Sind viele Studenten zu faul? Fallen ältere Leute seltener durch? Ich denke, dass viele Schulabgänger das Studium falsch einschätzen und daher häufiger durchfallen als Leute, die vorher eine Ausbildung in dem Bereich gemacht haben. Was ist da dran und was könnt ihr mir noch dazu sagen? Außerdem habe ich oft gelesen, dass ein Studium an einer Fachoberschule sinnvoller für einen Ingenieur ist als an einer Uni, da man mehr praktische Bezüge hat. Was ist da dran? Danke schonmal für die Antworten.

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Studienplatz-Zulassung aufschieben

Guten Abend zusammen,

Ich habe mich vor einigen Monaten an der FH Köln für einen Studiengang beworben, wurde jedoch wegen zuvieler Bewerber abgelehnt. Anstelle dessen habe ich mich für einen Zulassungsfreien Studiengang an der Uni Bonn beworben den ich also sogesehen auf jeden Fall belegen kann. Vor ein paar Tagen kam dann ein Zulassungsbescheid der FH Köln dass ich durchs Nachrückverfahren doch noch einen Platz bekommen habe. Jedoch habe ich mich nun schon auf den Studiengang in Bonn eingestellt welchen ich auch lieber belegen würde.

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Eure Tipps für Uni Anfänger / Wie ist Elektro- Informationstechnik (Studium)

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