ist es schwierig sich auf dauer vegan zu ernähren?

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13 Antworten

Könnte ich mir auch nicht vorstellen.. und die meisten anderen Veganer auch nicht. Deshalb essen die meisten Veganer ausgewogen und abwechslungsreich :)

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Du hast absolut keine Ahnung vom Thema.

Liegt wohl daran, dass die Fleischvitamine die Synapsen für Obst, Gemüse, Nüsse und Nudeln bzw. Reis und Kartoffeln zerstört haben.

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Veganer essen ja nicht nur Brokkoli. Tatsächlich ist es schwierig, überhaupt zu wissen, welche Lebensmittel vegan sind und welche nicht. Wenn man sich für diese Ernährungsform entscheidet, ist es bald einfacher, weil man die einzelnen Lebensmittel kennt und beurteilen kann.

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Kommentar von vapospy
09.07.2017, 14:41

Ganz einfach. Alles was kein Fleisch, Milch oder Eier hat ist vegan. Möchte man ganz genau sein, dann lässt man halt auch noch Honig weg. Das war's dann im Großen und Ganzen.

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Es setzt schon vorraus, dass man WIRKLICH Ahnung davon hat, was man da macht. Und ich behaupte: Die wenigsten haben das und die meisten brauchen Nahrungsergänzungsmittel.

Und wenn man sich so ernährt, dass man Nahrungsergänzungsmittel (vom Arzt) braucht, dann kann das meiner Meinung nach auch nicht besonders gesund sein. Denn wenn da ein Mangel ist, dann fehlt ja was in der Ernährung.

Ich denke, man kann gut mal einen, zwei oder auch drei vegetarische oder auch vegane Tage in die Woche einbauen. Aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass es dauerhaft machbar oder gesund wäre.

Einer Klassenkameradin hat der Arzt irgendwann mehr oder weniger verboten sich weiterhin vegan zu ernähren, da sie immer weiter abmagerte und nur noch krank war.

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Kommentar von vapospy
09.07.2017, 14:39

Ernähre mich seit über 4 Jahren vegan. Keine Mangelernährung, keine Nahrungsergänzungsmittel. Keine Probleme. Natürlich sollte man sich ausgewogen ernähren, aber dies gilt nicht nur bei einer veganen Ernährung.

Isst man den ganzen Tag nur Reis und Pasta, ist das natürlich nicht ausgewogen. Wenn man einfach quer durch die Bank Gemüse, Früchte, Nüsse, Hülsenfrüchte usw. isst, ist man gut dabei. Das einzige was oftmals empfohlen wird sind Vitamin D12 Tabletten, dies hat aber einzig und allein damit zu tun, dass unsere Lebensmittel super steril sind. Würde man sein eigenes Gemüse einfach aus dem eigenen Garten bekommen, wäre auch dies kein Problem.

Ich empfehle jedem sich die neue Doku "What the Health" anzusehen, da bekommt man richtig viele gute Infos.

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Neben Broccoli gibt es noch Blumenkohl, also ist es abwechselnd.

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Nein, ich selbst ernähre ich mich bereits seit über 4 Jahren vegan und es ist bis heute noch nicht langweilig geworden. Du musst ja nicht jeden Tag nur Brokkoli essen.

Google mal nach "Veganblatt Rezepte" dort findest du genug tolle Rezepte.
"What the Health" (Dokumentation)Seit einigen Wochen gibt es auch auf Netflix bzw. online diese wahnsinnig gute Dokumentation, die ich jedem nur empfehlen kann zum Thema Ernährung und warum wir eigentlich den Schrott essen, den wir essen.

Ob man sich gesund ernähren möchte ist eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss.

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warum immer das Geliche essen?

Was ist vielfältiger: jeden Tag Fleisch mit Beilage zu essen oder die ganze Palette der pflanzlichen Ernährung (ca. 200 verschiedene essbaren Pflanzen)

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Kommentar von EvaRelativ
09.07.2017, 14:36

Man kann auch Fleisch mit der ganzen Palette der pflanzlichen Ernährung essen. Das eine schließt ja das andere nicht zwangsläufig aus.

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Ich fände es auch sehr schade, wenn ich jeden Tag das Gleiche essen müsste.

Zum Glück kann hier und heute (nicht nur) die vegane Küche äußerst vielfältig sein.

www.vegan-taste-week.de

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es ist unnötig und ungesund.

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei einer
Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S.165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner fällt die
Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu tierischen
Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4 Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen,
indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte
können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme
verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts
eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des
Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen
vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere
Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur
Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68)

Man muss Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D im Winter. Das
künstliche B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die
Vegane Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist
üblicherweise hochversorgt an Folsäure. Und eine hohe Folsäurezufuhr
kann  hämatologische Symptome einer Vitamin-B12-Unterversorgung
überdecken, so dass der Mangel bis zum Auftreten neurologischer Symptome
unentdeckt bleibt.

In einer Studie über 21 Jahre vom DKFZ zeigte sich nach 15 Jahren
haben Veganer eine erhöhte Sterblichkeit. Andere Studien zeigen 90% der
Veganer und 54% der Vegetarier leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw.

Vegan ist nun mal eine Mangelernährung.

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Isst du nicht jeden Tag Weizenprodukte, sag mal? Brot, Nudeln?

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Mir bereitet es keine Probleme. Mache dies nun schon seit 3-4 Jahren. Es schmeckt und man muss beim Essen kein schlechtes Gewissen bekommen.

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Kommentar von mulano
09.07.2017, 14:26

Es ist auch nicht einseitig wenn man es richtig macht.

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Vegane Ernährung besteht doch nicht nur aus Broccoli.

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Kommentar von NataVioline
09.07.2017, 14:14

das war ein beispiel

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Natürlich ist vegane Kost einseitig und genussfrei, aber die Leute, die das machen, sind meistens ideologisch/religiös motiviert, und dann hält man das eben durch.

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Kommentar von priesterlein
09.07.2017, 14:27

Einseitig und genussfrei? In welcher Welt lebst du denn?

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Kommentar von Welfenfee
09.07.2017, 14:32

Dass das totaler Nonsens ist, wird Dir hoffentlich klar sein. Ich denke mal nicht, dass die Menschen, die sich von Hamburger, Döner und Co. ausreichend und gesund ernähren und wenn man gerne Fleisch isst, dann sollte ich neben meinem Steak vielleicht auch mal Salat, Kartoffeln, Möhren usw. zu mir nehmen. Bananen finden ja auch viele toll! Menschen, die keine tierischen Produkte zu sich nehmen wollen, die stehen ja besonders im Fokus und Blutuntersuchungen werden ausgeweitet. 

Das wirklich schöne an der veganen Ernährung ist, dass man sich wirklich damit intensiv auseinandersetzt, doch kann das auch zu einem halben Wahn führen. Was ist gesund, was nicht, was braucht mein Körper, damit er gut funktioniert. 

Es ist auch nicht verwerflich, wenn man nicht mehr möchte, dass ein Kälbchen seiner Mama weggenommen werden, damit wir die Muttermilch saufen können und dann, wenn es ein männliches Kalb ist, dann bereit nach ein paar Tagen sein Leben lassen muss, damit der leckere Käse hergestellt werden kann.

Was hier auf der Welt mit den Tieren passiert, dass ist unglaublich grausam und wer menschliche Gefühle hegt und die auch den Tieren zuspricht, der kann einfach nicht mehr mit Genuss in ein Stück Fleisch beißen. 

Ich bin übrigens kein Veganer oder nicht mehr, weil es einfach viel zu schwierig ist für mich das umzusetzen

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