Ist es schwerer mit Kindern wenn sie jünger sind oder älter?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Beides ist schwer 63%
Wenn sie älter sind ist es schwerer 26%
Wenn sie jünger sind ist es schwerer 11%

17 Antworten

Beides ist schwer

Man kann es nicht so verallgemeinern.

Erst mal kommt es auf die Erwachsenen an die mit dem Kind zu tun haben (also an allererster Stelle die Eltern/ Sorgeberechtigten). Auf ihre Grundeinstellung, ihren Charakter, ihre Erwartungshaltung sich selbst gegenüber und dem Nachwuchs gegenüber. Die Art wie sie mit dem Nachwuchs umgehen, wieviel Kontakt sie zum Nachwuchs haben, in welcher Form.

Dann kommt es auch auf diesen Nachwuchs an. Selbst Kinder haben ja bereits einen Charakter, auch wenn sich dieser erst noch so richtig entwickelt im Laufe des Heranwachsens/ im Laufe des Lebens.

In den einzelnen Entwicklungsphasen während des Heranwachsens verhalten sich Kinder auch "eher" unterschiedlich, wenngleich man ähnliche Verhaltensweisen beobachten kann sobald man eine Schnittmenge vergleicht.

Dann kommts auch drauf an, wie das Kind aufwächst, ob es Schwierigkeiten im Umfeld gab/ gibt, ob es einscheidende Erlebnisse gab..... Dies wirkt sich auch auf das Verhalten und Erleben des Kindes aus.

Oh und dann der Kulturkreis in denen sich die Eltern und ihr Nachwuchs befinden. ob die Eltern aus einem anderen Kulturkreis stammen, auswanderten, ihr Nachwuchs dann in dem Kulturkreis der neuen Heimat aufwachsen. Je nachdem kann da eine regelrechte Schlucht bestehen zwischen beiden Kulturen.... das ist eine weitere Schwierigkeit.

Uff.... Ja, all dies spielt eine Rolle dabei. Und sicher noch das eine oder andere zusätzlich.

Man kann also nicht sagen "Kleine Kinder sind anstrengender" oder "ältere Kinder bzw. Jugendliche sind anstrengender".

Denn, ob man etwas als "anstrengend" empfindet ist subjektive Wahrnehmung. Das was den einen zur Verzweiflung und möglicherweise Aufgabe bringt, sieht der andere total entspannt.

Zu guter Letzt die Haupterfahrung die man als Eltern macht:

Mit jedem Entwicklungsschritt des Kindes, mit jedem weiteren Lebensjahr des Kindes, wachsen die Eltern mit. Je selbständiger/ eigenständiger der Nachwuchs wird, um so mehr müssen die Eltern lernen los zu lassen. Das ist völlig normal, würde man das nicht machen, dann würde man ja noch Teenager behandeln und umsorgen wie Babys.

Diese Entwicklung ist für beide (sowohl Eltern als auch Nachwuchs) wichtig. Vor allem für den Nachwuchs, da dieser irgendwann flügge wird .

Man bereitet also den Nachwuchs auf das Leben, auf Selbständigkeit vor.

Das hierbei auch mal Reibereien/ Streit/ Unstimmigkeit enstehen ist da dann völlig normal. Denn der Heranwachsende lernt Schritt für Schritt für sich selbst einzustehen, die eigene Überzeugung zu bilden und zu vertreten.

Kann ich nicht im Sinne von "schwer" beantworten....

[ Habe 4 Kids...fast alle mittlerweile längst eigene Haushalte... und bin auch schon-->'erfolgreicher Opa '...^^ :-))]

... es war teils anstrengend, egal in welchem Alter

Es gab Phasen, wo die Kids uns sehr viel Freude bereiteten...und es gab Phasen, wo wir sie" streng führend ' begleiten mussten

aber SCHWER ?...

...würde ich so nicht sagen, ich bleibe bei: "teils anstrengend"

btw.:

Es kommt sicherlich auch darauf an, ob man "Anstrengungen" als 'Last' betrachtet...oder als einen 'fördernden Prozess'...

Kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen.

jedes Alter hat seine Schwierigkeiten.

Die kleinsten, weil sie nicht reden können und noch nicht das verstehen was man will, hat man dann noch ein schreikind ist es besonders hart.

kleinkinder kommen in die Autonomie Phase und sind sehr ICH BEZOGEN. Auch das kann sehr anstrengend sein. Genau so sämtliche warum fragen.

die Schulzeit wird hart mit Streit über Schule und Hausaufgaben.

Die pubertät wird allgemein schwierig. Da rebellieren die Kids einfach gehen ihre Eltern. Die einen mehr die anderen weniger.

Man wächst mit der Erziehung der Kinder. Es ist mit Sicherheit schwieriger von heute auf morgen ein 16 jährigen zu erziehen, als ein 3 jährigen.

Jeder muss in seine Rolle hineinwachsen und mit dem wachsen des Kindes wächst auch das erzieherische wissen der Eltern und die „Erziehung“ der Eltern wächst.

Beides ist schwer

Das kann man wirklich nicht so leicht beantworten - denn es kommt nicht nur auf die Kinder an, sondern auch auf dich selbst!

Bist du viel allein mit den Kindern, hast du Hilfe, ist die Partnerschaft intakt? Wie bist du nervlich gestrickt? ;) Dazu kommen dann solche Fragen: Sind die Kinder physisch und psychisch gesund?

Es gibt da viele Faktoren, aber ich denk mal: Man wächst in die Aufgabe hinein und begleitet die Kinder ja auf ihrem Weg. Insofern hast du es auch selbst in der Hand ;).

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Beides ist schwer

Wie heißt es so schön:

Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen.

Wenn sie größer sind, gibt es wieder andere Probleme mit ihnen, manchmal auch, wenn sie erwachsen sind.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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