Ist es schlimm, Kindern keine festen Schlafenszeiten zu geben?

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20 Antworten

Wenn die Altersgenossen um 7 ins Bett gehen, dann ist Dein Kind noch recht jung und das "Open End" fatal.

Zum Einen brauchen Kinder Rituale und Strukturen, weil das Sicherheit vermittelt und gleichzeitig Übung ist für das Leben außerhalb der Wohnung, denn auch dort gibt es Regeln. Zum Anderen ist ein Kiga-Kind oder Grundschüler noch nicht in der Lage, Schlafbedarf und -mangel angemessen einzuschätzen, daraus zu lernen.

Leider begründest Du Deine ungewöhnliche Praxis nicht (falls es nicht nur eine hypothetische Frage ist) - das wäre natürlich auch spannend gewesen ;-)

Setz Deinem Kind eine "vernünftige" Grenze, sprich Zeitlimit, zu dem Du Gute-Nacht sagst und vielleicht vorliest - und erlaube ihm, in seinem Zimmer noch leise Cassette o.ä. zu hören, wenn es nicht gleich einschlafen kann. Wenn erst mal die ganzen Verlockungen und Aufregungen in unmittelbarer Nähe der Eltern fehlen, wird es recht bald müde sein und von selbst schlafengehen :)

Und nicht zuletzt: auch Eltern brauchen Zeit für sich selbst und die sollten sie nicht erst haben, wenn ihnen die Augen zufallen ;-)

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miimiimiimii 09.10.2010, 00:25

ist eher ne hypothetische frage.

war bei mir als kind so, dass wir eigentlich machen konnten, was wir wollten. (gab quasi ganz allgemein kaum regeln)

unsere eltern haben halt oft bis spät in die nacht gearbeitet und sind dann halt oft erst um 4uhr nachts oder so ins bett gegangen und wir konnten in unseren zimmern solange (bis sie dann beim zu bett gehen gesehen hätten, dass bei uns jeweils noch licht ist) eigentlich machen was wir wollten: lesen, basteln, spielen etc.

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Ich würde mir überlegen, ob es Konsequenzen hat, wenn das Kind später oder unregelmäßig ins Bett geht. Bedenklich wird es meiner MEinung nur dann, wenn das Kind id Schule nicht mehr mitkommt oder über ständige Müdikeit klagt. Solang es also keine erkennbaren Defizite gibt, würde ich nicht eingreifen.

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Kleine Kinder (bis 10 mindestens) brauchen einen geregelten Tagesablauf, den sie noch nicht ganz alleine bestimmen können. Zum Schlafengehen sollte es eine Zeitspanne geben (zwischen 19 und 21 Uhr z.B.), so dass nicht alles auf die Minute genau stattfinden muss. (Essen gibts ja auch nicht täglich auf die Minute, sondern, wenn es fertig ist). Also wichtiger als eine feste Schlafenszeit ist der geregelte, gewohnte Ablauf. In Ausnahmefällen kann ein kind auch mal lange aufbleiben (wenn es eh nicht schlafen würde), warum nicht? Aber nicht vor dem Fernseher sitzend.

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Es kommt drauf an wie alt die Kinder sind. Ich finde wenn es Eltern gelingt bei den Kindern fixe Schlafenszeiten durchzusetzen, so kann das eine wichtige Fördermaßnahme für die geistigen Fähigkeiten der Kinder sein.Viele Kinder schlafen weniger, was sich auf die Entwicklung und später auf die Schulleistungen auswirken kann. Auch Kinder, die nach neun Uhr ins Bett gehen, brauchen länger zum Einschlafen. Übertreiben sollten Eltern ihre Konsequenz Natürlich nicht, denn ein ab und zu späteres Zubettgehen etwa am Wochenende stellt kein Problem dar Außerdem gilt bei Kindern wie bei Erwachsenen, dass man den Schlafbedarf nicht allgemein angeben kann. Manche Kinder brauchen mehr, manche weniger Schlaf.

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Ich würde feste Zeiten ausmachen, je nach Alter der Kinder. Dann können sich beide Parteien daran halten und es gibt eine gewisse Sicherheit für Alle. Die Zeiten sind sicherlich von Kind zu Kind verschieden - das Alter sollte dabei nicht der einzige entscheidende Faktor sein finde ich. Manche Kids brauchen mehr, andere weniger Schlaf.

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Ins Bett "müssen", wenn das Kind putzmunter ist, halte ich für abartig. Andrerseits sollte man ein müdes Kind nicht bis in die Puppen herumschleifen.

Auch Kinder haben ein unterschiedliches Schlafbedürfnis - und das variiert auch durch die Jahreszeit. Wenn es bis 23 Uhr hell ist, sollte auch ein Kind länger aufbleiben dürfen. Wenn es knatschig wird, kann man es im abgedunkelten Zimmer schlafen legen - also Rolläden sollte das Kinderzimmer schon haben...

Im Winter erübrigt sich das Problem, wenn man die Glotzkiste auslässt und das Kind nach dem Abendbrot mit einer Gutenachtgeschichte ins Bett bringt.

Wichtig ist, dass das Kind gerne ins Bett geht (ins Bett gehen müssen nicht als Strafe missbrauchen) und auch nicht das Gefühl hat, was zu verpassen.

Wenn es während der Woche pünktlich in den Kindergarten oder in die Schule muss, sollte es so rechtzeitig ins Bett, dass es Morgens munter ist. Wer nicht ausgeschlafen hat, muss eben früher ins Bett.

Samstag Abend oder in den Ferien länger aufbleiben dürfen ist o.k., solange das Kind nicht müde ist oder mit Dingen konfrontiert wird, die für Kinder ungeeignet sind.

Außerdem braucht ein krankes oder kränkliches Kind mehr Schlaf!

Warum soll ein Kleinkind nicht bis Mitternacht auf einer Hochzeit tanzen, wenn es fröhlich von einem Schoß zum anderen wandert? Sobald das Kind müde wird, sollte man es schlafen legen können...

Das heißt ja nicht, dass man jede Nacht bis in die Puppen Remidemmi machen sollte. Aber soweit das Kind friedlich mitmacht, kann es auch Feste miterleben.

Ausnahmen bestätigen die Regel und wieviel Schlaf ein Kind im Alltag braucht, merkt man daran, wie es sich verhält.

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Ich bin der Meinung das Kinder unbedingt noch auf eine Struktur angewiesen sind, damit sie später wenn sie älter werden in der Lage sind selbst Entscheidungen zu treffen.Aber Kinder brauchen Struktur, Halt und eine Orientierung um sich sicher zu fühlen.Auch wenn sie logischerweise keinen bock haben ins Bett zu gehen oder Zähne zu putzen.Man kann ja auch mal Ausnahmen machen wenn etwas besonderes anliegt.Je kleiner die Kinder sind desto mehr Orientierung und Vorgaben brauchen sie um später Charakterfest zu werden.Dann ist es für sie später auch nicht schwer eigene Entscheidungen treffen.Ich denke man darf kleine Kinder nicht zu früh mit eigenen Entscheidungen überfordern, die Struktur betreffen.Ich denke ne Bettzeiten sind wichtig!Aber sie darf ja auch mal bei Besonderheiten abweichen.Es ist auch wichtig für Kinder Grenzen zu lernen.Damit sie später in der Lage sind Grenzen anderer zu berücksichtigen.Muss man ja nicht streng machen.Aber Kinder brauchen Eltern.

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Prinzipiell denk ich mir ja, dass das alle Eltern selber wissen müssen, wie sie es hand haben.

Ich persönlich bin schon für fixe Schlafenszeiten.

Erstens brauch ich das für mich selbst, damit ich auch mal Pause hab am Tag. Ich hab Zwillinge, da ists für mich noch wichtiger. Sonst würden die so gut wie nie gleichzeitig schlafen.

Zweitens hätte ich zuviel Angst, dass sich die Kinder zu sehr an das Unregelmäßige gewöhnen würden, und sich dann später im Kindergarten/in der Schule schwer tun würden, beim Aufstehen.

Drittens finde ich, dass es den Kindern selbst auch gut tut, wenn sie einen fixen Rythmus haben, fixe Rituale, etc...

Natürlich kann man mal Ausnahmen machen. Wenn wir mal was vor haben und unterwegs sind, halten wir uns auch nicht immer 100%ig daran. Ein bisschen flexibel kann man schon sein.

Aber an den normalen Tagen, versuchen wir es schon immer gleich zu machen.

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Menschen brauchen Schlaf, Kinder genauso.

Würden Kinder selber entscheiden dürfen, gehen sie zu spät ins Bett und haben nicht genug Schlaf für ihren Tag, wo sie dann unkonzentriert, reaktionsarm und unausgeglichen sind.

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zindagi007 09.10.2010, 17:13

oh ja ... ich kann da ein lied von singen ...

siehe meine antwort

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Kinder brauchen mindestens 12 Std Schlaf, es ist wichtig, feste Schlafenszeiten einzuführen, Ausnahmen kann man in den Ferien und am Wochenende machen.

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Ich würde ihnen keine festen Schlafenszeiten geben, weil sie dann schneller lernen Verantwortung zu übernehmen und lernen mit solchen Dingen richtig umzugehen.

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Ich habe NACHBARN die sowas bringen. 2 Kinder haben die ... der Älteste ist 5 und die Kleinste ist grade mal 6-8 Monate alt. Wenn ich mich um 11 hinlege höre ich IMMERNOCH den Fernseher und das Geplärre des Babys UND wie der Junge am rumblubbern ist mit sich selbst beim "spielen" ... Ich sagte schon zu meinem Vater, dass die Eltern sich selbst mal einen gefallen tun sollen und ab 20 Uhr selber einfach mal dei Klappe halten sollen und nicht noch großartig laute Telefonate nach Algerien führen sollten, wenn das Kind im gleichen Zimmer schlafen WILL.

Ich höre wie der Vater das Baby wachmacht um damit zu kuscheln (Mein Vater hat gehört wie der Mann auf arabisch sagte "Wach auf kleine, ich will dich kuscheln ..." und übersetzte mir dies)

Dementsprechend sind beide Kinder Tagsüber gestellt. Entweder sie wachen erst Mittags auf ... und glauben es sei Morgens (der ganze Tagesrythmus wird durcheinander gebracht) ...

oder die Eltern wachen zu früh auf und machen dabei die Kinder wach, weil sie aufs Klo müssen, da sich ja um Mitternacht noch Tee getrunken haben. Die kinder sind dann den ganzen Tag quengelig...

Da unsere wohnungstür in einem Innenhof ist und deren Fenster in diesen Innenhof rein- bzw rausgehen UND diese Leuchte tag und nacht die Fenster auf haben ... hören wir alles ...

Mein vater hat schon mit dem Ehemann geredet ... aber er sagte, dass die probleme mit den Kindern haben ... und selber nicht weiter wissen ... und warum?????? weil die die kinder nicht richtig schlafen lassen ....

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Entdeckung 09.10.2010, 17:23

So etwas gibt es ... meine Mutter hat für solches und anderes einen Spruch (von einer kräuterkundigen Frau übernommen): "gegen jedes alles hat Gott ein Kräutlein (gemeint ist ein Heilkraut) wachsen lassen, nur gegen die Dummheit nicht!"

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Ich denke, dass Kinder ab einem bestimmten Alter einen festen Rhythmus brauchen.
Ab Kindergartenalter sollte das Zubettgehen eine feste Zeremonie im Tagesablauf sein.
Was die Uhrzeit betrifft, darf man jedoch durchaus etwas flexibel sein. Man muss sich hier nicht zwingend an die "allgemein" gültigen Regeln halten.
Die täglich festgelegte Zeit ist jedoch für das Kind wichtig (aus meiner Sicht), um dem Kind auch eine gewisse Ordnung und innere Ruhe zu vermitteln.
Ein heranwachsendes Kind muss jeden Tag mit sovielen und neuen Eindrücken klar kommen. Da sind ein paar feste Rituale die Verlässlichkeit, die das Kind benötigt.

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wie alt sind die Kinder/das Kind? Regelmäßigkeiten und Rituale sind wichtig,auch Grenzen setzen ist wichtig.Wenn das Kind zur Schule geht und erst um 23Uhr ins Bett geht,kanst du dir den Rest vorstellen....

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Gegengift 08.10.2010, 17:07

Außerdem will man ja auch iwann mal seine Ruhe haben...

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dingsvomdach 08.10.2010, 17:11
@Gegengift

HAHAHA!! Wenn die Kids da um 23Uhr noch durch die Gegend poltern und die Küche einsauen-na prima! Auch Mama und Papa wollen mal Feierabend!

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miimiimiimii 08.10.2010, 17:10

ist mehr ne hypothetische frage und bezieht sich darauf, ob bei mir evtl. was schiefgelaufen ist und ich deswegen vieleicht gar nichts dafür kann, dass ich die nächte mit champagner und koks durchmache, und wie ich meine irrwitzig vielen zukünftigen kinder erziehen sollte, damit ihnen nicht ebenfalls solches widerfährt.

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dingsvomdach 08.10.2010, 17:35
@miimiimiimii

welch schönes,ungezwungendes Leben du führst! Also wenn du Alkohol und Drogen weglässt,schaltet sich dann bei der Kindererziehung auch der Verstand ein...Nein,im Ernst:ich hoffe,dein Partner hilft dann bei der Kindererziehung

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Meiner Meinung nach sollte es schon zumindest im Spielraum von ca. 1 Stunde gewisse feste Zeiten geben...

Denn ich selbst weiß manchmal zwar was *besser für mich wäre und tu´s nicht... ;-)

Woher soll so ein Zwerg wissen wie viel / wenig gut für ihn ist?

Vorallem finde ich es halt auch für den Folgetag wichtig...

Aber Du solltest es schon jeweils *früh genug ankündigen wann es soweit ist...

Und FÜNF Stunden später, selbst 3 finde ich schon mehr als HEAVY...

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ach herrje.......also zuerst mal brauchen kinder ca 10 std schlaf um ausgeruht zu sein. außerdem brauchen kinder ganz klare regeln nach denen sie sich richten können!!

sie brauchen dringend feste bettzeiten!!!!

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das kommt aufs alter an. ich mit 13 bin selber in der lage, zu entscheiden, wann ich ins bett gehe. also bei mir klappts.

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Kinder brauchen Regelmäßigkeiten.

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Find ich richtig,

wenn du die Kinder so zur Eigenverantwortung erziehst und sie die angemessene Bettgehzeit durch Erfahrungen und Konsequenzen selber lernen.

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das halte ich für falsch...

feste abläufe- braucht ein kind

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