Ist es schon in der Wissenschaft bekannt, dass Wahrscheinlichkeiten eigentlich UNMÖGLICH sind?

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8 Antworten

Das ist Blödsinn, weil du mit einem Modell unter idealen Bedingungen arbeitest. Du lernst ja auch erstmal, dass die Schwerkraft etwas zum fallen bringt und das 100% senkrecht. Das das nicht stimmt ist klar, aber es dient der Veranschaulichung von etwas. In der Philosophie kursieren solche Fragen oft, im Sinne von "kann man sich sicher sein, dass..?". Aber bei Modellen in der Wissenschaft sind solche Einwände Blödsinn, weil sie in keiner Weise dabei helfen, den Sachverhalt, auf den man sich beschränken möchte, zu veranschaulichen. Man spricht also von einem Modell bzw. einem Versuch unter idealen Bedingungen. Davon mal abgesehen kannst du ja mal die Wahrscheinlichkeit des Meteoreinschlages ausrechen. 1. Die Verschiebung der Parameter verändert sich praktisch nicht, weil auch das 1 los getroffen werden könnte und selbst wenn, 2. ist die Wahrscheinlichkeit des Einschlages selbst ein unwesentlicher Faktor, der das Ergebnis bei einer Vielzahl von versuchen nicht verändert. In einem Fall kann es vorkommen. Aber genau deswegen macht man ein Expiremt ja 100 oder 1000 mal. Über die Dauer würde dieses Ereignis mathematisch nichtig sein. 

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Die Wahrscheinlichkeit für diesen einen Vorgang ist einzeln betrachtet schon 1/100. Man lässt natürlich alle anderen Vorgänge außer acht. Wären sonst viel zu viele variablen. Es kann ja alles passieren. Herzinfarkt, Alieninvasion, Zombieapokalypse. Hättest du Lust das alles mit zu berechnen?

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Kommentar von TheXejga
12.08.2016, 12:02

Nein, aber wozu lernt man noch Wahrscheinlichkeiten, wenn sie einen eigentlich gar nichts bringen?!

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Alles bekannt. Siehe

https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingte_Wahrscheinlichkeit

und Multiplikationssatz.

a) Wissenschaftler und Mathematiker haben bei einer exakten Aufgabenstellung immer die RANDBEDINGUNGEN mit angegeben

b) Was Du vergessen hast, ist der Zeitfaktor: natürlich können "Störereignisse" (Meteor usw.) eintreffen, ABER das dieser zeitgleich mit Deinem Lottospiel (4 Tage ) zusammentrifft, ist so viel Dimensionen kleiner als das eigentliche Ergebnis. Keiner in der Schule interessiert sich für die 38. Nachkommastelle: Lotto Gewinn-W.:

1/13983816 = 0.00000007151123842018516261941661703786...

Mit Störfaktor ändert sich höchstens die letzte Stelle -> interessiert höchstens solche Zahlen-Sammler wie mich :-)

c) Du bringst etwas durcheinander. Wahrscheinlichkeits-Aufgaben (wie Lotto-W.) interessieren sich nur für das theoretische mathematische Ereignis (in sich abgeschlossen; fest definierter Zeitbereich; ohne Störgrößen; einmaliges Spiel/Ereignis).

Was Du jedoch beschreibst ist die Frage nach Wahrscheinlichkeit, dass zeitgleich alle Störereignisse auf einmal zusätzlich zum eigentliche Ereignis auftreten -> nach Multiplikationssatz multipliziert man diese extrem kleinen

-> und bekommt dann einen extrem kleinen Wert (kleiner 10^-900 ) der gegen 0 geht.

Nun muss das richtig interpretiert werden: es sagt nicht aus, dass man nicht im Lotto gewinnt,

sondern dass man gewinnt und zeitgleich alle Störfaktoren auf einmal eintreten geht gegen 0.

Anders: man kann diese Störfaktoren im normalen Leben vernachlässigen.

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Es geht nur um die Theorie und nicht um die Praxis bei Warscheinlichkeitsrechnen. Die Warscheinlichkeit an sich ist nur eine Mathematische fundierung der Vermutung.

Hat man zum Beispiel 5 Tafeln Schokolade und verteilt sie auf 10 Kinder würde theoretisch jedes zweite Kind eine Tafel bekommen. Aber praktisch sterben alle Kinder durch einen Meteorieteneinschlag         Überraschung...

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Deine Theorie ist falsch. Sie klingt nur halbwegs logisch weil Du die Frage unpräzise gestellt hast...

Nehmen wir eine andere Frage an der das Problem sofort deutlich wird:

Florian überquert eine Straße. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass er LEBEND die andere Straßenseite erreicht?

Möglichkeit A: er kommt Lebend an
Möglichkeit B: er kommt nicht lebend an.

Eine weitere Möglichkeit gibt es nicht.

Auch wenn er unterwegs von einem Meteoriten erschlagen wird oder durch eine Atombombenexplosion verdampft wird ... dann kommt er nicht lebend an.

Das belegt eindeutig dass die Anzahl der Möglichkeiten bei korrekter Fragestellung nicht unendlich sondern klar begrenzt ist.

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Kommentar von TheXejga
12.08.2016, 12:03

Das ist aber alles nur Theorie! Ich meine in der Praxis bringen einen Wahrscheinlichkeiten gar nichts! 

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das ist Pseudo Wissenschaft... -.-

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Kommentar von TheXejga
12.08.2016, 12:05

Was ist das? XD

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Ja, ist richtig.

Aber bei der Fragestellung der Wahrschienlichkeit, wird dieser Umstand nicht mit eingeschlossen.

Sonst würde es keine Wahrscheinlichkeitstheorie geben.

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Du schaffst immer ein Modell mit idealen Bedingungen. Das ist das erste was man vor Berechnungen macht

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