Ist es übertrieben, sich wegen eines Venenstrippings eine Vollnarkose geben zu lassen?

6 Antworten

Das kannst Du entscheiden, wie Du es möchtest und es für Dich als richtig empfindest.

Ich für mich würde die Vollnarkose wählen und mein Mann hat im letzten Jahr auch ein Venenstripping in Vollnarkose machen lassen. Da ist nichts übertrieben.

Viel schlimmer wäre es, wenn Du Dich für eine Regionalanästhesie entscheidest, dann aber in Panik gerätst. Dem kann man am besten ausweichen, wenn man es gar nicht erst so weit kommen lässt und die Vollnarkose wählt.

Andererseits ist da natürlich das Narkoserisiko, welches bei einer Vollnarkose deutlich höher als bei einer Teilnarkose ist, aber auch da hat sich in den letzten Jahren so viel getan, dass das Risiko einer Vollnarkose durchaus überschaubar ist.

Du siehst ... wie ich entscheiden würde, aber wie Du es machst, musst auch ganz alleine Du entscheiden.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und viel Spaß beim Tragen der Kompressionsstrümpfe ;-)

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Na ja, zum Glück ist es ja nicht mehr so heiß wie in den letzten Wochen.

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@Alexander1188

Mein Mann hat die Dinger tatsächlich total vermisst, als er sie endlich ablegen durfte. Gerade im Winter halten sie schön warm.

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ob ich eine lokale Betäubung oder eine Vollnarkose wähle.

Eine lokale Betäubung kann ich mir für ein umfassendes Venenstripping beim besten Willen nicht vorstellen. Du meinst sicherlich eine regionale Betäubung.

Eine Spinalanästhesie wäre ein solches Verfahren. Da bist du dann während der OP wach, spürst aber etwa ab Bauchnabel abwärts nichts.

Eine Spinalanästhesie ist in der Vorbereitung aufwändiger, hat allerdings kaum Nebenwirkungen auf den gesamten Körper und ist daher (statistisch) das sicherere Verfahren.

Allerdings ist eine geplante Vollnarkose heute so sicher, dass auch hier nahezu nie etwas schief geht.

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Ja, danke die meinte ich.

Das war auch so mein Gedanke, warum ich mich für letzteres entscheiden würde.

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Eine lokale Betäubung kann ich mir für ein umfassendes Venenstripping beim besten Willen nicht vorstellen. Du meinst sicherlich eine regionale Betäubung.

Doch, durchaus kann man eine Lokalanästhesie zum Venenstripping machen, dann wird halt an mehreren (vielen) Stellen die Umgebung der zu entfernenden Vene infiltriert (je nach Größe des geplanten Eingriffs).

Ein mir bekannter Chirurg bietet das an (kann er selbst machen, braucht dann nicht noch einen Anästhesisten zu koordinieren).

Ähnlich wie du würde ich das aber für mich nicht nutzen wollen. Ich habe bei solchen eher überschaubaren Eingriffen gute Erfahrungen mit ner (relativ) kurzen Narkose gemacht.

Und ICH möchte nicht an den OP-Gesprächen beteiligt sein... Wenn der Kollege grad ein Problem sieht, möchte ich das lieber hinterher - wenns gelöst ist - hören, nicht währenddessen.

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@beamer05

Ok, krass. Hab ich noch nie gehört.

Das kann natürlich daran liegen, dass ich Venenstripping nur aus der Klinik kenne. Aber im ambulanten Setting ist das Interesse des niedergelassenen Chirurgen natürlich größer, keinen Anästhesisten zu benötigen.

Ich würde es in Lokalanästhesie definitiv auch nicht machen lassen. Regionalanästhesie wäre für mich eine Option, wenn ich dem Anästhesisten zutraue, dass er anständig piekst und mich nicht totporkelt. 😂

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