Ist es theoretisch möglich auch für 3 Monate zur Bundeswehr zu gehen als Überbrückungszeit und zum Sammeln von Erfahrungen?

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4 Antworten

Ich kann mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern.

Als ich mich 2012 als FWDLer gemeldet hatte, bemaß die Probezeit 6 Monate, und du konntest ohne Angabe von Gründen sofort gehen.

Einfach einen Dreizeiler beim Zugführer eingereicht und fertig.

Du bist allerdings nicht sofort weg, denn du musst dann noch die Auskleidung (Rückgabe aller Ausrüstungsteile) und wahrscheinlich noch die Untersuchung beim Arzt durchmachen, was ein paar Tage dauern kann.

Meinen letzten Stand darüber hab ich von nem Kumpel Ende 2015 bekommen, der exakt im 6. Monat kündigte, also seine Probezeit genau ausgereizt hat. Bei ihm hat es 3 Tage gedauert, dann saß er im Zug nach Hause.

Am Ende steht die Entscheidung bei dir.

Wie waren die Reaktion darauf? Und wurde er trotzdem bezahlt?

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Du kannst als FWDL'ler dort für 12 Monate unterschreiben und Anfangen, allerdings nach drei Monaten quasi 'Kündigen', wenn es nichs für dich ist.

Allerdings solltest du deinen Vorgesetzten oder Kammeraden nichts davon erzählen und es für dich behalten.
Lieber würde ich dir aber deinen Gedanken nochmal ans Herz legen, sodass du evtl etwas anderes ausprobierst. Z.B: An der Tankstelle jobben, Lieferfahrer o.ä.

MfG

Also theoretisch ja, aber ob du deine Kameraden so hinter das Licht führen solltest, bleibt fraglich. Und wenn du sowieso nicht mit Leib und Seele dabei bist, würde ich dir das auf gar keinen Fall empfehlen.

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Wie lange kann ich Freiwilligen Wehrdienst leisten?
Der Freiwillige Wehrdienst hat eine Mindestverpflichtungszeit von 7 Monaten und kann bis zu 23 Monate dauern. Die ersten 6 Monate sind eine Probezeit, in der Sie jederzeit kündigen können.

https://www.bundeswehrkarriere.de/faq
--> Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr

Man kann nach drei Monaten kündigen.

Nein. So läuft das nicht. 

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