Ist es überhaupt sinnvoll, im Sommer ein Pumpspeicherkraftwerk zu betreiben?

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6 Antworten

Ohne gigantische Energiespeicher müssten wir die regenerativen Kraftwerke weitgehend stilllegen und mittags den Strom abschalten. 

Im Sommer verdunstet kaum mehr Wasser als im Winter. Wegen der größeren Regenmengen wird dem Stausee im Sommer aber mehr Wasser zugeführt als im Winter, da ist die Wasserbilanz positiv. Deshalb ist es besonders sinnvoll, im Sommer ein Pumpspeicherkraftwerk zu betreiben.

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andersrum: wir brauchen für unser wirtschaftssystem zwingend techniken, mit denen wir möglichst schnell elektrische energie bereitstellen können, um spitzenlasten zu bewältigen. dafür werden pumpspeicherkraftwerke genutzt. desweiteren ist unsere stromerzeugung so ausgelegt, dass zu zeiten schwacher last zu viel strom produziert wird, ohne dass man das in hinreichend kurzer zeit ändern könnte. diese überschüssige elektrizität wird dann zum befüllen der pumpspeicherseen benutzt.

bei diesem verfahren müssen wir nun mal mit hoher verdunstung im sommer leben.

wenn du nun eine bessere idee hast, diese effekte in den griff zu kriegen, dann nur los, du wirst zu grossem reichtum gelangen.

annokrat

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In Deutschland herrscht ein im Mittel ganzjährig humides Klima, das heißt, der Niederschlag ist höher als die Verdunstung. Folglich wird ein Pumpspeicherkraftwerk vom "Wetter" eher noch gefüllt als entleert.

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Ja, aber lieber Energie mit Verlust speichern als sie ganz zu verlieren.

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wenn noch ein wenig Geld über ist, kann man auch eine Kühlglocke über das Becken bauen ;)

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Ja, aber es regnet ja auch mal. Soviel verdunstet da nicht, bzw. wurde es bei der Planung berücksichtigt

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