Ist es schlecht für die augen wenn man keine Brille trägt?

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4 Antworten

Es gibt auch die umgekehrte Theorie, dass sich die Augen an zu gute Kompensation der Fehlsichtigkeit "gewöhnen" und schlechter werden. 

Ist aber wohl beides Unsinn, Fehlsichtigkeit ist normalerweise eine Deformation des Augapfels, Kurzsichtig: zu lang, Weitsichtig: zu kurz. Das ändert sich nicht wenn man lieber blind durchs Leben läuft. 

Es gibt aber auch Augenkrankheiten, bei denen das Tragen der Brille wichtig ist, weil ein Auge sonst  viel schlechter sieht, was dazu führen würde, dass das Gehirn das Sehen auf diesem Auge ganz "verlernt"

Und .. Fehlsichtigkeit unter einer Dioptrie ist natürlich so minimal, dass man auch kein Problem hat, nur beim Fernsehen und Autofahren die Brille zu nutzen. Aber die Fehlsichtigkeit steigt normalerweise bis ca. Zum 25..30ten Lebensjahr ..

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Es ist egal. 

Ich hatte vor 1,5 Jahren noch gar keine Brille, bekam dann eine mit -3,50. Die trug ich fast nie, kurz darauf brauchte ich stärkere Gläser. Hab die Brille dann mal regelmäßig getragen und was war: ich brauchte wieder stärkere Gläser.

Also man kann nichts dran ändern...solang man wächst wird man kurzsichtiger, ganz egal wie man sich verhält. D

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In meiner Praxis kommen täglich Patienten die diese Frage stellen - und genauso viele die Halbweisheiten gelesen haben, die von denen beantwortet wurden, die auch kein vollständiges Wissen über die Entwicklung des Auges haben.

Um Deine Frage halbwegs seriös beantworten zu können sind folgende Angaben wichtig: Wie alt bist Du, seit wann trägst Du eine Brille, wie ist Deine Sehleistung und wie sind die verordneten Korrekturwerte?

In der Regel verändert sich ein Auge bis zum ca. 25. Lebensjahr in Richtung Kurzsichtigkeit, dass heisst es wird immer kurzsichtiger (z.B.: von sph -1,00 auf -2,00, oder von +0,5 auf -0,50 oder von +2,00 auf +1,00 oder von +1,00 auf 0,00). Die Geschwindigkeit in der sich diese Werte verändern sind genetisch, soziokulturell und patologisch unterschiedlich.

Diese Geschwindigkeit, so die neusten Studien kann durch die Wahl des geeigneten Korrekturmittels beeinflusst werden. Eine unzureichende Korrektur kann zu massiven Beeinflussungen des visuellen Systems (z.B.: des beidäugiges Sehen, Stereowahrnehmung, räumliches Sehen) führen. Dies kann in jungen Jahren meist durch das "Sehzentrum" kompensiert werden, die Probleme treten dann aber zumeist in älteren Jahren (> 50 Jahren) meist dann massiv zu Tage. Dann rächen sich sehr oft die Versäumnisse der Jugendtage.

Also bitte keine Laien fragen, wenn es um Gesundheitsfragen geht. Fragebitte Deinen Augenarzt (oder im Zweifel auch einen Optometristen) der sich mit der Gesundheit und dem visuellen System auskennt. 

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Kommentar von whatatragedy
18.07.2017, 11:01

"diese Werte verändern sind genetisch, soziokulturell und patologisch unterschiedlich"

Das Wort "pathologisch" schreibt man mit th.... Herr Doktor

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Ich bin kurzsichtig. Daher habe ich eine "Fernbrille".

Seit 20 Jahren setze ich meistens die Brille ab, wenn ich lese oder Nahtätigkeiten mache.

Wenn ich Auto fahre oder durch die Stadt laufe, setze ich sie auf.

Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Eine Verschlechterung der Augen tritt nach meiner Meinung nur ein, wenn man ohne Brille mit verkrampften Augen in die Ferne scharf sehen will.

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