Ist es schlimm wenn man eine Lehrerin als Mutter sieht?

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8 Antworten

Nein, wenn man deine persönliche Situation, wie du sie geschildert hast, betrachtet, dann ist das nicht schlimm, sondern verständlich und nachvollziehbar.

Wenn die Lehrerin sich um dich gekümmert hat und du vertrauen zu ihr gefasst hast, dann sind solche "Mutterersatzgefühle" verständlich und können dir für einige Zeit Halt geben.

Dir sollte aber bewusst sein, dass  die Lehrerin nur für eine begrenzte (Schul)zeit da ist und du dir, wenn dein Leben so voller Kummer und ungelöster Probleme ist, noch zusätzlich professionelle Hilfe holen solltest.

Es gibt Beratungsstellen für Jugendliche die dir dabei helfen können therapeutische Hilfen zu bekommen - z.B. durch eine Gesprächstherapie.

Auch dort kannst du das Gefühl bekommen, dass jemand an dir und was dich bewegt Interesse hat und dir Impulse gibt, wie du dich weiter entwickeln und deine Persönlichkeit und dein Selbstvertrauen festigen kannst.

Mach dein Wohlbefinden nicht allein von der Zuwendung durch deine Lehrerin abhängig, sondern nimm dein (Er)Leben selbst in die Hand und tu etwas für dich.

Denn das nimmt dir niemand ab.

Trau dir das zu!

Ich will mich vorsichtig ausdrücken, ich bin kein voll ausgebildeter Psychologe, ich beschäftige mich nur etwas mit diesem Thema.

Wenn das der Fall ist, würde ich das auf jeden Fall ansprechen bei deiner Lehrerin. Hast du dir schon professionelle Hilfe geholt? Falls nicht...daran ist nichts peinlich oder schwach - schwach ist es nur sich keine Hilfe zu holen wenn man welche braucht. Denn sowas muss man nicht alleine stemmen.

Wie deine Lehrerin im Endeffekt reagiert lässt sich nur mutmaßen, womöglich wird sie das etwas verschrecken und überfordern.

Puh schwierig. 
Deine Lehrerin hat auch einen pädagogischen Auftrag und sollte sich in der Regel um die Probleme der Schüler kümmern.
Klar suchst du einen Mutterersatz, aber deine Lehrerin hat viele Schüler und auch eigene Probleme. Eventuell auch eigene Kinder.
Ich würde ihr höchstens sagen, wie dankbar du bist, das sie dir über diese schwere Zeit hinweggeholfen hat.
Das du sie als Mutter siehst, könnte sie überfordern und verschrecken. 

Hallo.

Verständlich ja., aber es ist nicht so. Das solltest du Wissen und danach handeln.
Deine Lehrerin macht ihren Beruf, zu Hause ist deine Mutter immer dein Leben lang.

Das hängt davon ab, wie intensiv der Kontakt ist und wie die persönliche einstellung des Opfers ist.

Ich hatte auch Schüler, die mich als Vaterersatz gesehen haben. Alleridings hat sich das nie in das Privatleben hinein erstreckt. Das hätte ich nicht zugelassen.

Deine Lehrerin kann auf Dauer nicht die Rolle deiner Mutter übernehmen. Sie wäre überfordert. Mache dir keine Illusionen.

Lieber nicht sagen, es könnte sie überfordern oder verschrecken. Rede mal lieber mit einem Therapeuten über deine Probleme.

Alles Gute

Schlimm ist es nicht, es kann nur schlimm werden wenn die Schule mal vorbei ist und du den Kontakt mit ihr nicht mehr so hast wie jetzt.

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