ist es richtig, daß der australische marienkäfer schädlich ist für die heimischen marienkäfer?

4 Antworten

Richtig ist viel und es kommt noch mehr. :-) <--

Nicht nur die Einführung der Bio Waffe stellt ein Problem dar. Auch die klimatische Bedingungen und die Futtermenge spielen ein Rolle. In supergepflegte Gärten sind die Blattläuse erbarmungslos verfolgt. So reduziert sich das Angebot. Schießt man über den Ziel, paßt sich die Natur an und es wird anders gegessen, bzw. die sonst verschmäte Beute wird wieder auf den Menü geschrieben.

Und dann, passiert auch Etwas wunderbares. Vom Aussterben gedrohte Arten oder eben nicht rassistisch denkenden  aber auf kein Konkurrenz mit die andere Männchen orientierten Tierarten decken die Weibchen von andere Arten. Kein Spinnen, fotografisch in meine Marienkäferbildchen Sammlung. Es klappt vielleicht nicht immer, aber die Natur ist immer noch in der Evolution. Ein Anpassung die ein saisonnale Wanderung verhindert.

Schuld daran sind immer die Andere. Die Natur ist es egal.

Ich empfehle eine "wilde" heimatgerechte Ecke im Garten zu bewahren, auch wenn es den Nachbar nicht gefällt. So hilft man heimische Arten!


Späte Antwort es handelt sich um den asiatischen Mariekäfer und der ist für viele einheimische Arten wirklich ein Problem. Immer wieder werden Arten vällig ünüberlegt irgendwo eingeführt ohne sich zu informieren. Zb auch die Aga Kröte in Australien, Ziegen auf einigen Galapagosinseln, Fuchskusus deutsche oder gemeine Wespe und Wiesel auf Neuseeland, Marmorkarpfen Wildschweine und Python in die USA bzw nach Nordamerika, die braune Nachtbaumnatter auf der Insel Guam. Grauhörchen in Großbritanien Oder auch Pflanzen wie indischen Springkraut oder Riesenbärenklau bei uns. Schon so oft haben eingeschleppte Arten Schaden angerichtet aber diese angelichen Experten haben nichts gelernt. Die asiatischen Marienkäfer verdrängen einheimische Arten immer weiter einzig der siebenpunkt Marienkäfer kommt mit dem Eindringling zurecht. Der asiatische ist im Verhalten aggresiver und vermehrt sich schneller auch ist er größer und frisst die Larven anderer Arten.

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Die werden- wie Du sicher gelesen hast- als Nützlinge eingesetzt und können Woll-, Schmier- und Schildläuse dezimieren. Sie fressen sicher auch mal unsere Marienkäfer und nehmen ihnen die Blattläuse weg. Aber sie sind unsere klimatischen Bedingungen nicht gewöhnt und halten sich daher nicht lange draussen. In einem Gewächshaus ist der Einsatz aber ganz sinnvoll.

da bin ich aber beruhigt, daß unsere schönen himmelmietzchen nicht durch den australischen marienkäfer bedroht zu sein scheinen. das W auf der stirn finde ich ja auch ganz nett (mein ich auch schon mal gesehen und mich gewundert zu haben). viele arten (pflanzen wie tiere/z.b. insekten etc.) wurden ja schon importiert und führen nun ihr eigenleben, nicht immer zum nutzen unserer flora/ fauna, die darauf nicht gut vorbereitet ist. da kann man nur hoffen, daß der australische marienkäfer sich nicht allzu erfolgreich fortpflanzt. damit es nicht wieder zu einem ungleichgewicht kommt.

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@gartenfee

In dem Fall mache ich mir keine Sorgen. Viel größer wäre die Gefahr, wenn er zum Beispiel aus Nordamerika käme, dann würde er sich hier sehr wohl fühlen. LG Katze

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