Ist es sinnvol ein "biomensch" zu werden?

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12 Antworten

Stell Dir Mal vor, keiner kauft mehr Tiere aus der Massentierhaltung. Da gibt es dann den Uunternehmer, der sein Produkt nicht mehr verkaufen kann. Der will doch weiter Geld verdienen!!! Was macht er? Ergibt die Produktion auf oder passt sie den Wünschen der kunden an! Und Veganer sowie Vegetarier leisten einen riesigen Beitrag zur "Nachhaltigkeit". Und schon wenn man sich, wie Du, darüber Gedanken macht, ist man da in der richtigen Spur.

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Kommentar von pecudis
21.03.2012, 09:08

Was macht er? Ergibt die Produktion auf oder passt sie den Wünschen der kunden an!

Genau. Und da man "vegetarisches Essen" nun mal nicht produzieren kann, und "vegane" Nahrung hier auch nicht ausreichend wächst, gibt es dann ganz einfach weniger zu essen für alle.

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Zu sogenannter "Massentierhaltung" kann man sich auch wissenschaftlicher informieren, als in den immer gleich verlinkten "Horrorvideos", am besten nämlich vor Ort in deiner Nachbarschaft oder schau mal hier gibts auch Links zu Unis, Landwirschaftskammern, Fachzeitschriften: http://www.gutefrage.net/frage/massentierhaltung-deutschland-verlaessliche-berichte

Sicher hat sich die Landwirtschaft über die letzten hundert Jahre gravierend geändert, das Problem ist, dass die Information darüber, wie unser Essen angebaut wird, wegen der geringen Beteiligung der Gesamtbevölkerung nicht mehr bekannt ist. Noch vor 50 Jahren waren viele über die Verwandschaft wenigstens gelegentlich beteiligt, aber in der industriellen Landwirtschaft klafft zwischen dem, was da so auf einem "Bauernhof" passiert und dem, was immer noch davon in den Kinderbüchern (und Schulbüchern!) gezeigt wird WELTEN...

Wenn du was gutes tun möchtest, informiere dich (hier ist ja schon der erste Schritt getan), geh in deiner REgion in die Betriebe und rede persönlich mit denen, kaufe das, was nicht weit transportiert werden muss, das schont die Resourcen (Strom, Wasser, Energie und Tiere) und iss das, was grade jetzt dran ist (was wächst jetzt, geh mal mit offenen Augen durch Schrebergärten oder schau wenigstens auf die Herkunftsetketten im Supermarkt. Oder frag gleich mal beim Obsthof, bei der Gärtnerrei nebenan.

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Kommentar von koch234
21.03.2012, 16:40

"Bio" kann sinnvoll sein, wenn es bedeutet, dass weniger Zusatzstoffe in Produkte kommen, aber wenn die Paprika aus Israel eingeflogen werden, oder die Pflaumen aus Chile, dann hat das global garantiert nur Nachteile!

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Die Menschen sind einfach zu viele und der Bedarf ist viel zu hoch. Von daher ist eine reine weltweite Bio-Ernährung fast unmöglich. Die Mittel dazu sind zwar da, aber wo den Platz hernehmen, damit die Schweinchen alle im Dreck spielen können? Die Menschen nehmen sich ja gegenseitig den Platz weg und dann ist kein Raum mehr für Biofarmen. Sicher, bewusste Ernährung ist wichtig. Bio ist auch nicht gleich Bio. Man kann aber versuchen, so oft wie möglich darauf zu achten WAS man kauft. Das ist nicht immer möglich. Aber man sollte nicht so knauserig sein und vielleicht für ein Hähnchen auch mal 7€ statt 3,99€ ausgeben. Dann weiß man nämlich, dass das Huhn ein relativ gutes Leben hatte.

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Kommentar von Paschulke82
21.03.2012, 01:33

Bio ist kein Problem, wenn man den Fleischkonsum weltweit senken würde ;)

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Kommentar von kami1a
21.03.2012, 19:43

Das ist einfach falsch,bio braucht viel weniger Platz und Aufwand. Du mußt eine Kuh mit dem Hundertfachen an bio füttern, um 1 Kilo Fleisch zu bekommen!

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Das ist ein Trugschluss!

Es wird vielleicht in der ersten Woche das weggeschmissen, was du nicht gekauft hast, vielleicht auch noch in der zweiten Woche, aber danach wird der Verkäufer weniger bestellen, weil er das was weggeworfen wird, ja bezahlt hat und sich den finanziellen Verlust auf Dauer nicht leisten kann. Er wird sich dem Markt anpassen.

Viele Verbraucher denken, sie könnten nichts tun, aber das genaue Gegenteil ist der Fall! Schließlich wird der ganze Mist nur produziert, weil es Abnehmer gibt. Der Konsument ist der mächtigste Mensch auf diesem Planeten. Er kann die Welt verändern!

Es ist wie in der Wahlkabine, nur das man nicht einmal wählen kann, sondern mehrmals in der Woche. Wenn man sich nicht mit Antibiotika vergiften möchte, seinen Kindern auch später noch eine heile Welt hinterlassen möchte und nicht mit ansehen kann, was mit hilflosen Mitgeschöpfen in der Massentierhaltung passiert, der kauft Bio oder verzichtet gleich auf Fleisch. So einfach ist das.

Natürlich ist es etwas teurer. Schließlich bekommen bei Bio die Tiere auch richtiges Futter und keine zu Mehl verarbeiteten Artgenossen. Und der Stall wird auch ab und zu mal sauber gemacht, was mehr Personnal bedeutet, aber das ist es doch wert oder nicht?

Und meist regen sich gerade DIE Leute über die Biopreise auf, die 50€ im Monat für sinnlose Sachen wie Zigaretten ausgeben.

Liebe Grüße, Sina

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bioprodukte wurden in den letzten jahren oft mit normale verglichen...kein solcher vergleich konnte ernährungsrelevante nachteile bei normalen lebensmittel finden...bio ist ein begriff, welcher nicht geschützt wird, also jedes produkt kann damit verziert werden, ohne i.welche merkmale haben zu müssen...sehen wir vielleicht auch so: bio heisst leben, ein bioprodukt kommt aus was lebendiges ( z. b. broccoli), ist also kein plastik, oder?...wer bereit ist mehr geld für bioprodukte auszugeben, kann es machen, nötig ist es aber nicht, mehr gesundheit kann man nicht kaufen...

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Denk langfristig: wenn niemand mehr z.B. Eier aus Käfighaltung kaufen würde, würden diese Betriebe pleite gehen und es gäbe nur mehr glückliche Hühner. Solange aber jemand sagt: "Solange die anderen die Käfigeier kaufen mach ichs auch, ich alleine kann ja nix bewirken" solang wird sich nix ändern. Jeder kann und sollte seinen kleinen Beitrag leisten.

Steter Tropfen höhlt den Stein!

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Kommentar von koch234
22.03.2012, 09:17

In Deutschland ist nach der Legehennenverordnung schon seit 1. Januar 2009 die konventionelle Käfighaltung verboten.

Ab 1. Januar 2012 ist sie zudem in der Europäischen Union verboten.[10] Ab 2012 sind in der Europäischen Union nur noch ausgestaltete Käfige erlaubt, die ein höheres Platzangebot (750 cm² pro Tier) sowie Scharrbereich, Sitzstangen und Nester bieten.[6][8][9][11] Die EU-Kommission kritisierte am 20. Oktober 2011 die bisher schleppende Umsetzung einer entsprechenden EU-Verordnung in einigen EU-Mitgliedstaaten und bekräftigte, die Frist für das Verbot von Käfighaltung zum 1. Januar 2012 nicht zu verlängern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gefl%C3%BCgelproduktion

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Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich mit den Grundlagen der Biologie und der Natur zu beschäftigen, denn dann kann man sich eine eigene Meinung bilden und muß die nicht in einem Forum oder aufgrund irgendeiner Werbung kaufen ;-)

Laß Dir von Leuten, die Dir "empfehlen" wollen, was Du zu essen hast oder nicht, einfach aufschreiben, wo und wie das wachsen soll, dann kannst Du ganz einfach selber nachvollziehen, was tatsächlich biologisch sinnvoll ist.

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Warum sollte das denn oft nicht gehen? Du bist doch nicht verpflichtet Qualsteak etc zu essen?

Zu teuer? Fleisch ist so billig wie nie zuvor! Es wird viel zuviel Fleisch gegessen. Aus gesundheitlicher Sicht höchstens 1-2 mal die Woche Fleisch essen. Die Deutschen essen im Schnitt 4 mal soviel wie höchstens empfohlen! Wenn man weniger, aber dafür qualitativ hochwertigeres Fleisch isst, wäre das doch schonmal ein super Schritt. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für die Gesundheit, das Klima, die Umweld, den Regenwald und gegen den Welthunger.

Du glaubst ja nicht, dass immer gleich viel nachbestellt/nachproduziert würde, wenn immer die Hälfte weggeschmissen würde? Das wären enorme Verluste für den Produzenten. Jedes Jahr werden in Deutschland 12 Milliarden Tiere gegessen. Es gibt hier etwa 6 Millionen Vegetarier. Bliebe die Nachfrage gleich, wenn alle Vegetarier wieder Fleisch essen würden? ;) Die Nachfrage bestimmt das Angebot!

Wenn du Billigfleisch kaufst, finanzierst du genau diese Qualen/Haltungsformen bzw gibst sie in Auftrag.

Was vom Verbraucher nicht mehr gekauft wird, wird auch nicht mehr produziert. Unterschätze nicht die Macht des Verbrauchers!

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also ich würde am besten bei fleisch auf bio achten. freilandhühner und eier kaufen. nich boden oder batteriehaltung. schweinefleisch würde ich gar nicht essen. am besten verzichtet man 6 tage die woche darauf. biomilch ist auch besser als die normale. ist alles etwas teuer aber sehr sehr sinnvol. denk an die armen tiere..

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Kommentar von dankedanko
21.03.2012, 01:19

Außerdem schmeckt Biomilch besser. :)

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Kommentar von Paschulke82
21.03.2012, 01:32

Bio ist auch nicht immer das wahre. Am besten wäre es nur da zu kaufen, wo man die Tiere persönlich kennt ;)

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Solange Löwen noch Fleisch essen, tuhe ich das auch. Du kannst auch z.B muslimisches Fleisch essen "Halal" Daran schmeckt gar nichts anders. Das ist sauber und qualitiv.

Wenn du ein türk. Obst und Gemüsehändler bei dir in der nähe hast, dann könntest du es evtl. von dort kaufen ? Das Fleicht ist überhaupt nicht anders, es werden vor dem Schlachten ein "Gebet" gesprochen, mehr nicht.

Das Tier wird auch nicht von Maschinen oder Elektroschockern getötet. Die Kehle wird ihm aufgeschnitten, damit es dem Leid entkommt. Sorry ich habe das zu detaliert, aber du hast um Rat gefragt :)

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Kommentar von Tierpflegerin84
21.03.2012, 01:31

Halal? Den Tieren bei lebendigem Leib die Kehle aufreißen bis der ganze Raum rot ist und das Tier noch eine halbe Stunde stöhnend vor sich hinleidet?

So eine Scheiße ist in anderen Ländern längst verboten und hier nur mit Sondergenehmigung erlaubt, da könnt ihr Musels euch noch so sehr drehen und wenden.

Sorry, aber da hört für mich Religionsfreiheit auf!

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Kommentar von CarloCollucci
21.03.2012, 23:01

Wenigstens werden die Tiere nicht mit irgendwelchen Maschinen zusammengefetzt wie das eure Fabriken tuhn oder Schweine kriegen erstmal 3-4 Elektroschocker ab ,

Isst du nun Fleisch oder nicht ? Wie hast du dir es vorgestellt, wenn du mal Fleisch kaufen gehst im Supermarkt ? Ach, das Fleisch kommt von irgendwoher. Leute essen Fleisch wie Obst und Gemüse und denke das Fleisch wächst auch ganz harmlos aufm Baum.

Das hat überhaupt nichts mit dem Islam zu tuhn. Alleine schon der Begriff "Musel" für Muslime verratet mir das du ein PI-News Leser bist der sich seine Meinung nur von anderen Meinungen bilden lässt und eigtl. im Endeffekt sehr ungebildet bist.

"So eine Scheiße" sagst du dazu ? Was ist besser wenn man ein Tier mit Maschinen zerfetzt, Elektroschockern usw. Oder dem Tier ganz einfach die Kehle aufschneidet, somit entgehst es wenigstens den Leid und wenn es sich bewegt sind es die Nerven was aber mit dem Leben überhaupt nichts am Hut hat.

Manche Deutsche Metzger schlachten doch auch ganz normal wie "Muslime" Uninformiert sein, keine Bildung haben aber bei gutefrage.net rassistische Sprüche auslassen.

Da frage ich mich echt, was du Rassisst eigt. hier zusuchen hast ?

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Ich denke, in einigen Punkten ist es durchaus sinnvoll, "Bio" zu sein - gerade was Zusatzstoffe oder Ähnliches betrifft. Desweiteren kann ich bei einem Produkt, welches ich vom Bio-Bauern hole, nachvollziehen, woher es kommt und wie es "aufgewachsen" ist.

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Bio? Ich will keinem seine Religionsfreiheit nehmen.

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