Ist es sinnvoll, auf Isländern reiten anzufangen, wenn man ziemlich groß ist und eigentlich auch auf großpferden reiten möchte?

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3 Antworten

Es ist natürlich immer sinnvoller, das zu machen, was man wirklich möchte.

Wenn einem dazu aber die Möglichkeiten fehlen ( in dem Fall zum Beispiel, weil kein optimal passendes Reitinstitut in der Nähe ist), was sollte dann dagegen sprechen, erst mal Kompromisse einzugehen? 

Natürlich kann man dann, wenn man später Gelegenheit findet, Großpferde zu reiten, nicht alles eins zu eins umsetzen und einfach bei dem anknüpfen, was man auf Isländern gelernt hat. Schon, weil das Sitzen beim umfangreicheren Bewegungsablauf der Warmblüter dann erst mal wie ein Neuanfang ist. 

Aber schlussendlich haben alle Pferde 4 Beine und ( mindestens😉) 3 Gangarten, und auch im Umgang mit dem Pferd im Allgemeinen kann man viel lernen, egal mit welcher Art man zu tun hat.

Mein Traum war schon immer so was wie die spanische Hofreitschule - in all den Jahren habe ich bis jetzt aber nur wenige Monate ein spanisches Pferd zu reiten gehabt, und von hoher Schule bin ich so weit entfernt wie der Osten vom Westen. Mitlerweile genieße ich die vielfältigen Erfahrungen, die ich mit Pferden verschiedenster Art und ebenso verschiedenster Reitweisen machen konnte.

Also:" Ja, es ist sinnvoll." Denn, wie man so schön sagt: " Besser ein Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach."

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Kommentar von aligator077
09.07.2017, 10:15

danke und schöner spruch am ende :))

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Huhu,

wenn der Unterricht gut ist, gar kein Problem. Warum denn nicht?

Ich reite regelmäßig Isländer und bekomme dort top Dressurunterricht. Die Isis werden dort alle sowohl dressurmäßig dreigängig, als auch viergängig auf der Bahn und im Gelände geritten. Dann reitet man nach kurzer Eingewöhnung auch ganz easy ein Großpferd, das macht keinen Unterschied, wenn die Pferde gut ausbildet sind.

Wenn man seinen Führerschein in einem Golf macht, brauch man ja für einen BMW oder einem großen SUV ja auch keinen neuen machen. Funktioniert im Prinzip ja gleich, braucht nur eine kurze Ungewöhnung.

Es gibt Isländer mit extrem flachen Gängen, dann ist die Umstellung auf ein schwungvolles Großpferd natürlich extrem. Es gibt allerdings mittlerweile auch viele langbeinige Isländer mit Sportpony Körperbau, die alles andere als flache Gänge haben. So ein Isi dressurmäßig gearbeitet unterscheidet sich beim Reiten dann nur in der Größe und oft in der Gehfreude von einem Großpferd.

Wenn du auf den Isländern also guten Unterricht kriegen würdest und nicht nur im Gelände oder auf der Bahn in schlecht gerittenem Tölt umhereierst, ist das natürlich sinnvoll. Und so manch einer verfällt den kleinen Sportlern ganz schnell und möchte dann nichts anderes mehr.

Liebe Grüße

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Sagen wir mal so, du kannst es ja mal ausprobieren. Wenn es nicht klappt musst du im wahrsten Sinne des Wortes umsatteln, no pun intended.

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