ist es wichtig wenn man ein haus kauft woher man das geld hat?

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5 Antworten

Salue Jafar

Bei jedem Haushandel wird die zuständige Behörde automatisch auch die Steuern informieren. Die interessieren sich sehr für solche Geschäfte, es fallen ja mehr oder weniger Steuern (z.B. Grundstücksgewinnsteuern oder sowas) an.

Keine Steuerbehörde möchte sich diesen Steuereingang entgehen lassen.

Die Finanzbehörde wird routinemässig nachschauen, was an Aktiva der Käufer bisher bei den Steuern deklariert hat.

Sind da Ungereimten, wird der Käufer früher oder später Besuch vom Finanzamt oder eventuell von auf Geldwäscherei spezialisierten Polizeibeamten begrüssen können.

Es grüsst Dich

Tellensohn

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Mit Einschränkung ja. Es sollte nicht gerade aus der Geldwaschanlage kommen.

Bitte beachte, dass sowohl Makler als auch Finanzierungsberater als auch Notare Verpflichtete im Sinne des Geldwäschegesetzes sind. Das heißt nicht, dass diese Berufsgruppen Kriminalbeamte oder Zollfahner oder Drogenfahnder spielen, aber sie müssen Verdachtsfälle melden.

Was redlich erworben, ererbt, geschenkt oder durch den Verkauf einer anderen Immobilie etc. erlöst wurde, stellt natürlich kein Problem dar.

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Da der Notar ein Exemplar des Vertrages an das Finanzamt gibt, kommt von dort nicht nur ein Grunderwerbsteuerbescheid, sondern auch ein Fragebogen, wie Du es finanziert hast (ausser man kann es aus Deiner Akte entweder schon einschätzen, oder man weiß, dass es aus der nächsten Steuererklärung zu sehen sein wird.

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Ja, das Finanzamt könnte sich dafür interessieren.

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Kommentar von jafar111
20.11.2016, 17:29

Ja und was ist wenn ich sagen würde "ich habe es geschenkt bekommen oder ich habe das Geld beim Tippspiel gewonnen" ist dan immer ein nachweis erforderlich?

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Kommentar von Akka2323
20.11.2016, 17:30

Man wird Schwarzgeld vermuten, daher könnte ein Nachweis nötig sein.

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Wird auch gefragt war mir das Geld geschenkt hat und was er arbeitet ect.??
Vielen Dank für die Super Antwort.

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Kommentar von nnblm1
20.11.2016, 17:39

Bei Schenkungen über solche Summen wird üblicherweise ein Schenkungsvertrag aufgesetzt und von beiden Parteien (Schenker und Beschenkter) unterzeichnet.

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