Ist es sinnvoll die Rechtsschutz zu kontaktieren; Wenn man bei Streitigkeiten mit dem Vermieter bisher auch mit Mieterbund nicht weiterkam?

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3 Antworten

Da Du schon den Mieterbund eingeschaltet hast, brauchst Du eigentlich nichts weiter zu unternehmen. Schaffe alle Schreiben Deines Vermieters dorthin.

Mein Vermieter verlor wegen Nichthandelsn ca. 700 Euro, die ich hätte nachzahlen müssen.

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Wenn die Betriebskostenabrechnung in der Kostenstelle "Heizkosten" Fehler aufweist, dann solltest du zuerst der Abrechnung in diesem Punkt widersprechen. Die Nachzahlung solltest du "unter Vorbehalt " der Prüfung leisten und den Vermieter auffordern bis zum nn.03.2016 die Abrechnung plausibel zu erklären oder die Kosten entsprechend zu reduzieren.

In einem Gebäude mit gewerblicher Vermietung und Wohnraumvermietung muss die Betriebskostenerfassung und Abrechnung getrennt werden.

Akribisch solltest du jede Zahl der Messwerke in deiner Wohnung und der Abrechnung des Dienstleisters prüfen.

Rechtsschutz einzuschalten macht erst Sinn, wenn deine Handlngen nicht zu einem positiven Ergebnis führen und Anwalt sowie Gericht zu bezahlen sind.

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Ein Anwalt kann evtl. weiter helfen, weil er vielleicht irgendwo einen Ansatzpunkt findet, den der Mieterbund noch nicht gefunden hat.

Grundsätzlich hast du aber ein Recht darauf, alle Unterlagen einzusehen - und zwar beim Vermieter, nicht beim Versorgungsunternehmen.

Ob es jetzt sinnvoll ist, einen Anwalt einzuschalten, bei dem du 200 Euro Selbstbeteiligung hast, um dann auf der anderen Seite mit Glück 250 Euro zurückzubekommen und du außerdem noch den ganzen zeitlichen und nervlichen Aufwand auf dich nehmen musst, kannst nur du allein für dich entscheiden.

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