Ist es üblich, dass der Anwalt bereits die volle Kostennote schickt, ohne tätig geworden zu sein?

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11 Antworten

Es ist üblich, einen Vorschuß zu verlangen, der angemessen ist. Hier wird der Streitwert und die daraus zu errechnenden Gebühren errechnet, auf die 1. Gebühr (u.a. die Geschäftsgebühr) wird dann ein Vorschuß verlangt, das ist die übliche Vorgehensweise. Wenn es so läuft wie gschildert, signalisiert die Anwältin, dass sie den Rechtsstreit in diesem Punkt eigentlich gar nicht mehr aus Überzeugung führen will.

AlicBa 24.03.2012, 04:25

signalisiert die Anwältin, dass sie den Rechtsstreit in diesem Punkt eigentlich gar nicht mehr aus Überzeugung führen will.

Das wollte die Fragestellerin bestimmt hören. Es ist nicht richtig soetwas zu behaupten, denn jetzt hast Du weiteren Konfliktstoff in deren Verhältnis hineingetragen und was Du sagst ist auch nicht richtig -> es kann auch andere Gründe haben.

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Flyinscotsman 24.03.2012, 05:58
@AlicBa

@ AlicBa: Deine Aussage "das wollte die Fragestellerin bestimmt hören" ist eine bodenlose Unverschämtheit und eine total unqualifizierte Unterstellung und anmaßende und überhebliche Gemeinheit. .

Das zeigt, dass man auf den Blödsinn, den du verzapfst, nicht zu hören braucht.

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AlicBa 04.04.2012, 17:32
@Flyinscotsman

Von mir aus. Bleib ruhig bei dem was Du sagst und sonst hier so schreibst. Wenn Du immer und überall Streß machen willst -> bitte. Aber beschwer Dich nachher nicht, wenn alles was Du an "Verschwörung" aufzudecken versuchst keinen Erfolg haben wird.

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Falls es sich um einen Vorschuss handelt, ist das bei Anwälten üblich. Sie müssen häufig genug ihrem Geld hinterher rennen, auch bei Mandanten, die früher immer sofort bezahlt haben. Und "bereits über ein Jahr" Geschäftsbeziehung ist weder eine lange Zeit, noch sind "mehrere tausend Euro" Summen, die einen Anwalt zum blinden Vertrauen ermutigen.

Wenn ich den Verlauf (Frage/Antworten/Kommentare) bisher richtig verfolgt und interpretiert habe, handelt es sich bei Frau X um jemanden, der häufiger Anwälte und Gerichte bemüht. Die Anwältin hat zumindest einen Grund (ob sie recht hat, kann ich nicht beurteilen), davon auszugehen, dass sich ihre Mandantin wehrt, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt. Das kann auch der Anwältin mit ihren Rechnungen drohen, deshalb macht sie sicher, was sie sicher machen kann.

Vielleicht hat auch sie einen Hinweis der Versicherung erhalten, dass Kündigung droht. Im Übrigen wird diese Versicherung wohl auch später kündigen, sobald der nächste Schadensfall eintritt. Die zahlen nämlich recht ungern drauf.

Die gesamten anfallenden RA-Kosten können selbstverständlich nicht vor einem Prozess und dessen Abschluss in Rechnung gestellt werden, sie sind gar nicht absehbar. Der Streitwert kann von ihr nur beantragt werden, festgesetzt wird er vom Gericht - und nach dem Streitwert werden die anfallenden Gebühren errechnet.

Flyinscotsman 22.03.2012, 13:15

Ja eben. Es handelt sich nicht um einen Vorschuss, sondern um eine Kostennote.

Ohne, dass sie auch nur den Entwurf eines Schriftsatzes angefertigt hätte.

Außerdem: Welche Motive die Anwältin dazu bewegen, sofort eine Menge Zaster einfahren zu wollen, das brauchst du nicht zu erläutern. Aber ob das ü b l i c h und normal ist, wollte ich wissen. Und es ist weder üblich noch normal.

Auch mal die Mandantenseite betrachten: Wer bezahlt schon gerne Geld, wenn er noch nicht die minimalste Leistung gesehen hat. Und zwar nicht in Form eines Vorschusses, sondern einer Kostenrechnung.

Ich meine: Die Anwältin hat bisher immer das Geld, auch mehrere Vorschüsse in Höhe von je 500 Euro noch am Tag der Rechnungsstellung überwiesen bekommen.

Ist das dann faires Verhalten von der Anwältin, sofort mal eine Kostennote zu schicken, ohne etwas getan zu haben?

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Peterthb 23.03.2012, 10:11
@Flyinscotsman
Die Frage ist ja nicht, ob es verboten ist, sondern ob es üblich ist.

Und es ****ist**** weder üblich noch normal.

Warum beantwortest du deine Fragen nicht gleich selbst, wenn du die Antworten besser zu kennen glaubst als andere?

Selbstverständlich liegt es an den Voraussetzungen/Gründen/Motiven, wenn die Gebühren vorher in Rechnung gestellt werden! Möglich sind u. a. folgende zwei:

1.) die Anwältin hat ein streitsüchtiges Wesen als Mandantin, die sich mit nichts zufrieden geben kann — und will sie deshalb möglichst bald loswerden.

2.) die Anwältin geht davon aus, dass das angestrebte Verfahren mit Pauken und Trompeten den Bach runter geht — und will vorher ihren Einsatz bezahlt haben/hat Angst, dass die Mandantin dann auch gegen sie selbst vorgehen möchte.

Wenigstens in diesen beiden Fällen ist es absolut üblich und völlig normal — ebenso wie verständlich und nachvollziehbar.

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user1245 25.03.2012, 18:18
@Peterthb

Sehr gut kombiniert!

Mehrfaches DH!

Was mich dabei echt ärgert ist, dass die Gerichte sich mit solchen "Mandanten" rumschlagen müssen! Und andere lange auf einen Verhandlungstermin warten müssen....aber: Ich hab Rechtsschutz....

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Dass Anwälte in vielen Fällen Vorschüsse verlangen ist besonders bei Zivil-Sachen üblich. Aber ohne zu wissen wofür, für welche Leistung Vorauszahlung geleistet werden soll, macht es wenig Sinn das hier auszudiskutieren.

Es ist nicht verboten als Rechtsanwalt erst sein Geld zu verlangen bevor gearbeitet wird. Auch er möchte nicht seinem Geld hinterher laufen.

Vielleicht kenn die Rechtsanwältin deinen Nickname hier und liest immer brav mit...

Damit ist sie im Bilde, dass wenn der Prozess vorbei ist, sie keinen Cent von dir erwarten kann...hast ja oft genug hier über die Dame rumgenörgelt und dich darüber ausgelassen...

Frau, nimm dich nicht so wichtig und lass die Anwältin ihren Job machen. Warum nur sollte die RA einen Grund haben und dich mieser behandeln als alle anderen Klienten? Du solltest mal überlegen, wer sich eigentlich dermaßen schlecht verhält, dass man ihr nicht trauen kann...

Komm runter und siehe nicht in jedem Menschen ein Monster, das dir nur an den Kragen will. Du hast ein Aggesionspotential, welches echt erschreckend ist!

Flyinscotsman 28.03.2012, 20:50

Lol.

Keine Ahnung von nichts aber feste Sachen schreiben.

Was willst du über mein Aggressionspotenzial wissen. DU bist hier aggressiv und völlig unsachlich. Man sieht, dass du keine Erfahrung mit Anwälten hast. Auch wenn du hier höchstwahrscheinlich Recht hast, und diese Anwältin völlig in Ordnung ist, was ihre Arbeit betrifft. - Es gibt genügend Anwälte, die ihre Mandanten im Voraus abzocken und nichts dafür tun. Betrug am Mandanten. Das ist mir bereits zwei Mal passiert. Und da wird man vorsichtig. Bei Rechtsanwälten kann man nicht vorsichtig genug sein. Außerdem: Wenn du es normal findest, dass bei einem Rechtsanwalt am Kanzleitelefon immer nur der Anrufbeantworter läuft, und noch nicht einmal eine Sekretärin zu erreichen ist, dann ist das dein gutes Recht. Es ist nicht verboten, dumm zu sein. Aber mein gutes Recht ist es dann, dir zu sagen, dass du ein unerfahrener, tölpelhafter und höchst aggressiver Flegel bist, der hier besser nichts schreiben sollte.

Also, du Grünschnabel: Komm DU mal runter, und lerne erst mal Manieren, bevor du hier die Klappe groß aufreißt.

Aggressiv bist hier du, und nicht ich. Außerdem heißt es in Deutschland immer noch "Mandant" und nicht "Klient".

Deine Unterstellungen sind eine Unverschämtheit.

Lies dir doch deine "Antwort" nochmal durch: Und frage dich nochmals, wer hier aggressiv ist.

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user1245 02.04.2012, 08:08
@Flyinscotsman

Hmm. hab ich getan!

Die Worte die mir in deinem Kommentar aufgefallen sind, sind: keine Ahnung, unsachlich, dumm, töpelhaft, Flegel, Grünschnabel, Klappe.

Das hast allerdings Du geschrieben! Solch einen Ton wie du hier anschlägst, habe ich nicht drauf, finde ich auch unter aller Würde!

Ich kann dir nur sagen, ich lasse meinen Anwalt arbeiten und arbeite ihm zu. Ich habe nicht die Anforderung an mich, besser zu sein als er. Dafür belohnt er mich mit exelenter Arbeit (seit fast 3 Jahren) und einem entspannten win-win-Verhältnis.

Meine Antwort oben, beruht nur auf deine Fragen die du gestellt hast. Vorausgegangene Fragen und Kommentare von dir spiegeln IMMER wieder nur eins wieder: Alle anderen sind blöd!

Im übrigen ist es egal, ob man Mandant oder Klient schreibt!

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Flyinscotsman 04.04.2012, 02:59
@user1245

Du solltest lieber mal an deinen eklatanten Wahrnehmungsverzerrung arbeiten. Vielleicht findest du da ja auch einen passenden Psychologen, dem du zuarbeiten und im win-win Verhältnis umgehen kannst.

Mit unverschämtesten Unterstellungen, in höchst aggressiver Form, um sich werfen, auf Kritik in keiner Weise eingehen, aber ellenlange Antwortkommentare schreiben.

Und dabei die Fragestellung in keiner Weise berücksichtigen.

"Meine Antwort beruht auf den Fragen, die du gestellt hast".

=> Fragen werden nicht gestellt, damit Antworten darauf "beruhen", sondern damit die Fragestellung genau gelesen wird und dann eine sachliche und möglichst richtige Antwort dazu geschrieben wird.

Aber das hast du ja noch nicht mal im Ansatz begrifffen.

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Flyinscotsman 04.04.2012, 03:09
@Flyinscotsman

Gerade habe ich mir deine "Antwort" nochmals durchgelesen. Das ist ja eine einzige mega-aggressive Provokation, eine völlig unterirdische Verbalattacke. Sachinhalt gleich null. Schämst du dich eigentlich nicht?

Fällt dir das denn wirklich selbst nicht auf?

Jetzt lege ich mal deine Platte auf: Kein Wunder, dass jemand wie du schon seit drei Jahren eine Anwältin beschäftigen muss. So aggressiv wie du bist.

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user1245 04.04.2012, 18:29
@Flyinscotsman

Na Mäuschen, hast du dich wieder abgeregt?

Abgesehen davon, habe ich nicht nur Anwälte, um Stress zu machen.....

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bevor wir weiter reden, hab ich noch ein paar Fragen: ist Frau X immer noch rechtsschutzversichert? Wenn ja: ist das ein Kostenpunkt, die die Rechtsschutzversicherung nicht deckt? Wenn ja: warum?

Flyinscotsman 22.03.2012, 03:42

Ja, Frau X ist immer noch rechtsschutzversichert.

Nur wird ihr die Rechtsschutzversicherung kündigen, wenn sie die Kosten für diese Klage gegen den Gutachter von der Rechtsschutzversicherung bezahlt haben will, da die Rechtsschutzversicherung innerhalb des vergangenen Jahres bereits mehrfach bemüht wurde.

Das wurde Frau X von der RV so mitgeteilt.

=> D. h.: Frau X muss die Kosten für die Klage gegen den Gutachter selbst bezahlen, wenn sie nicht ihren Versicherungsschutz verlieren will.

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Tilex 22.03.2012, 03:57
@Flyinscotsman

Ah, okay. verstehe.. (man, das weckt ein paar Erinnerungen. in meinem Bekanntenkreis hat die RV auch dem Kunden wegen erhöhter Nutzung des Schutzes aufgekündigt.. wahnsinn.. wofür hat man denn ne Versicherung? Wenn man sie nicht nutzen würde, kann man den Beitrag lieber in nen Sparstrumpf stopfen.)

Nun.. durch diesen de facto wegfallenden Rechtsschutz möchte sich dem Anschein nach der Anwalt nun sein Honorar sichern, indem er sich sofort an Frau X wendet. Ist jetzt nun wirklich die Frage, ob der Anwalt überhaupt etwas in Rechnung stellen kann, was er dann erst im Nachhinein erbringt. In einigen Branchen ist das üblich. Bei Anwälten kenne ich mich da leider nicht aus.

Es stellt sich mir aber auch die Frage, warum der Anwalt das überhaupt so voreilig haben möchte. Hat er denn Grund zur Annahme, dass er "geprellt" wird? Sieht es denn für ihn so aus, als könnte oder wollte Frau X nicht zahlen?

Der nächste Punkt ist dann halt, ob es eine größere Zahlung ist. Dann ist es vielleicht möglich eine Stundung zu vereinbaren. (Ich glaube, zum Thema Stundung gibt es sogar ein paar Zeilen im BGB.. bin mir aber nicht sicher..)

Als letztes noch ein Gedanke: ist es wirklich eine Rechnung für eine noch nicht erbrachte Leistung? Eventuell ist es ja die Rechnung für ein bereits erbrachtes Beratungsgespräch. Den Gedanken kann man aber vermutlich verwerfen, weil die Zahlung wohl die RV noch übernommen hätte.

Okay.. hm, ich hoffe, das hilft irgendwie weiter. Vielleicht schaust du mal im juraforum.de, ob die Leute dir dort weiterhelfen können. Deinem Schreibstil nach sieht es aber schon fast so aus, als wärst du da bereits gewesen :)

Viel Glück und viel Erfolg mit der Sache.

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Flyinscotsman 22.03.2012, 04:11
@Tilex

Ich schrieb doch:

Die Rechtsanwältin hat von Frau X in der Vergangenheit bereits mehrfach Vorschüsse in Höhe von jeweils € 500,-- verlangt, die sie sofort, noch am selben Tag, überwiesen bekam.

Die Anwältin hat somit nicht den geringsten Grund zur Annahme, sie werde ihr Geld nicht erhalten. Ganz im Gegenteil: Sie hat allen Grund iherer Mandantin zu vertrauen, dass Sie ihr Geld erhalten wird.

Ganz im Gegenteil: Frau X empfindet es als Unverschämtheit, arge Zumutung und Vertrauensbruch, dass die Rechtsanwältin trotzdem nun auf einmal den Gesamtrechnungsbetrag im Vorhinein haben will, ohne auch nur einen Schriftsatz entworfen zu haben. Die Anwältin will ja nicht nur einen Vorschuss, sondern sofort die gesamte Rechnung bezahlt bekommen, ohne dass sie irgendetwas dafür getan hätte.

Deshalb: Ist so etwas normal?

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user1245 25.03.2012, 14:29
@Flyinscotsman

So etwas ist durch aus normal, wenn man die Mandantin los werden will...

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Peterthb 25.03.2012, 20:27
@Tilex
wofür hat man denn ne Versicherung?

Versicherungen (egal ob sinnvoll oder nicht) sind immer Solidargemeinschaften.

Viele bezahlen dafür, dass die Schäden eines Betroffenen beglichen werden können.

Wenn ein Betroffener aber ständig Schäden meldet und alle anderen nur draufzahlen, fliegt er. Zumindest bei privaten Unternehmen, bei einer gesetzlichen KV ist das natürlich anders.

Versicherungen "hat man" also ganz bestimmt nicht zum Zweck, 50,- Euro jährlich einzusetzen und 500,- im Monat abzugreifen, auch wenn es nicht in jedermanns Vorstellungswelt passt.

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Der Grund für die RA´in besteht darin, nicht nach Ende des Prozesses eine so große Rechnung stellen zu müssen. Sie möchte Frau X einfach entgegenkommen und die Rechnungen in mehrere kleinere Rechnungen aufteilen. Noch Fragen?

Flyinscotsman 22.03.2012, 04:05

Es gibt ja nur diese eine Rechnung. Das ist alles, was der Rechtsanwältin zusteht.

Ich schrieb doch: Die volle Kostennote. Nicht nur einen Teilbetrag.

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AlicBa 22.03.2012, 04:10
@Flyinscotsman

Das ist nicht möglich, weil sich erst nach dem gerichtlichen Prozess ausrechenen lässt, welchen Anspruch die Ra´in hat. Der Prozess ist nicht vorauszusehen. Je nachdem, was dort gemacht wird, ändern sich auch die Gebühren für sie (die Ra´in)!

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Flyinscotsman 22.03.2012, 04:16
@AlicBa

Eben.

Frau X ist auch darüber verwundert, da die genaue Höhe des Streitwerts, und damit die Gebühren für die Anwältin, noch nicht klar sind.

Die Anwältin hat einfach, überschlagsweise, Pi mal Daumen, einen Streitwert bestimmt. Und danach bemisst sie nun ihre "Kostennote", die Frau X sofort bezahlen soll.

=> Ist das überhaupt rechtens?

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AlicBa 22.03.2012, 04:20
@Flyinscotsman

Die Anwältin wird etwas anderes in Rechnung stellen und nicht den zukünftigen Prozess. Vorschlag: Sieh das alles mal nicht so eng! Ruf sie einfach an und frage danach, wofür die Rechnung genau ist.

Es ist absolut unwahrscheinlich, dass die Rechnung für den noch kommenden Prozess gilt. Sie hat bestimmt vorgerichtliche Tätigkeiten in Rechnung gestellt. Beschreib doch mal, welche Leistungen "genau" auf der Rechnung ausgeweisen sind!

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Flyinscotsman 22.03.2012, 04:24
@AlicBa

1,3 Geschäftsgebühr §§ 2, 13 RVG, Nr. 2400 VV
Post- und Telekommunikationspauschale, Nr. 7002 VV

... bezogen auf einen nominellen Streitwert.

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AlicBa 22.03.2012, 04:26
@Flyinscotsman

Und genau das ist nur die vorgerichtliche Tätigkeit! Nach Klageeinreichung und nach Abschluss des Prozess kommt noch ne Rechnung. Wenn Du zu 100 % gewinnst nicht. Es kommt darauf an, was im Prozess passiert. Die Geschäftsgebühr und die Pauschale sind keine Kosten für den Prozess direkt -> es wurden also nur vorgerichtliche Kosten in Rechnung gestellt!

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AlicBa 22.03.2012, 04:31
@AlicBa

Wenn der Prozess schon mit ausgewiesen sei, würde da stehen "Prozesskosten ... "!

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Flyinscotsman 22.03.2012, 04:32
@AlicBa

Aha. Danke für die Antwort.

Allerdings: Wieso werden vorgerichtliche Kosten in Rechnung gestellt, wenn noch nicht einmal der Entwurf eines Schriftsatzes vorliegt?

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AlicBa 22.03.2012, 04:35
@Flyinscotsman

Vor Klageerhebung hat die Anwältin bereits Schriftsätze verfasst, denn sonst dürfte sie keine Klage einreichen!

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Flyinscotsman 22.03.2012, 05:00
@AlicBa

???

Nein. Sie hat noch keinen Schriftsatz verfasst, auch nicht den Entwurf eines Schriftsatzes und sie hat auch noch keine Klage eingereicht.

Sie hat bisher noch nichts Erkennbares getan, schickt aber ihre Kostennote über 500 Euro.

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Flyinscotsman 22.03.2012, 05:16
@Flyinscotsman

Achja.

Und es ist doch alles andere als ein Entgegenkommen, wenn die Anwältin sofort mal ordentlich Kohle will, anstatt die Kostennote erst am Schluss zu stellen!

Das sofort zu bezahlen wäre ein Entgegenkommen von Frau X, nicht von der Anwältin. Telles "Entgegenkommen", außerdem, der Mandantin zuzumuten, mehrere Überweisungen auszuführen, anstatt einer gesamten.

Das ist kein Entgegenkommen, sondern das Gegenteil davon!

Seit wann ist es denn ein Entgegenkommen, wenn man das Geld sofort will, und nicht erst nach Erbringen der Leistung bzw. Gesamteistung? (???)

Es ist ein Entgegenkommen, wenn man später zahlen muss, nicht wenn man sofort zahlen soll.

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AlicBa 22.03.2012, 05:53
@Flyinscotsman

Also nochmal: Sieh das mal etwas entspannt und ruhig! Frag einfach die Anwätlin und lass Dir alles genau erklären. Sie wird kein Interesse daran haben, Dich vor den Kopf zu stoßen, sondern wird es so machen, wie Du es Dir wünschst. Glaube mir und sprich einfach ganz ruhig und sachlich mit ihr darüber. Da ist doch nichts dabei. Es wird sich alles aufklären. So wie Du es ausdrückst, versuchts Du nur, ihr einen Vorwurf zu machen. Vielleicht hat sie etwas nicht bedacht, vielleicht liegst aber auch Du falsch. Kommunikation ist der Geheimcode. Sie will Dich sicher als Mandantin behalten und würde auch einsehen, wenn für Dich die Rechnung zu früh oder nicht richtig gestellt war. Aber wie soll sie es Dir denn recht machen, wenn Du es ihr nicht sagst. Sei freundlich, aber bestimmt. Du musst auch nicht sofort zahlen, sondern erst, wenn ihr die Rechnung miteinander in Ruhe besprochen habt. Sie wird sich bestimmt dafür Zeit nehmen. Sei nicht so skeptisch und unterstelle ihr nicht gleich, dass sie einfach nur Dein Geld will. Sie will Dir helfen und es Dir recht machen; dass da mal was schief gehen kann und vielleicht Missverständnisse auftreten ist mehr als normal!

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AlicBa 22.03.2012, 06:02
@AlicBa

Nochwas: Es ist schlichtweg nicht möglich, dass die Anwätlin eine Klage einrecht, ohne vorher dem Gegner oder sonst wem einen Schriftsatz hat zukommen lassen. Die Klage wäre sogleich verloren, wenn kein vorgerichtlicher Schriftverkehr stattgefunden hat. Es ist undenkbar, (kein Antwalt auf der Welt würde das machen) Klage einzureichen ohne vorherigen außergerichtlichen Schriftverkehr. Wenn sie für Dich noch nichts Erkennbares getan hat, muss du sie danach fragen, was sie getan. Sie hat mit absoluter Sicherheit etwas getan. Es war (wie Du auch sagst) für Dich nur nicht erkennbar. Deshalb: Miteinander reden!!!!

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Flyinscotsman 23.03.2012, 15:06
@AlicBa

Wenn Sie bereits etwas getan hat, und mich davon noch nicht einmal unterrichtet hat, mir auch keinen Schriftsatzentwurf oder Schriftsatz geschickt hat, dann ist das ja noch schlimmer.

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AlicBa 24.03.2012, 04:23
@Flyinscotsman

Es strengt an, Dir eine vernünftige Antwort zu geben - Du bist sehr uneinsichtig und siehst in allem nur das Schlechte.

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Also, wenn mir ein Anwalt Kosten stellt, ohne vorher etwas getan zu haben, dann frage ich mich für was? Wende dich mal an die Anwaltskammer!

Offenbacher 22.03.2012, 06:42

Soll der etwa erst mal Arbeiten ohne Geld? Verquere Vorstellung!

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jockl 22.03.2012, 07:51
@Offenbacher

Eigentlich ja, zumindest ist das in der Real-Wirtschaft üblich. Juristen machen da Ausnahmen.

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=> D. h.: Frau X muss die Kosten für die Klage gegen den Gutachter selbst bezahlen, wenn sie nicht ihren Versicherungsschutz verlieren will.

das ist die antwort:die anwältin will nen vorschuss,weil sie weiss,dass die rechtsschutz nicht mehr zahlen wird.

Flyinscotsman 22.03.2012, 13:20

Dann soll Sie es auch Vorschuss nennen und nicht als "Kostennote" tarnen.

Das ist kein Vorschuss, der verlangt wird. Sonst hätte ich ja nicht gefragt.

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gansh 22.03.2012, 21:46
@Flyinscotsman

anwälte nennen ihre rechnungen üblicherweise kostennote.

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Flyinscotsman 24.03.2012, 06:08
@gansh

Ja, aber ein "Vorschuss" ist ein Vorschuss, und keine Gebührenabrechnung. Und somit war das kein Vorschuss.

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hm, ist doch egal, schick das doch einfach an die Versicherung.

Flyinscotsman 22.03.2012, 04:13

Dann kündigt die Versicherung Frau X den Rechtsschutz. Das schrieb ich doch.

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