Ist es rein rechtlich gesehen erlaubt, dass man in einer 5 tätigen schulwoche 5 arbeiten schreiben darf?

8 Antworten

Kommt drauf an, ob es alles richtige Klassenarbeiten oder kurze schriftliche Überprüfungen sind. Letztere zählen nämlich zur mündlichen Note.

Falls es tatsächlich Klassenarbeiten sind, ist das eigentlich nicht zulässig. Doch du wirst wahrscheinlich trotzdem in den sauren Apfel beißen müssen. Besonders zum Ende des Halbjahres fällt einigen Lehrern von Kurzfächern auf, dass sie ja noch eine Arbeit schreiben müssen. Und das geht nur, wenn die zulässige Obergrenze überschritten wird. Das ist im Ausnahmefall auch erlaubt.

Das heißt auch nicht, dass du dich weigern darfst, die Arbeiten zuschreiben. Denn sonst wäre ja die Zeugnisnote angreidbar, weil keine Arbeit geschrieben wurde.

Blöd für dich, aber so ist es eben manchmal.

Hier ein Auzug Aus der APO GOSt NRW:

In einer Woche dürfen für die einzelne Schülerin oder den einzelnen Schüler in der Regel nicht mehr als drei Klausuren angesetzt werden. Die Klausuren sind in der Regel vorher anzukündigen. An einem Tag darf in der Regel nur eine Klausur geschrieben werden. Für die Klausuren gelten im Übrigen die Richtlinien und Lehrpläne für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe. Die Aufgabenstellung muss auf die Anforderungen in der Abiturprüfung vorbereiten. (§ 14 Abs. 4 APO GOSt NRW)

Die Norm räumt jedoch einen Ermessensspielraum der Behörde ein. Von daher sind einem nahezu die Hände gebunden.

Bei uns haben die Lehrer zwar Mitleid, aber theorethisch ist es möglich - solange nicht mehr als drei große Arbeiten  (klassenarbeiten)  oder klausuren dabei sind - es gibt ja schließlich auch unangekündigte Kontrollen, soll es dann davon auch nicht mehr als drei geben ? Und die kleineren arbeiten sollen ja auch nicht allzu umfangreich sein. So argumentieren zumindest unsere Lehrer

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