Ist es schlimm wenn man ständig an Wettberwerbe/Konkurenzkämpfe denkt?

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2 Antworten

Es gibt sicherlich auch krankhafte Ausmaße, aber an sich macht einen Konkurrenz in aller Regel besser, weil diese einen die Motivation gibt an sich arbeiten zu müssen und man sich somit verbessert.

Wenn ich jetzt zum Beispiel an mein Fußballtraining denke. Ich würde nur einen gewissen Anteil meiner jetzigen Motivation beim Training haben, wenn ich sicher wäre, dass ich im Pflichtspiel so und so in der Startauftstellung spiele. Jetzt werden die 11 Startplätze aber unter 18 Leuten aufgeteilt und ich muss im Training Gas geben, damit ich zu den 11 gehöre. Das müssen auch alle anderen und somit entsteht eine Dynamik, wo jeder im Training schon an seine Leistungsgrenzen geht und somit langfristig stärker wird.

Krankhaft wäre es, wenn ich daran denken würde meine Mitstreiter umzutreten oder sonst wie zu schaden, damit ich quasi die einzige Wahl wäre.

In der freien Wirtschaft funktioniert das ähnlich und auch hier gibt es Regeln bzw. Gesetze gegen unlauteren Wettbewerb um eine halbwegs gesunde Dynamik (volkswirtschaftlich) unter den Konkurrenten zu haben.

Es liegt in der menschlichen Natur, mit anderen zu wetteifern/konkurrieren. Und gerade unsere Gesellschaft ist ganz darauf ausgelegt. 

Warum fragst du?

CrazyMunichLady 12.09.2016, 15:26

Weil ich ständig an Wettbewerbe in der Schule oder an Spiele meiner Mannschaft (Fussball) und meines Lieblingsvereins denke.

Manchmql finde ich es etwas übertrieben.

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gertsch1981 12.09.2016, 15:39
@CrazyMunichLady

Naja, Sportfanatiker gibt es sehr viele - manche auch wirklich extrem - keine Ahnung ab wann man wirklich von einem krankhaften Fanatismus sprechen kann.

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