Ist es seltsam, wenn man aus purer verzweiflung helfen will?

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6 Antworten

Es ist nicht seltsam, sondern eine ideale Strategie, um auf diese Weise auch eigene Probleme zu lösen. Viele Probleme kommen einem nur deshalb unlösbar vor, weil man zu sehr auf sich selbst fixiert ist.

Allenfalls kann es erforderlich sein, darauf zu achten, daß das, was man tut, nicht zu einem Helfersyndrom entartet, weil dann vermeintliche Hilfeleistung oft mehr schadet als nutzt und leicht zur Landplage werden kann.

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In einer Selbsthilfegruppe wird genau DAMIT gearbeitet.

Man "hilft" anderen durch das Berichten seiner eigenen Geschichte/Diagnose.

Wichtig ist nur, dass eine begleitende Therapie erfolgt, oder bereits erfolgte.

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also ich finde es gut so hilfst du dir ja auch selber die Tipps und die Hilfe die du der Person gibst kannst du dir ja aufschreiben und selber anwenden da wie du ja sagst die Person die selben Probleme hat 

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Nein das ist überhaupt nicht seltsam. Ich helfen den Leuten auch in Situationen, die ich selber schon hinter mir habe oder in der ich gerade stecke. Ich weiß wie man sich da fühlt und ich weiß, wie sch**** es ist. Dann versucht man halt, den Leuten genau das zu ersparen.

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das ist schon gut, was du machst!

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Nein, ich kenne das und finde das ganz normal, zehrt mir in so einem Fall erstaunlicherweise auch gar nicht an den Nerven.

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