Ist es, wenn man tot ist, so wie in der Zeit, als man noch nicht geboren wurde?

6 Antworten

Kann man so sagen, man ist quasi in derselben Dimension.

Nach dem Tod ist vor dem nächsten Leben, wenn man so will, auf jeden Fall erscheint es uns so.

Der alte Greis ist schon bald das schreiende Baby.

Du kannst dich nur jetzt nicht daran erinnern, als alter Greis verstorben zu sein, genauso wenig, wie du dich erinnern kannst, was du so als Baby gemacht hast.

Darauf kannst du normalerweise nicht bewusst zugreifen.

Was aber letztlich davon überbleibt ist die Erkenntnis, das du gar nicht geboren wurdest, weil du niemals nicht sterben kannst, aber das ist eine andere Geschichte.

Jemand hat das mal "Wartesaal zwischen den Inkarnationen" genannt. Er ist dir bekannt, wenn du oben bist, vergisst es aber, wenn du hier auf der Erde das Menschsein-Spiel spielst!

Alles Gute!

Ich denke schon, bin mir aber nicht sicher.
Einen Unterschied gibt es. Zur Geburt existierte noch kein eigenständiger Geist mit Erinnerungen und Denkmustern, beim Tod aber schon.
Rein hypothetisch könnte das "Ich-Programm" an anderer Stelle weiterlaufen, vielleicht sogar ohne dass man es mitbekommt. Ist aber eine rein informatische Betrachtung, keine religiöse.

Wenn Du es geistlich betrachtest: Nö - selbst beim Reinkarnationsglaube ist dies nicht der Fall - schließlich wechselst Du hier nur die Form der physischen Existenz.

Wenn Du es atheistisch betrachtest: Nö - in einer Nicht-Existenz gibt es kein "sein", was irgendwie "sein" könnte. Du und Dein "ich" hören auf zu existieren.

Manche behaupten "ja" - andere behaupten "nein".
Somit bleibt es weiterhin eine Glaubenssache (im wahrsten Sinne des Wortes).

Nein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?