Ist es Schwarzarbeit, wenn ich ein mal im Jahr zu Allerheiligen in einer Gärtnerei aushelfe?

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3 Antworten

Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Beschäftigung im Sinne des § 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV. Für das Entgelt müssen keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden, die Lohnsteuer beträgt pauschal 25% und wird vom Arbeitgeber getragen (§ 40a  Absatz 1 EStG).

Wenn, dann ist das eine geringfügige Beschäftigung. Es ist halt kritisch, wenn Du auffällst, denn in dem Moment wo Du Geld für eine Tätigkeit bekommst, ist es eben kein Freundschaftsdienst, sondern zu versteuernder Erwerb.

Du musst das nicht versteuern. Der Betrieb kann dich als kurfristig Beschäftigte einstellen. 

Änderung des § 115 SGB IV: Vom 1. Januar 2015 bis einschließlich 31. Dezember 2018 gilt § 8 Absatz 1 Nummer 2 mit der Maßgabe, dass die Beschäftigung innerhalb eines Kalenderjahres auf längstens drei Monate oder 70 Arbeitstage nach ihrer Eigenart begrenzt zu sein pflegt oder im Voraus vertraglich begrenzt ist, es sei denn, dass die Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird und ihr Entgelt 450 Euro im Monat übersteigt.

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