Ist es sinnvoll, bei der Übernahme eines neuen Hauses einen Bausachverständigen hinzuzuziehen?

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4 Antworten

Sali miteinander

mit den Baumängeln ist es immer wieder gleich. Meistens ärgern diese wenn der Bau bereits abgenommen wurden ist. Was heisst das? Eigentlich soviel, dass die Qualität der Bauausführung nicht während der Bauausführung durch einen fachkundigen überprüft wurden ist. Die meisten Bauleiter sind allgemein ausgebildet und machen das was sie gelernt haben. Mengenermittlung um die Kosten im Griff zu halten und den üblichen Schriftverkehr. Die versteckten Mängel werden nur selten erkannt. Um den vorzubeugen sollte ein Experte eingesetzt werden, der sich wirklich damit auskennt und zwar bereits vor Baubeginn. Im Bereich der Gebäudetechnik möchte ich mich empfehlen. Informationen gibt es unter http://www.bauherrenservice.ch

Selbst wenn es tausend oder mehr Euro kosten sollte, ist das eine gute Investition, wenn man bedenkt wie teuer ein Haus ist und es einem kosten kann wenn gepfuscht wurde.

meine Erfahrung: diese Kosten lohnen sich! Treten später Mängel auf, ist es oft schwer nachzuweisen, dass sie auf den Bau nicht auf den Gebrauch zurückzuführen sind.

Die Stiftung Warentest bietet übrigens Bausachverständige zu vernünftigen Preisen an. Wir haben einen solchen Sachverständigen mal bemüht und uns viel Ärger erspart, weil wir eine entsprechende Vertragsänderung einbauen konnten, auf die wir allein nicht gekommen wären. Das Ganze hat dann 311 Euro gekostet.

Haben die Firmen ordentlich gearbeitet, wäre der Sachverständige sicher unnötig. Aber oft arbeiten sie eben nicht ordentlich. Nach der Sanierung unserer Wohnung kam ein Trupp zur Abnahme. Was meinst Du, was die beanstandet haben! Das wäre mir als Laie nie aufgefallen! Ich wohne in einem Haus, dass in den 60-igern gebaut wurde und vor ca. 10 Jahren von Grund auf saniert wurde. Was ein Gutachter kostet, weiß ich nicht, ich würde ihn auf jeden Fall empfehlen!

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