Ist es übertrieben für alles und alle so unglaublich dankbar zu sein?

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8 Antworten

Nö. Geht mir ähnlich. Auch in deutlichem Kontrast zu meiner Umwelt. Speziell wenn man auch sehr großes Leid kennt, kann sich so eine Einstellung manifestieren.

Das allerdings extrem nach außen tragen oder zeigen zu müssen, kann problematisch werden. Und ich persönlich finde es auch übertrieben.

Auf jeden Fall besser als immer jammern wie mies doch alles ist und wie schlimm es einem geht.

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Das ist echt schön das, das du so dankbar für alles bist. Und wegen dein Leid und Traurigkeit. Teile es den Menschen die dir nahe stehen, sie werden dir bestimmt zuhören und dir helfen wollen. Du kannst es ja auch noch mal mit einen anderen Therapeuten versuchen als der mit den du nicht so gut klar gekommen bist !

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Kommentar von xraqwel
11.08.2016, 22:34

Und deine Dankbarkeit ist garnicht übertrieben ! Es ist gut dankbar zu sein für all das was man hat :)

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Vielleicht glaubst du es nicht aber ich verstehe dich gut.

Wenn ich alleine bin wird mir oft klar, wie dankbar ich für alles bin, was ich habe, vor allem für all dir tollen Menschen in meinem Leben. Meine Eltern würden denken bei mir brennts wenn ich sentimental werde, aber einige meiner besten Freunde verstehen das und sagen mir auch oft wie dankbar sie sind, dass es mich gibt.
Ich selbst habe auch Probleme, einem Menschen zu vertrauen, daher weiß ich es umso mehr zu schätzen, dass es Menschen gibt, denen ich blind vertrauen kann.

Keiner weiß ob es "normal" ist wie du sagst, aber ich finde dass dankbare Menschen besser glücklich werden können, weil sie auch die kleinen Dinge zu schätzen wissen.

LG imakeyourday

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Hallo Noina, warum willst Du "normal" sein? Normale gibt es doch schon genug! ;-)

Spaß beiseite: Du hast starke Gefühle, sowohl angenehme als auch unangenehme. Das Gefühl der Dankbarkeit kann sehr schön und gesund sein, kann aber auch der Abwehr von anderen Gefühlen oder Erfahrungen dienen. Ich an Deiner Stelle würde mir eine neue Therapeutin suchen, mit der ich das in Ruhe erkunden könnte. Wenn Du noch so viel Leid in Dir hast, tut therapeutische Begleitung Dir sicher gut.

Alles Liebe für Dich von

Filipendula

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Es ist schön, dass du so dankbar bist. Aber du musst es nicht sein.

Gerade wenn man so viel Leid durchgemacht hat, hat man auch einen Anspruch auf Zuwendung. Und den bekommst du nun. Dafür kannst du dakbar sein. Aber es wird nicht erwartet.

Ich hatte immer eher das gegenteilige Problem. Dass ich anderen immer helfen wollte. Egal ob sie Hilfe wollten oder nicht. Ich habe ihnen meine Hilfe förmlich aufgedrängt. Und war dann enttäuscht, dass ich keine Dankbarkeit dafür erhielt.

Bis mir dann klar wurde, dass man andere damit eher auf Schwächen stößt, die sie nicht wahr haben wollen.

Also übertreibe es nicht mit deiner Dankbarkeit.

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Das Schöne, dass du in dir trägst ist wie du selbst sagst die Liebe. 

Du wirst nunmal geprägt von den schlechten Erfahrungen. Die Kunst ist es die positiven Sachen in den Vordergrund zu stellen.

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Na-ja, hört sich schon ein wenig trunken an, also überschießend im Gefühl. Das macht aber rein garnichts, das legt sich wieder, ist sicherlich so was wie eine Phase.

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War das in der Vergangenheit auch schon so? Kannst du dein Inneres noch kontrollieren? Sagen Angehörige, enge Freunde, dass du dich stark verändert hast?
Wenn du antwortest kann ich vielleicht Dinge ausschließen.

Bin seit 7 Jahren stark bipolar. Seit 2 Jahren Stabil. Gruß

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