Ist es schlimm, wenn man wegen Kinderpornos verurteilt ist?

27 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für dich geht das Leben weiter, für die betroffenen Kinder nicht, sie müssen ein Leben lang mit diesem Albtraum der ihnen angetan wurde klar kommen. Im Gegensatz zu dir haben die Kinder "lebenslänglich". Das ist sehr schlimm.

Ich finde es gut, dass du die letzten 10 Jahre nichts mehr angestellt hast, sieh zu dass es so bleibt, arbeite immer wieder an dir.

Das Schlimme an Kinderpornografie ist, dass auch dabei Opfer entstehen. Nämlich die Kinder, die dafür "herangezogen" wurden. Und deren psychische Belastung dadurch ist sehr wahrscheinlich eine lebenslängliche.

Von daher, ja, meiner Ansicht nach ist das auch 10 Jahre später noch schlimm! Du hast da etwas getan, was für andere Menschen richtig üble, dauerhafte Folgen bzw. Schäden hatte. Davon wirst du dich nie komplett frei machen können.

Eine andere Frage ist die, ob du es verdienst, deswegen gesellschaftlich komplett ausgestoßen zu werden. Da würde ich sagen, eher nicht. Vor allem dann nicht, wenn du außer dem Verzicht auf weitere Straftaten auch daran arbeitest, deine Neigung zu kontrollieren, damit es keine weiteren Opfer geben wird. Zum Beispiel in Form einer geeigneten Therapie.

Richtig finde ich allerdings, dass man Menschen, die wegen solcher Straftaten bereits rechtskräftig verurteilt wurden, in Berufen und Ehrenämtern mit Kindern und Jugendlichen ausschließt, indem dort das erweiterte Führungszeugnis verlangt wird. Einfach zum Schutz der Kinder.

Ich habe gar nichts gemacht damals, es war ein juristisches Fehlurteil damals! Trotzdem wurde ich verurteilt.

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Was meinst du damit, ob es schlimm ist? Natürlich ist es nicht gut, wenn man verurteilt wurde - und in diesem Fall ist "nicht gut" sicher eine Untertreibung.

Zwar könnte ich jetzt schreiben, dass es gut ist, dass du dir in den letzten 10 Jahren nichts zu schulden kommen lassen hast, aber das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein - und ist es bei den meisten auch.

Wenn du mit der Frage fragen möchtest welche Auswirkungen es auf dich hat: Im (erweiterten) Führungszeugnis wird es nicht mehr auftauchen - es gibt je nach Delikt und Strafhöhe Löschfristen von 3, 5 und 10 Jahren - dannach bleiben nur Lebenslange Freiheitsstrafen und Sicherungsverwahrung im Führungszeugnis bzw. erweitertem Führungszeugnis - somit bedeutet es hier keine Einschränkung mehr.

Ich habe gar nichts gemacht damals, es war ein juristisches Fehlurteil damals! Trotzdem wurde ich verurteilt.

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