Ist es verboten sich in einen Zustand der dauerhaften Arbeitslosigkeit zu setzen?

10 Antworten

Eine Person, die "die Anbahnung eines solchen Beschäftigungsverhältnisses [...] durch ihr Verhalten verhindert", erhält eine "Sperrzeit bei Arbeitsablehnung". Nr. 2 Satz 1 Absatz 1 in § 159 SGB III Ruhen bei Sperrzeit.http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbiii/159.html

Ausnahme: Die Person hat für ihr Verhalten "einen wichtigen Grund" (ebenda).

Ob das Verhalten die Anbahnung des Jobs verhindert hat und ob der Grund für das Verhalten wichtig war, das entscheidet zunächst der Vermittler der Agentur für Arbeit (oder bei ALG II des Jobcenters), und im Streitfall die Widerspruchsstelle des Amtes und danach eventuell ein angerufenes Sozialgericht.

So einfach sind die Gesetzeslage und die Verfahrenslage. Auch relevante vergleichbare Urteile dazu lassen sich im Internet finden. Googletipp: "Tattoo + Sperrzeit ALG I".

Gruß aus Berlin, Gerd

Nö, ist nicht verboten. Du kannst machen was du willst. Nur, wenn du von der Gemeinschaft leben möchtest, dann musst du auch etwas dafür tun- arbeiten gehen, z.B., bzw. dich arbeitslos melden. Dann wird erst geschaut, was und wie du arbeiten kannst. Dann muss es auch Arbeitgeber geben, die dich so toll finden und brauchen.

Fraglich, ob dir solch ein Leben vorschwebt.

Das macht dich nicht arbeitslos, es beschränkt höchstens die Anzahl der Jobs, die du annehmen kannst. Wer sowas tut, hat allerdings auch ohne solche Tattoos herzlich wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wird das sozialamt das schreiben aktzeptieren?

Hallo leute ich will eure meinung haben passt das schreiben so ??? wird es das Jobcenter aktzeptieren da das fett markierte vom Bundesdatenschutzbeauftragten ist

Sehr geehrte Frau muster                         

Die abgabe von einer Schweigepflichtsentbindung ist freiwillig durch diese Verpflichtung

fühle ich mich in meinem Recht auf Datenschutz verletzt.

Bezugnehmend auf ihre E-mail von 20.07.2018

übersende ihnen das schreiben vom Bundesdatenschuztbeauftragten.

Die abgabe eine Schweigepflichtsentbindung fallen nicht unter die Mitwirkungspflichten der §§ 60 ff. Erstes Buch Sozialgesetzbuch

( SGB L) . sondern stehen im freien Ermesen des Leistungsberechtigten . Wird die Erklärung nicht abgegeben , hat der Ärtzliche dienst auf die Heranziehung entsprechender Vorbefunde zu verzichten und muss das Leistungsvermögen des Leistungsberechtigten durch eigene Untersuchungen ermitteln.

Dies entspricht auch der Rechtslage nach § 62 SGB i Danach hat sich

derjenige , der Sozialleistungen beantragt oder erhält, auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers ärtzlichen oder psychologischen Untersuchungsmaßnahmen zu unterziehen, soweit diese für die Enscheidung über Entscheidung über die Leistung erforderlich sind. Eine Verpflichtigung ,Dritte von ihrer Schweigepflicht zu entbinden , verlangt das Gesetz nicht.auch die Verpflichtung in der EGV ist nicht rechtens.

desweiteren bitte ich sie um einen schriftlichen rechtsmittelfähigen Bescheids.

Mit freundlichen grüßen

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