Ist es schlimm, wenn man Philosophische Zitate anders interpretiert, als sie ursprünglich gemeint waren?

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7 Antworten

Zuerst einmal ist die Frage, ob Du denn weißt, dass das Zitat anders gemeint war. Wenn Du es weißt dann solltest Du darauf hinweisen, dass Du es neu interpretierst. Manchmal ist es ja sinnvoll, in einem Zitat eine neue Wahrheit zu entdecken. Wenn Du es nicht weißt, ist das halt eine Lücke; aber Dir blieb dann ja gar nichts anderes übrig, als selbst zu interpretieren.

Etwas problematisch scheint mir die Uminterpretation aus seelsorgerlichen Gründen zu sein. Sie wird vor allem von Seelsorger_inne_n, also Pfarrer_inne_n gern geübt, vor allem in der Predigt. Der liegt je im Allgemeinen ein Bibelspruch zugrunde. Der ist aber 2000 Jahre alt, entsprang dem Denken damaliger Menschen und war an sie gerichtet. Es geht in der Predigt aber um heutige Menschen, und eine Predigt ist keine historisch-kritische Seminararbeit...

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In dem erwähnten zusammenhang ist es unerheblich ob zitat oder nicht, von wem und wie ursprünglich gemeint.

Du hältst schliesslich keinen philosophievortrag sondern führst ein gespräch in dem du offenbar helfen willst. Der zweck der unterstützung heiligt hier wohl die mittel 

Ob man dafür tatsächlich philosophische (oder meinst du psychologisch-esoterische?) Zitate benötigt sei dahingestellt...

Was ich mich nur frage: was macht dir das schlechtes gewissen dass du dir diese frage stellst?

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Kommentar von Neutralis
11.08.2016, 11:12

Mir war nur langweilig.

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Das ist schlicht feige und gemogelt. Wenn Du eine eigene Auffassung hast, warum erläuterst Du die dann nicht, statt Dich auf eine Autorität zu stützen, der Du die Worte im Mund umdrehst? Hast Du so wenig Selbstbewusstsein? Es ist ja schon eine Unsitte, Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen. Sie aber auch noch zu verfälschen? Diese Form der Autoritätsgläubigkeit finde ich schwach. Da empfehle ich lieber Kant: Selbst denken und zu dem selbst Gedachten auch stehen! Verantwortung übernehmen für das eigene Denken! Andere zitieren ist erst mal, die Verantwortung und Autorität auf andere schieben. Sind wir wieder im Mittelalter der Scholastik? Ich habe nichts gegen Zitate, wenn sie zeigen sollen, welche Gedankengänge einen inspiriert haben und dann gehört aber auch Vollständigkeit dazu. Alles andere ist eine doppelte Lüge.

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Das ist voll OK, weil du ja mit besten Wissen und Gewissen, gemaess deines Bewusstseinslevel die Weisheiten interpretieren musst.

Wir wissen nicht, was derjenige, der die Zeilen schrieb, sich dabei gedacht hat, vielleicht sogar genau das, was du interpretierst und die ganzen Profis liegen voll daneben.

Ausserdem ist immer wichtig auf das zu achten, was zwischen den Zeilen rueberkommt, ich sage mal, den Subtext, den kann man mit dem Verstand nicht erfassen, aber mit dem Herzen, das ist, was bei den Interpretationen gerne und oft vergessen wird.

Damit meine ich, du fuehlst was jemand meint, ohne es bennenen zu koennen oder wollen.

Daumen hoch fuer deine Interpretationen!



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Wen kümmert es ob es in Ordnung ist oder nicht? Änder dich nicht. Sag was du willst und unterhalte dich so mit Menschen wie du es möchtest! :-)

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Man sollte nur an einem Zitat herum basteln, um dann es dann deutlicher erklären zu können. An dem wie es gemeint ist, ist dann nicht so gut. Gruß

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Tja du wirst wohl sterben... Nein Spaß ! Ist es nicht philosophisch etwas in philosophische Zitate hinein zu interpretieren? Absolut okay ;)

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