Ist es richtig, dass man die Rechtsschutzversicherung nicht nutzen kann, wenn man (angeblich) vorsätzlich gehandelt hat?

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4 Antworten

Vorsatz ist IMMER ausgeschlossen, in jeder Versicherung die es gibt...

Eine Ausnahmeregelung gibt es im erweiterten Strafrechtsschutz. Hier besteht auch Versicherungsschutz für ein Vergehen welches man nur vorsätzlich begehen kann. Dann würde der Anwalt zur Verteidigung von der Rechtsschutz bezahlt werden (es gibt natürlich allerhand zusätzliche Ausschlüsse). Wenn jedoch eine rechtskräftige Verurteilung stattgefunden hat (was automatisch bedeutet, dass man wirklich vorsätzlich gehandelt hat) entfällt rückwirkend der Versicherungsschutz, und man muss die Anwaltkosten an die Versicherung zurückzahlen. Denn: Vorsatz ist immer ausgeschlossen...

Für den Vorwurf ein Verbrechen begangen zu haben besteht NIE Versicherungsschutz. Wär ja noch toller, wenn Mörder, Räuber und Vergewaltiger den Anwalt von der Versicherung bezahlt bekommen...



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Kommentar von DolphinPB
06.08.2016, 16:20

DH

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Meine würde unter Vorbehalt leisten und erst bei einem entsprechenden Urteil zurückverlangen.

Schade also, wenn Deine so grob ist.

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Schau in die ARB deines Vertrages.

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Du hast keine Strafrechtsschutzversicherung.

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