Ist es schlimm täglich viele Spiegeleier zu essen?

13 Antworten

Ist nicht schlimm...

Obwohl bei Spiegeleiern evtl. eine gewisse Gefahr aufgrund krebserregender Stoffe durch das Braten vorhanden sein könnte

Eier an sich sind aber nicht schädlich...

Es ist ein Irrglaube, der Cholesterinspiegel würde sich durch das Essen verändern, tut er aber an sich nicht...(Das gute und das böse Cholesterin halten sich weiterhin die Waage...)

Zumindest sofern man nicht an irgendwelchen Krankheiten leidet, die darauf Einfluss nehmen könnten...

Das wüsste man dann aber, weil einem das der Arzt dann gesagt hätte...

In Anbetracht vieler Diskussionen hier, entsteht doch häufig die Frage inwieweit Fette für den anstiegt von LDL verantwortliche sind. “Eine logische Frage, die vielen Menschen, die eine kohlenhydratarme, fettreiche Ernährung in Betracht ziehen, zu schaffen macht, ist die drohende Gefahr von zu viel Cholesterin und Herzerkrankungen. Es ist ein seit Langem weitverbreiteter Irrglaube, Fett sei die »Ursache von zu viel Cholesterin« und Cholesterin verursache Herzerkrankungen. Siehe (Prof. Dr. John Yudkin, Prof. Dr. Robert H. Lustig – pur, weiß, tödlich -Vom Küchenschrank ins Giftkabinett)

Er ist auf die falsche, allzu einfache Annahme zurückzuführen, gesättigte Fette in der Nahrung würden in Cholesterin umgewandelt, das dann die Arterien verstopft. Das trifft absolut nicht zu. Zunächst muss gesagt werden, dass Cholesterin nichts Schlechtes ist. Den ohne das in unserem Körper für zahlreiche lebenswichtige Aufgaben zuständige Cholesterin wären wir alle nicht am Leben.

Cholesterin ist Vorstufe für die Bildung von Vitamin-D3 in der Haut, von Gallensäuren und Steroidhormonen in der Leber und ähnlich wie die Fettsäuren ein wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen. Cholesterin wird zu etwa 2/3 in fast allen Zellen gebildet und zu ca. 1/3 mit der Nahrung zugeführt. Genetische Faktoren spielen bei der Regulation der Cholesterinspiegel eine sehr wichtige und endscheidende Rolle. Aktuell sind ca. mehr als 120 Genorte mit biologischer und klinischer Relevanz bekannt.

Zusammengefasst: Cholesterin ist eine fettartige, wasserunlösliche Substanz. Es benötigt, um im Blut von der Leber (wo es produziert wird) zu den Zellen (wo es gebraucht wird) gelangen zu können, wasserlösliche, proteinreiche Träger wie u.a. das Chylomikron.

Diese Träger sind die Amphiphilen Lipoproteine, die in einer großen Vielfalt auftreten. Die meisten gelten als entweder völlig harmlos oder gar vor Herzerkrankungen schützend. Aktuell nimmt man an, dass es sich bei dem “gefährlichen“, die Arterien verstopfenden Lipoprotein um das kleine, dichte sog. LDL-Cholesterin-Partikel (Low-Density-Lipoprotein) handelt. Diese Partikel treten vermehrt bei den Menschen auf, -und jetzt bitte aufpassen- die sich u.a. sehr kohlenhydrat- oder -Zuckerreich ernähren, und weniger bei denen, die Kohlenhydrate durch größere Mengen Fett und Eiweiß ersetzen. (Wobei zu bemerken ist, Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate)

Für den Fall, dass Sie insulinresistent sind und sich kohlenhydratreich ernähren, besteht natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass bei Ihnen die Arterienwände durch die steigende Anzahl kleiner, dichter LDL-Cholesterin-Partikel, die im Blut zirkulieren, geschädigt werden. Dazu siehe auch []…Glucose- und Lipidkonzentrationen im Blut sowie die Verschlechterung der peripheren Insulinsensitivität und eine erhöhte Lipidperoxidation (Risérus et al. 2004, EK IV)…[]

Zusätzlich reizen die häufigen Blutzuckerspitzen und Insulinkonzentrationen, durch Zucker verursacht, die Arterienwände und führen eine arterielle Entzündung herbei. Diese entzündeten Arterien lassen dann diese kleinen, dichten LDL-Partikel eindringen, die den arteriellen Schaden verursachen, den wir Plaques nennen und der zu Arteriosklerose (Arterienverkalkung) führt. Plaques endstehen durch die sog. Lipidperoxidation u.a. durch den Singulett-Sauerstoff sowie weitere endo- & -exogene Radikale.

Frei Radikale wie O2 (Sauerstoff) bewirken u.a. das Lipide (Fettsäuren) Oxidieren, (Öl wird Ranzig) dies ist in der Regel dann der Fall, wenn bestimmte Vitamine u.a. Vitamin-E; C fehlen bzw. unzureichend vorhanden, oder in inaktiver Form vorliegen. So bald also das LDL- Lipoprotein geschädigt ist wird es von den Makrophagen als Defekt erkannt und gefressen. Bedingt durch die Schädigung des Lipoproteins schwellen die Makrophagen an (Schaumbildung – Schaumzellen), jetzt kommt es zur gehäuften Anlagerung in der Intima, es folg eine Kettenreaktion, weitere Schaumzellen folgen, gefolgt von Thrombozyten. Hier sprechen wir von einer unspezifischen Abwehr. Vorbeugend sind Vitamin E und C als anti-Oxidantien. Siehe dazu auch u.a. Bildung von (E,E)-2,4-Decadienal, Polyaromatische Kohlenwasserstoffe & vgl. Cholesterin und Arteriosklerose (Khera et al. 2011), (Stone et al. 2014; Lloyd-Jones et al. 2014)

Das enthaltene Cholesterin spielt eig. nur insofern eine Rolle, wie der Körper von vorn herein darauf reagiert. Es gibt den sog. „Non-Responder oder hypo-responders der reagiert kaum auf mehr Cholesterin in der Nahrung und natürlich den Antagonisten den „Responder oder hyper-responders“

Letzteres ist eher von belangen. Aber auch der „Responder oder hyper-responders“ kann die Lipidperoxidation (...ist die Bildung und Reaktion von freien Radikalen u.a. durch O2) vom Cholesterin beeinflussen indem er mehr an Antioxidativen Stoffen zu sich nimmt als der Non-Responder.

Der Mensch ist biologisch nicht in der Lage, gesättigte Fette aus der Nahrung in LDL-Cholesterin umzuwandeln, weil das einfach nicht passiert. Das über die Nahrung aufgenommene Fett wird zunächst als Fett in den Fettzellen gespeichert. Ein Teil dieses Fetts wird dann an den Blutkreislauf und die Leber zurückgegeben, Cholesterin, Triglycerid und Eiweiß werden angereichert, wodurch die unterschiedlichen Lipoproteinfraktionen erzeugt werden, die das Cholesterin dann zu den Zellen transportieren, damit diese es nutzen können. Der Cholesterinspiegel kann bei einer fettreichen Ernährung ansteigen, es handelt sich hierbei aber nicht notwendigerweise um »schlechtes« Cholesterin, solange der Wert der nützlichen Lipoproteinfraktionen wie HDL-Cholesterin und den großen, flockigen LDL-Teilchen erhöht ist.

Schlecht ist, wenn die schädlichen Lipoproteine, insbesondere die kleinen, dichten LDL-Cholesterin-Teilchen, zunehmen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist bei Menschen mit Insulinresistenz bzw. einer beginnenden, die sich kohlenhydratreich ernähren, sehr viel größer." Ein weiteres Problem der Dienstleistung Medizinen ist, das man erhöhtes Cholesterin [Dank Ancel Kyes] falsch interpretiert, ergo man versucht diesen fälschlicherweise zu senken.

In den letzten Jahrzehnten wurden die Normbereiche des Blutdrucks, Blutzuckers und Cholesterins immer weiter gesenkt, so dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung zu [Kranken] gemacht wird, die einer Behandlung bedürfen. Es werden Blutdrucksenker, Blutzuckersenker, Cholesterinsenker, Blutverdünner und dazu noch ein Säureblocker für den Magen verabreicht. Eine Fünffachtherapie, die jeder Patient (ab 55 spätestens mit 60 Jahren) bekommt und damit ausgesorgt hat, was seine Fähigkeit der Pillenaufnahme angeht. Für die eigentlich notwendigen Therapien bleibt kein Platz! Ein tragischer und trauriger Stand von Primitivität in der heutigen Medizin. Die Verabreichung der fünf Standardmittel führt in die absolute Chronizität und damit in die Verschlimmerung der Erkrankung. Siehe auch [...Nikolaus Hippe im Gespräch mit Dr. med. Manfred Doepp, Dr. Heinz Reinwald Ernährungswissenschaftler...]

+++MERKE+++

Ein erhöhter Cholesterinspiegel ist ein Zeichen dafür ist, das etwas im Körper nicht stimmt. Das Cholesterin ist die Feuerwehr, die den Brandherd Löscht, durch StatineVegane und Vegetarische Ernährung nimmt man dem Körper die Möglichkeit eine Immunreaktion in genügender Zahl hervorzubringen.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Tolle Antwort- danke!

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