Ist es schlimm wenn man Pro Abtreibung aber nur in den ersten 3 Monaten ist?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Nein genau richtige Einstellung 42%
anderes 32%
Ja ist eine falsche Einstellung 26%

12 Antworten

Nein genau richtige Einstellung

Ich empfinde das ganz genauso. Grundsätzlich soll eine Frau das dürfen in den ersten 3 Monaten. Danach handelt es sich nicht mehr um einen Zellhaufen sondern um ein Baby. Eine Abtreibung würde mir da zu weit gehen, wobei es da auch Ausnahmen der Regel geben muss. Kurz vor Ende der Schwangerschaft abzutreiben, macht für mich keinen Sinn, ist grausam und ist ein Tötungsdelikt. Beratungen stehen allen Schwangeren, die eine solche Entscheidung treffen müssen, zur Verfügung. Wir stehen mit unserer Einstellung also auch im Einklang mit geltendem Recht.

anderes

Ich finde diese Einstellung ok, wobei ich mich bei 12 Wochen immer frage, wie die Leute auf diese Grenze kommen.

Sinnvoller finde ich persönlich die 22 Woche, da ab der 24 Woche das Schmerzempfinden einsetzt.

Nein genau richtige Einstellung

Das man die Frist zur Abtreibung begrenzt ist vollkommen richtig. Ob das nun drei oder vier oder viereinhalb Monate sind ist diskusionsfähig und sollte auch vom Abtreibungsgrund abhängig sein. Abtreibungen die aufgrund von Missbildungen und körperlichen Schäden des Kindes veranlsst sind sollten wesentlich länger legal erlaubt sein als andere.

nach den ersten drei monaten kann es gefährlich werden für die mutter. psychologisch begleitet sollte man sowiso. weiss nicht ob wir dir sagen können, ob deine einstellung jetzt richtig oder falsch ist. das muss jeder für sich entscheiden.

für mich persönlich ist es schonmal gut, das du pro choice bist und nicht pro life

Ich bin aber nicht nur da pro Choice. Sondern auch noch bei ganz anderen Sachen...

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@deinekleinefee

Ich sags ja nur :D Das ist nicht das einzige Thema wo ich Pro Choice bin

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Ich finde über die Zeiträume (meiner Meinung nach könnte man das noch liberaler auslegen) erstmal relativ unwichtig.

Wichtig, ist dass es ersteinmal ein gesetzlich verankertes Recht auf Abtreibung gibt.

Und ich wüsste nicht, wieso deine Meinung "schlimm" sein sollte.

Edit: Aber was meinst du mit Vernünftiger Betarung und psychologischer Betreuung?
Natürlich sollte sie über die Risiken wie bei jedem anderen Eingriff aufgeklärt werden.
Genauso sollte es für sie die Möglichkeit geben, sich danach freiwillig in psychologische Betreuung zu begeben.

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