Ist es schlimm/peinlich, dass ich meine Nachbarn nach 10 Jahren nicht kenne?

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6 Antworten

Sie jetzt kennenzulernen dürfte schwer werden. Das würde ich als Nachbar irgendwie komisch finden.

Bei uns ist es normal, dass man sich kennt. Mit den einen Nachbarn haben wir nicht viel zu tun, aber man weiß immerhin wie die aussehen und wer wer ist.

Hier ist es auch üblich wenn man neu dazu zieht sich bei den Nachbarn mal kurz vor zu stellen und zwar nicht nur bei den direkten, sondern auch ein paar Häuser weiter mal kurz Hallo zu sagen. Vor einen Jahr sind 2 Häuser weiter neue Leute eingezogen die das nicht gemacht haben, das hat schon ordentlich für Tratsch mit der Nachbarin gesorgt, weil sie dann schon Monate da wohnten (denen haben sie sich nämlich auch nicht vorgestellt gehabt, obwohl es direkte Nachbarn sind)

Am Ende kam raus dass es eine Familie aus der Stadt war, die das einfach nicht kannte. Sie wurden dann bei einem zufälligen Treffen aufgeklärt und haben das schnell beim Rest nachgeholt.

 

Selbst im Mehrfamilienhaus in der Stadt kannte ich meine Nachbarn vom sehen. Nicht alle im Haus, aber die meisten.

Peinlich oder schlimm ist es nicht, aber schade. Aber das ist heutzutage leider normal, dass man oft nicht mal seine Nachbarn kennt. Sowas wie Dorfgemeinschaft gibt es heute kaum noch. Viele haben da aber auch gar kein Interesse dran.

Finde ich nicht schlimm. Ich kenne auch viele Leute die rund um mich herum wohnen nicht und bin auch nicht darauf aus dies zu ändern.

Dann fang doch schon mal an und bedanke dich für das Annehmen des Paketes mit Blumen oder einem Stück Kuchen. Nachbarn können auch mal ganz wichtig werden in Notsituationen.

Lasse es so wie es ist, dann hast du auch keinen Stress.

Wenn es gut ist, wie es gerade ist, warum ändern?

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