Ist es schlimm mit 27 seinen Job zu verlieren?

24 Antworten

Selbstmitleid hilft dir jetzt nicht wirklich weiter, nimm dich mal zusammen und denke keinen solchen negativen Unsinn, du bist ja noch am Anfang deiner beruflichen Karriere.

Ich habe meinen Job im Alter 49,5 Jahren (Leiter des RW und der IT mit über 30 J. BZugehörigkeit nach Firmenzusammenschluss) verloren, ich und viele anderen Kollegen wurden unfreiwillige Synergieopfer, unsere Job's wurden vom Mutterunternehmen mitgemacht.

Ich habe ich mich bei ein paar Firmen beworben und die wollten keine "älteren" Mitarbeiter einstellen (gesagt haben sie das nicht, aber ich merkte es schnell) und finanziell wurde ich wie Billigware behandelt (ich muss ja froh sein, wenn ich einen neuen Job bekomme). Das war alles nichts für mich, das ging mir auf den Nerv.

Ich habe mich auf meine Stärken besonnen und mich selbständig gemacht (Softwareentwicklung und Projektierung im ERP Bereich). Als ich mich bei einem namhaften Softwareentwickler als freier Mitarbeiter angeboten habe, wurde ich dort mit offenen Armen aufgenommen. Ich durfte sofort ein ganz dringendes halbfertiges Projekt was im Argen lag übernehmen und vollenden, diese Situation konnte zur vollsten Zufriedenheit aller Geschäftspartner erledigen, das war mein Einstand als Sub-Unternehmer, an Folgeaufträgen hat es mir nie mehr gemangelt.

Inzwischen habe ich längst mein Rentenalter erreicht - ich habe nichts bereut.

Mein Fazit: Ich hätte den Umstieg viel früher machen sollen, man bekommt nirgends etwas geschenkt und es wird überall Leistung über 100 % erwartet, aber wenn man für sich arbeitet, ist es einfach anders. Der Einsatz wird in Geld honoriert, man generiert ja ständig abrechnungsfähige Dienstleistungen die voll vom Kunden bezahlt werden. Ich habe 70 Industriebetriebe beim Umstieg auf unsere ERP-Software unterstützt und danach auch betreut (Update, Anpassungen, Sonderwünsche). Mit meinen Kunden hatte ich ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte mit keinem meiner Geschäftspartner Probleme gehabt. Folglich war man mit mir auch zufrieden.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

übertreib mal nicht. das wird vermutlich nicht die letzte kündigung in deinem leben sein. das du dich privat weiterbildest ist lobenswert, aber dein chef muss sich hier nicht an kosten beteiligen, wenn er das nicht möchte. nur weil du dich weiterbildest, hast du selbstverständlich auch keinen anspruch auf höheres gehalt. auch wenn fragen selbstverständlich nichts kostet.

behalte die zeichen auf arbeit im auge. wenn es der firma gerade schlecht geht und ein klima der angst und bedrohung ausgelebt wird, ist es vielleicht eh besser du schaust dich nach einer neuen stelle rum. fang an eine bewerbung zu entwerfen, sammel deine zertifikate und zeugnisse zusammen und erstell deine mappe. dann sieh dir stellen anderer firmen an und beginne dich zu bewerben. das ein oder andere findet sich, wo du vielleicht aussuchen kannst, was am besten zu dir passt und dann verlass die derzeitige firma von dir aus.

nimm dir selbst die angst vor der ungewissheit. selbst wenn du arbeitslos werden solltest, findest du immer was neues. du stehst nicht vor dem nichts.

Du wirst gekündigt, weil du mehr Lohn erbeten hast?

Was ist das denn wieder für eine Geschichte?

Wenn man mehr Lohn verlanget, gibt es 2 Szenarien: a) man bekommt mehr und b) man bekommt nicht mehr.

bei a) ist alles gut,

bei b) muss man für dich eintscheiden, was man tun will: trotzdem bleiben oder sich etwas anderes suchen.

Aber dass die Bitte nach mehr Lohn ein Kündigungsgrund sein soll, kenne ich nur aus Trollhausen.

Meine Minusstunden im Arbeitszeitkonto sind komplett vom Arbeitgeber verschuldet, muss ich bei Kündigung nacharbeiten?

Ich habe einen Minijob, bei dem im Vertrag die Führung eines Arbeitszeitkontos vereinbart wurde (ich wusste bis heute nichtmal, was das ist...). Vertraglich festgelegt sind 22 Stunden monatlich, für die ich 200 € monatlich erhalten habe. Mein AG hat mich Anfang des Jahres für 2 Monate gar nicht angefordert und die anderen Monate immer nur ca. 10 Stunden, hat aber 200 € monatlich bezahlt. Wann immer er mich angefordert hat, bin ich auch zur Arbeit gekommen. Ich habe ihn schon im Februar darum gebeten, mich mehr einzusetzen, damit ich keine weiteren Minusstunden ansammle.

Nun möchte ich den Job kündigen und habe laut der Aussage meines AG viele Minusstunden auf dem Konto.

Ich habe ihm vorgeschlagen, dass der Vertrag rückwirkend zum 01.04. gekündigt wird und ich auf die Bezahlung der im April geleisteten (24,5) Stunden verzichte.

Er beharrt darauf, dass nach Abzug der Stunden aus dem April noch 78 Minusstunden übrig sind. Muss ich diese Stunden abarbeiten oder womöglich zurückzahlen, auch wenn sie komplett durch sein Verschulden entstanden sind?

Vielen Dank im voraus, Lotta

...zur Frage

Kündigung wegen Anzeige (Körperverletzung)?

Ich bin Auszubildender im 2. Lehrjahr. Vor ein paar Monaten hatte ich eine Schlägerei, bin jedoch nicht angefangen. Jetzt werde ich beschuldigt, dass ich jemanden zusammengeschlagen hätte, obwohl ich meiner Erinnerung nach einmal aus Notwehr zugeschlagen habe, der Rest waren andere. Jetzt kam vor ein paar Tagen ein Brief (Vorladung zur Polizei) Anzeige wegen "Gefährliche Körperverletzung". Ich HOFFE dass die Polizei mir glaubt und es weder zur Anzeige noch sonstigen Nachfolgen kommt, doch FALLS die Anzeige durchgesetzt wird, kann ich deswegen meinen Job verlieren? Ich bin 17 Jahre alt und damit nicht volljährig (falls es relevant ist, dass ich noch nicht volljährig bin).

BITTE UM SCHNELLE UND 100% SICHERE ANTWORTEN, MEINE MUTTER DREHT AM RAD WEIL ICH MEINE AUSBILDUNGSSTELLE VERLIEREN KÖNNTE, UND ICH KANN AUCH NICHT MEHR RUHIG SCHLAFEN!

Danke!

...zur Frage

Was kann man tun, wenn man bei einer Beschwerde beim Arbeitgeber mit Kündigung rechnen mss?

Der Arbeitgeber zwingt Leute seit Wochen/Monaten über 10 Stunden (bis 13) am Tag zu arbeiten. Es sind außertariflich bezahlte Arbeitskräfte (kein Betriebsrat). Keiner traut sich was zu sagen. Bei einem Versuch sich zu beschweren wurde gelacht, drauf hingewiesen, dass man für Vollzeit bezahlt wird und zwischen den Zeilen mit einer Kündigung gedroht wurde. Teilweise werden die gesetzlich erlaubten Pausen untersagt. Auf den Lohnabrechnungen werden nur die erlaubten Stunden ausgewiesen (bezahlt Gott sei Dank die tatsächlichen). Ist das nicht auch ein gesetzlicher Verstoß? Viele der Beschäftigten sind über 50 und haben Angst, ihren Job zu verlieren. Kann man sich irgendwie beim Amt (und wo genau?) über die Firma beschweren, ohne dass rauskommt, von wem die Beschwerde kommt?

...zur Frage

Kündigung Wegen Falsch buchen?

Hallo Leute ,

Meine Freundin hat ein Problem, sie ist Gelernte Bürokauffrau und arbeitet in der Buchhaltung in einem Autohaus.

Heute Hat sie erfahren das sie evt. ihren Job Verliert ! Sie hat einen Unbefristeten Arbeitsvertrag und Arbeitet seit 9 Monate im Betrieb. Sie macht immer Überstunden , Arbeitet auch Samstag´s und versucht immer alles Richtig zu machen.

Sie hatten erst eine Umstellung in Der Buchhaltung und sie kommt damit noch nicht so gut zurecht weil viele dinge noch nicht richtig umgestellt worden sind und ja.

Sie hatte Buchungsfehler gemacht , und deswegen soll sie evtl. ihren Job Verlieren ????

Man muss auch noch sagen sie wurde nie Richtig eingearbeitet und versucht sich alles selbst beizubringen !!! Sie war Berufseinsteiger also hat denn Beruf erst 2013 Fertig erlernt. Umschulung.

Sie nimmt ihren Job wirklich ernst sie sitzt auch zuhause und Liest viel nach usw !

Aber ich glaube es nicht das es so einfach geht und da wollte ich einfach mal paar andere Meinungen einholen und Tipps was wir machen können.

...zur Frage

Sollte ich in diesem Fall ein Arbeitszeugnis nachfordern?

Hi zusammen :)

Ich hab nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem Arbeitgeber bei dem ich es mir nicht mal im Traum vorstellen konnte, dass der mich einlädt... Mein absoluter Wunsch-Job!

Nur bereitet mir eins besonders Bauchschmerzen:
Vor ca. 2 Jahren hab ich meinen Job schonmal gewechselt... Und der Arbeitgeber, den ich bis da hatte, war der blanke Horror!

Die Kurzversion: Ich hatte in nicht mal 11 Monaten weit über 300 Überstunden... Selbst errechnet.. Da es keine Zeiterfassung gab, alles "freiwillig" und unbezahlt... Mein Rekord waren 27 Tage Arbeit am Stück, ohne Pause... Da man den Job nicht verlieren will, macht man das am Anfang eben mit...

Mit dem Chef hab ich mich anfangs gut verstanden, ich konnte nicht verstehen, wieso alle sagten, er ist ein Ar.... (Sogar die Kunden teilweise!) Bis ich irgendwann mal seine Wut gegen mich gelenkt hab, weil ich so frech war, zu fragen, ob ich an einem Samstag (der wie immer "freiwillig" (=unbezahlt) war...) frei haben kann, weil ein wichtiges Ereignis anstand... und weil ich mich dann getraut hab, zu sagen, dass das nicht geht, was er da verlangt. Dass ich nicht ganz selbstverständlich monatelang meine Freizeit für die Arbeit opfern kann...

Ja, ab da hasste er mich und ab da behandelte er mich wie Dreck und ich wusste endlich, was alle mit Ar... meinen...

Ich komm zum Ende der Story: Ich hab angefangen, mich zu bewerben und Dienst nach Vorschrift zu machen... Kein Deut mehr als ich musste.... Der Chef war wütend und die Kündigung kam... (nicht mal fristgerecht... Aber war mir auch recht... Hauptsache weg!)

Im Kündigungsgespräch sagte er: "Ich bitte Sie aber, Ihren Resturlaub nicht zu nehmen, sodass sie Ihren Nacholger noch einlernen können! Wenn Sie ihren Urlaub nicht mehr nehmen, bekommen Sie auch ein gutes Arbeitszeugnis!" (Haha, erst schnellstmöglich rausschmeißen und dann wollen, dass ich weiter acker!) Selbstverständlich hab ich meinen Urlaub (von dem noch viel übrig war!) vollständig genommen....

So... Ich hab direkt nen neuen Job bekommen und hab das Arbeitszeugnis (welches unter diesen Umständen ja schlecht ausfallen sollte) nie bekommen und habs auch nicht angefordert...

Aber jetzt bewerb ich mich eben wieder und es wäre natürlich sehr von Vorteil!
Jetzt meine Fragen:

♦ Würdet ihr es nachfordern? Es wird vermutlich schlecht ausfallen... Wenn ichs nicht mache, kann ich wenigstens sagen, ich hab nie eins bekommen... Wäre das nicht besser als ein schlechtes?

♦ Wenn ja: Wie? Ich werde definitiv eine Mail schreiben, weil ich mit diesem Menschen kein Wort mehr wechseln möchte... Geht einfach nicht... Aber was soll ich schreiben? Freundlich und lieb sein (in der Hoffnung auf doch noch ein gutes Zeugnis) oder fordernd?

Sorry für den langen Text, danke fürs lesen und für eure Antworten! :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?